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Schlechte Quartalszahlen: Nintendo reduziert den Preis für den 3DS

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Nintendo senkt den Preis für den 3DS

29.07.2011, 15:52 Uhr | jr / ams

Schlechte Quartalszahlen: Nintendo reduziert den Preis für den 3DS. Nintendo 3DS (Bild: Reuters / Nintendo)

Nintendo 3DS (Bild: Reuters / Nintendo)

Nintendo reagiert auf die schlechten Verkaufszahlen des 3DS und senkt mit Wirkung zum 12. August den Preis für die mobile Spielkonsole um rund ein Drittel. Da die Händler den endgültigen Verkaufspreis des Handhelds eigenständig festlegen können, lässt sich noch keine konkrete Summe nennen. Der preisliche Rahmen für den 3DS dürfte dann aber im Straßenverkauf um die 160 Euro liegen.

Software subventioniert Hardware

Nintendo-Chef Satoru Iwata bestätigte, dass nach die Preissenkung jeder produzierte 3DS mit Verlust verkauft wird und durch Software-Verkäufe subventioniert werden muss. Als Konsequenz darauf kürzte sich Iwata sein Gehalt um 50 Prozent Auch die Gehälter von anderen Direktoren und leitenden Managern um 20 beziehungsweise 30 Prozent gekürzt werden.

Rückgang auf breiter Front

Im gerade abgelaufenen ersten Geschäftsquartal ging der Umsatz von Nintendo auf 93,93 Milliarden Yen (1 Milliarde Yen: zirka 8,5 Millionen Euro) zurück - ein deutlicher Einbruch im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, in dem man noch 188,65 Milliarden Yen umsetzte. Dabei dabei ergab sich ein Verlust von Verlust von 25,52 Milliarden Yen. Die Konsolen-Klassiker des Unternehmens, der Handheld DS sowie die Spielkonsole Wii, verzeichneten einen besonders starken Einbruch. Vom DS brachte Nintendo noch 1,4 Millionen Exemplare an den Mann (Vorjahr: 3,1 Millionen), während sich die Wii 1,5 Millionen Mal verkaufte (minus 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen fiel der Aktienkurs von Nintendo an der Tokioter Börse um rund 21 Prozent.

Interesse am 3DS schnell abgeebbt

Der im März gestartete DS-Nachfolger 3DS konnte bislang nicht in die Fußstapfen des erfolgreichen Vorgängers treten. Zwar lief die Lauchphase mit 3,6 Millionen verkauften Geräten noch erfolgreich. Doch von April bis einschließlich Juni lag das 3DS-Geschäft mit 710.000 verkauften Handhelds und ungefähr 4,5 Millionen Spielen deutlich unter Nintendos eigenen Prognosen. Mit der angekündigten Herabsetzung des Preises will der japanische Hersteller hier für mehr Schwung sorgen. Auch schafft sich das Unternehmen dadurch vorab eine bessere Position gegenüber der Konkurrenz, erscheint doch Ende 2011 Sonys neuer Handheld Playstation Vita zu Preisen zwischen 250 (ohne UMTS) und 300 (mit UMTS) Euro.

Entschädigung für Kunden geplant

Kunden, die den 3DS zum Vollpreis (zirka 220 Euro) gekauft haben, will Nintendo mit Gratis-Spielen entschädigen. Geplant ist, den Betroffenen jeweils zehn NES- sowie zehn Gameboy- beziehungsweise Gameboy Advanced-Spiele per Download über den hauseigenen E-Shop zu spendieren. Dafür müssen sich die Kunden vor dem Stichtag 12. August 2011 im E-Shop registrieren. Die Games lassen sich dann zu einem späteren Zeitpunkt von dort herunterladen.

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