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Spieletest zu "Batman: Arkham City": Action-Adventure von WB Games für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Batman: Arkham City | Action-Adventure | PC, PS3, Xbox 360  

Fledermaus gegen Pinguin

05.08.2011, 13:55 Uhr | Michael Förtsch / jr, ams, Richard Löwenstein

Spieletest zu "Batman: Arkham City": Action-Adventure von WB Games für PC, PS3 und Xbox 360. Batman: Arkham City Action-Adventure von WB Games für Xbox 360, PS3 und PC

Batman: Arkham City (Bild: WB Games)

Bizarre, aber trotzdem lebensnahe Comic-Charaktere, eine zum Schneiden dichte Düster-Atmosphäre und ein Spielfluss, der sich in Herz, Hirn und Hand festkrallt und dich nicht mehr loslässt: Das war's, was das Action-Abenteuer Batman: Arkham Asylum 2009 zum Überraschungs-Hit machte. Ein Meilenstein, den Entwickler Rocksteady Games nun nach dem Motto “Größer, härter, besser“ nochmals übertrumpfen möchte. Und zwar mit dem Nachfolger “Batman: Arkham City“, das schon am 21. Oktober für Xbox 360, PS3 und PC in den Händlerregalen stehen soll. Optisch sieht’s schon mal umwerfend aus, spielerisch wird viel versprochen, bislang aber auch viel gehalten. Ein echter Abräumer also?

Finstere Tage

Das Ghetto in Arkham City ist nichts für zartbesaitete Gemüter: Es stinkt, brennende Mülltonen, verkohlte Autos und kaputte Neonreklamen säumen die Straßen. In Gassen und Seitenstraßen lungern Typen mit Baseballschlägern, Nagelbrettern und Schrotflinten in der Hand. Im Hintergrund dieses Sammelbeckens für all die wahnsinnigen, kriminellen und verkommenen Subjekte von Gotham City ertönen Schreie. Hier hat Bürgermeister Quincy Sharp einfach sämtliche Irrsinnigen der Stadt hineingepfercht - in der Hoffnung, dass sie sich dort gegenseitig aufschlitzen. Allerdings ging der Schuss nach hinten los. Der Abschaum hat es sich in diesem Dreckloch gemütlich gemacht, breitet sich rasant aus und droht nun, auf die Stadt überzuschwappen. Und wer soll’s richten? Natürlich Fledermaus-Held Batman. Anders als die Irrenanstalt Arkham Asylum ist das Gefängnis Arkham City ein gigantischer Komplex mitten in der Stadt. Ein ganzes Stadtgebiet, das einst vor die Hunde ging und nun umzäunt und mit Wachtürmen und bewaffneten Sicherheitskräften abgeriegelt wurde. In der von uns angespielten Demo beginnt Batmans Arbeit weit oben, auf den Dächern von abgewrackten Lagerhäusern, Hotels und Bordellen. Der Fledermaus-Mann hat Wichtiges vor. Also Enterhaken an eine Regenrinne andocken, blitzschnell hochziehen und flink von Dach zu Dach schwingen, von wo aus man einen Pulk von bulligen Verbrecherschergen in den Straßenschluchten patrouillieren sieht.

Batman und die 40 Räuber

Es sind Typen, die zu Jokers Bande gehören. Auch diesmal spielt der wahnsinnige Lachsack eine Schlüsselrolle, hat er doch einen beachtlichen Teil von Arkham City unter seine Kontrolle gebracht. Allein ist er aber nicht. Der halbgesichtige Two Face hat sich einen Teil des Territoriums einverleibt. Gleiches gilt für Batmans Erzfeind, den Pinguin. Wer die Filme und Comics kennt, weiß: Der 1,57 Meter große Widerling ist intelligent und wahnsinnig zugleich - ein Planer, einer der aus dem Hintergrund agiert und mit Wonne seinem Sadismus frönt. Eine bizarre Gestalt, auch äußerlich. Denn bei einem Kampf wurde ihm der Boden einer Wodka-Flasche ins Gesicht gerammt, den er nun wie ein Monokel über dem linken Auge trägt. Und eben jenem Schurken wird Batman in Kürze gegenübertreten - in einem Theater, in dem er mehrere Geiseln befreien soll. Kaum dort, brechen Sekunden später 30 bis 40 muskulöse Typen durch die knarzenden Theatertüren. Allesamt verschwitzt, schmutzig, mit Pinguin-Tattoos auf der Brust und Metallrohren, Vorschlaghämmern und Holzlatten bewaffnet.

Dynamische Fights

Ohne zu zögern schenkt Batman kräftig aus dem Faustkelch aus. Die Kämpfe: wie im Vorgänger superb und flüssig. Faszinierend auch, dass dieses Spiel ganz ohne Blut auskommt. Hier ein Tritt in die Nieren, da ein Dampfhammer auf die Zwölf; ein Konter, bei dem einem Prügelknaben eine Metallstange entrissen und einem anderen an den Kopf gerammt wird. Nach fünf rasanten Minuten liegt das Schlägerpack am Boden. Die Demo endet fulminant und beweist eindrucksvoll, dass “Batman: Arkham City“ wie sein Vorgänger das Zeug zu Großem hat.

Was wir mögen

Die sehr detailreiche und verspielte Welt mit ihren grotesken Figuren ist ein absoluter Augenschmaus. Die Schurken wirken lebendig, die Gegner sind abwechslungsreich. Wie auch im Vorgänger beeindruckt “Batman: Arkham City“ aber vor allem bei den extrem flüssigen und dynamischen Kämpfen. Außerdem: Catwoman wird spielbar sein. Wenn das nichts ist!

Was wir nicht mögen

Die Spielwelt ist zwar deutlich offener als noch in “Arkham Asylum“, läuft damit aber auch Gefahr, mehr Leerlauf zu erzeugen. Es bleibt abzuwarten, wie Rocksteady Games mit Nebenmissionen und Erkundungstouren dem vorbeugen wird.

Fazit

Entwickler Rocksteady schickt die Fledermaus erneut auf einen actionreichen Psycho-Trip, der beste Unterhaltung verspricht: Dazu kommen die Liebe zum Detail, eine gigantische offene Welt mit unendlichen Spielmöglichkeiten und die abgedrehtesten Bösewichte der Videospielgeschichte. Und die männlichen Spieler bekommen mit Catwoman einen absoluten Leckerbissen spendiert.

Infos zum Spiel

Titel: Batman Arkham City
Genre: Action-Adventure
Publisher: WB Games
Hersteller: Rocksteady Games
Release: 21. Oktober 2011
Preis: zirka 45 Euro (PC) / zirka 65 Euro (Konsolen)
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut


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