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Gamescom 2011: Sony reduziert Preis für PSP und PS3

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Gamescom 2011: Sony reduziert Preis für PSP und PS3

17.08.2011, 10:59 Uhr | tz / jr, ams, dpa

Gamescom 2011: Sony reduziert Preis für PSP und PS3. Playstation PS3 Slim (Quelle: Sony)

Playstation PS3 Slim (Quelle: Sony)

Konkurrenz belebt das Geschäft: Auf einer Presseveranstaltung im Vorfeld der Spielemesse Gamescom in Köln, die vom 17. bis 21. August stattfindet, hat Spiele-Multi Sony den Preis für seine PS3-Spielkonsole und den Handheld PSP reduziert. Die Playstation Portable kostet jetzt 99 Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zudem senkt Sony den Preis für sein Flaggschiff Playstation 3 weltweit und setzt damit die Konkurrenten Microsoft und Nintendo unter Druck. In Europa kostet das Gerät ab sofort rund 250 Euro. Bisher waren dafür knapp 300 Euro fällig.

PSP leicht modifiziert

Die neue Billig-PSP wird nur leicht überarbeitet, verfügt nach Angaben von Sony aber über keine WLAN-Verbindung. Alle Titel für die älteren Generationen sollen auf dem neuen Gerät laufen. Eine Reihe von Klassikern werden unter dem Namen "PSP Essentials" für je rund 10 Euro verfügbar sein, teilte der japanische Hersteller mit. Der Grund für die Maßnahme ist klar: Sony möchte vor dem für Ende 2011 / Anfang 2012 angekündigten Release seiner neuen, technisch aufgerüsteten Mobilkonsole Playstation Vita, die für rund 250 Euro auf den Markt kommt, seine Marktanteile ausbauen. Die PSP soll übrigens auch nach dem Launch der PS Vita im Handel bleiben und Sonys Handheld-Portfolio nach unten abrunden. Günstiger wurde auch das Starter-Paket der PS3-Bewegungsteuerung Move, das ab sofort nur noch 59 Euro kostet.

Wenig Neues zur Vita

Wenig Neues gab Sony bezüglich seines neuen Stars im Handheld-Stall bekannt. Die Features der Playstation Vita stehen mit zwei Analogsticks, Touchscreen-Display, zwei rückseitigen Touchpads, zwei Kameras, WLAN und optionalem Mobilfunk bereits seit längerem fest. Ebenfalls mit an Bord: Ein voll ausgestatteter Internet-Browser sowie die inzwischen obligatorischen Social-Media-Funktionen wie Facebook, Twitter und Skype. Die Vita soll sich durch große Rechenpower und schicke Grafik von der Masse abheben. Als Preispunkt nannte man erneut 249 Euro. Der weltweite Launch soll noch in diesem Jahr erfolgen. Als Spiele-Software sollen pünktlich zum Launch unter anderem "Resistance: Burning Skies", "Little Big Planet", das "Augmented Reality"-Kampfspiel "Reality Fighters" und "Escape Plan" verfügbar sein. Letzteres erinnert mit seiner Schwarz-Weiß-Optik und kreativen Rätsel-Einlagen stark an das für Xbox 360 erhältliche Limbo. Sämtliche Games lassen sich online als Download über den Playstation Store beziehen. Zudem sollen Spieler sich mit diversen Funktionen vernetzen und gemeinsam spielen können.

Konsolen stehen unter Druck

Angesichts der wachsenden Verbreitung von Smartphones sind die Hersteller mobiler Konsolen in den vergangenen Jahren unter Druck geraten - immer mehr Nutzer spielen auf den immer leistungsfähigeren Geräten. Ein paar Zahlen machen den Siegeszug der Smartphones deutlich: Im vergangenen Quartal verkaufte Apple im Schnitt jeden Tag 226 000 iPhones. Google, treibende Kraft hinter Android, verzeichnet derzeit gar 550 000 neue Geräte mit dem Betriebssystem - täglich. Hinzu kommen tausende von Tablet-Computern. In den Software-Läden der beiden Anbieter sind Spiele die beliebteste Kategorie. Die vielen Stunden, die Spieler mit "Angry Birds" Vögel durch die Gegend schießen, haben sie nicht mehr für Super Mario und den Sackboy aus "Little Big Planet". Hinzu kommt: Viele der Pausenfüller sind gratis oder kosten nur ein paar Euro. Das setzt die Konsolenhersteller unter Druck. Mit der Preissenkung nimmt Sony überdies seinen Rivalen Nintendo in den Blick. Der hatte Anfang des Jahres mit großem Tamtam die 3DS herausgebracht - ein Novum in der Unterhaltungselektronik: Es zeigt 3D-Bilder, ohne dass Spieler dafür eigens eine Brille tragen müssen. Allerdings hat der Hoffnungsträger die Erwartungen enttäuscht, der Verkauf lief schlechter als erwartet. Schon bald senkten die Japaner des Preis des Gerätes um ein Drittel - in Deutschland auf rund 170 Euro. Die Gamescom in Köln ist mit rund 550 Ausstellern eine der größten Computerspiele-Messen weltweit. Am Mittwoch startet sie mit einem Fachbesuchertag.

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