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Spieletest "Super Street Fighter IV" - Arcade Edition Beat'em Up von Namco für PC, PS3 und Xbox 360

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Test Super Street Fighter IV - Arcade Edition | Beat'em Up | PC, PS3, Xbox 360  

Prügeln wie am Automaten

03.08.2011, 14:10 Uhr | Michael Förtsch / jr, ams, Richard Löwenstein

Spieletest "Super Street Fighter IV" - Arcade Edition Beat'em Up von Namco für PC, PS3 und Xbox 360. Super Street Fighter IV - Arcade Edition Beat'em Up-Spiel von Capcom für Xbox 360, PS3 und PC (Quelle: Capcom)

Super Street Fighter IV - Arcade Edition (Bild: Capcom) (Quelle: Capcom)

Capcoms 2009 erschienenes "Street Fighter IV" regiert mit weitem Abstand das Beat'em Up-Genre. Die exzellente Ausbalancierung der Kämpfer, rasante Action und eine fantastisch detailreiche und effektvolle Comic-Grafik sorgten dafür, dass es von Fachmagazinen und Fans Top-Wertungen und Lob hagelte. Im April 2010 erschien dann "Super Street Fighter IV", dass das altgediente "Street Fighter IV" mit neuen Charakteren, Modi und einigen Verbesserungen bestückte. Mit "Super Street Fighter IV - Arcade Edition" steigt nun die finale Fassung des Über-Prüglers auf Xbox 360, PC und PS3 in den Ring. Diesmal handelt es sich um exakt die Version, mit der sich auch die Kampfsport-Profis in den Spielhallen Japans messen.

Auf's Maul!

Erst nur für Spielhallen angekündigt, ist nun die zweite "Street Fighter IV"-Revision auch für Spielkonsolen erhältlich. Und zwar sowohl als Download-Erweiterung für "Super Street Fighter IV" als auch als reguläre Boxed-Verkaufsversion im Laden. Während die digitale Fassung mit zirka 14 Euro zu Buche schlägt, kostet die Disk-Ausgabe mit Handbuch stolze 35 Euro. Schade nur, dass die Download-Variante nicht mit dem ursprünglichen "Street Fighter IV" von 2009 kompatibel ist. Aber was macht die "Arcade Edition" jetzt genau neu und anders? Lohnt sie sich, oder handelt es sich hier um einen weiteren Versuch, eine prominente Serie noch weiter zu melken? Die Antwort ist ganz klar: Spielerisch geben sich alle "Street Fighter IV"-Fassungen wenig. Grafisch ist kaum ein Unterschied auszumachen, die Kontrollierbarkeit ist exakt wie eh und je, und was den Umfang angeht, ist auch fast alles beim alten. Tatsächlich stecken die Neuerungen im Detail - aber gerade das ist für Könner und Kenner ausschlaggebend.

Allein gegen den Rest der Welt

Offensichtlichste Veränderung sind die vier neuen Recken, die zu den 35 bekannten Kämpfern in den Ring steigen. Dabei handelt es sich um die beiden hippen Jung-Kampfsportler Yun und Yang sowie die überbösen Fieslinge Evil Ryu und Oni, die langjährigen Veteranen aus "Street Fighter III" und "Street Fighter Alpha 2" bekannt sind und sich wunderbar ins Spielgeschehen einfügen. Weitere Veränderungen finden sich eher in Sachen Balance von Stärke und Angriffen. Insgesamt 200 Balancing-Verbesserungen hat Capcom eingebaut, wodurch die Recken nun deutlich ausgeglichener zu Werke gehen. Beispielsweise ist Oberboss Seth bei seiner Spezialattacke nur noch zwölf statt 88 Frames lang unbesiegbar, Adons Attacken verursachen mehr Schaden, und Sakura wirft nun schneller mit Feuerbällen um sich. Wem das alles nichts sagt oder wer dabei nur mit den Schultern zuckt, der kann, wenn er schon "Super Street Fighter IV" oder "Street Fighter IV" zu Hause hat, die Finger von der Laden-Fassung lassen und höchstens die Download-Variante in Betracht ziehen. Die ist ihren Preis durchaus wert.

Was wir mögen

Satte 39 Kämpfer stehen nun Spalier. Steuerung, Animationen und die Grafik verdienen sich nach wie vor Bestnoten. Darüber hinaus bietet das Game nun einen Replay-Modus, in dem sich Aufzeichnungen von Kämpfen der Profis herunterladen und anzeigen lassen. Das kommt der Kampfanalyse zugute und ist für echte Fans ein klarer Kaufgrund.

Was wir nicht mögen

Wirklich gravierende Neuerungen gibt's nicht zu entdecken: Nur vier neue Charaktere treten an - und keiner von denen ist wirklich neu. Yun und Yang sind zudem nicht gerade Lieblinge der Fan-Riege. Auch eigene Herausforderungen und Arenen für die neuen Recken fehlen. Die Balancing-Details mögen Fans auffallen, für Einsteiger sind sie kaum merklich. Etwas mehr Dreingaben hätten dem Spiel also durchaus gut getan.

Fazit

Manch einer mag die Neuerungen nun wirklich als schlechten Witz verstehen. Nur vier Kämpfer und sonst Feintuning-Maßnahmen, die wohl nur Veteranen und Viel-Spieler bemerken. Aber auf eben jene zielt diese Version ab und wird dort auch ihre Käufer und Fans finden. Aber auch solche, an denen "Street Fighter IV" bislang vorbeiging, dürfen hier zugreifen - das Spiel ist ausgereift.

Infos zum Spiel

Titel: Super Street Fighter IV - Arcade Edition
Genre: Beat'em Up
Publisher: Capcom
Hersteller: Capcom
Release: Im Handel
Preis: zirka 35 Euro
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Sehr gut


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