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Gamescom 2011: Fliegende Kugeln am ersten Messetag

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Fliegende Kugeln auf der "Gamescom"

18.08.2011, 10:45 Uhr | vb / ams

Gamescom 2011: Fliegende Kugeln am ersten Messetag. Metro: Last Night (Bild: THQ)

Metro: Last Night (Bild: THQ)

Die Gamescom 2011 hat mit einem actionreichen ersten Messetag begonnen. So stand beim Publisher Ubisoft schon gleich morgens der Ego-Shooter "Far Cry 3" auf dem Programm - und das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Die gezeigten Szenen entsprechen zwar jenen, die wir bereits kürzlich in unserem First-Look zum Insel-Shooter beschrieben haben, allerdings plaudern die Entwickler ein wenig aus dem Nähkästchen und zeigen - ebenfalls neu - wie vielfältig das Spiel gespielt werden kann.

Kugelhagel im Paradies

Denn wer sich nicht in Rambo-Manier den Weg durch die Insel freischießen möchte, kann in Far Cry 3 große Teile der frei begehbaren Welt auch auf leisen Sohlen durchqueren und Gegner lautlos ausschalten. Wer doch lieber Kugeln sprechen lassen will, bekommt einen Ego-Shooter, der nicht nur gewohntes bietet, sondern mit einem Deckungssystem schon jetzt eine Prise Abwechslung vom Einheitsbrei erkennen lässt. Wie gut das optisch daherkommt, war im Rahmen der Gamescom-Präsentation zu sehen: Die Spielwelt wirkt lebendig, extrem detailliert und vor allem farbenprächtig. In einem derartigen Ferien-Traumziel will man eigentlich gar keinen Kugelhagel lostreten. Als Release-Zeitraum für Far Cry 3, das für PC, PS3 und Xbox 360 entwickelt wird, gibt Ubisoft das Jahr 2012 an.

Die Post-Apokalypse geht weiter

"Metro 2033" war ein guter, aber aufgrund der ideenarmen Spielmechanik kein überragender Shooter. Das will THQ im Nachfolger Metro: Last Light nun besser machen. Und die Zeichen stehen gut, dass der Publisher das schafft. Denn der Horror-Shooter unter den Ruinen Moskaus bietet nicht nur die aus Teil eins bekannte, klaustrophobische Atmosphäre, sondern auch eine gute Portion Shooter-Action. Die läuft nun deutlich flüssiger ab, sieht schon in Präsentations-Form detaillierter und eindrucksvoller aus und bietet neben bleihaltigen Feuergefechten auch die Möglichkeit, taktisch vorzugehen: Wenn Spielheld Artjom etwa die U-Bahn-Station "Reich", die fest in der Hand von Faschisten ist, infiltriert, dann lockt er Gegner schon mal mit kleineren Tricks in dunkle Ecken, um sie dort einen nach dem anderen unschädlich zu machen.

U-Bahn-Horror 

Ebenfalls neu: Die Spielumgebung wird zerstörbar sein, zumindest teilweise. Hinter einer kniehohen Mauer in Deckung kriechen bringt nun herzlich wenig - binnen Sekunden verwandeln gegnerische Kugeln das Bollwerk in Staub. Etwa mit neuen Waffen wie einem AK47 plus Granatwerfer oder der mächtigen Minikanone, die Artjom ebenfalls bedienen darf. Ansonsten finden Fans des Vorgängers viel bekanntes: Die Körper getöteter Feinde müssen weiterhin nach dem knappen Gut Munition durchsucht werden, die Level sind immer noch schlauchartig aufgebaut und die beklemmende, beängstigende Atmosphäre in den einsamen Tunnels abseits der U-Bahn-Stationen kommt Spielern des Vorgängers schon beim ersten Blick bekannt vor. Nun jedoch versehen mit dem Wissen, dass dort nicht nur Mutanten, sondern auch neue Gegner warten können, etwa ein schwer gepanzerter Soldat, der ein wenig wie die "Juggernauts" aus dem Ego-Shooter "Call of Duty: Modern Warfare 2" wirkt. Oder es tauchen riesige, mutierte U-Bahn-Kreaturen auf, die mit einem oder zwei Magazinen ganz sicher nicht niedergestreckt werden können. Der Horror unter- und dieses mal auch verstärkt oberhalb des zerstörten Moskaus der Zukunft geht also weiter - und macht schon einen vielversprechenden Eindruck. "Metro: Last Night" soll im Laufe des Jahres 2012 für PC, PS3 und Xbox 360 erscheinen.

Rasende Wut

Das wird spannend: Publisher Bethesda mischt in Rage seine Erfahrung mit Endzeit-Welten, die man aus der Rollenspiel-Serie "Fallout" kennt, mit dem Shooter-Spielprinzip. Zu Beginn weiß die eigene Spielfigur weder wer sie ist, noch woher sie kommt. Oder wer die mysteriösen Kreaturen sind, die direkt nach dem Verlassen unseres zuvor abgestürzten Raumschiffs angreifen. Nur durch die Hilfe eines Bewohners der von Trümmern übersäten Wüstenwelt überlebt unser Held den Angriff. Doch dafür fordert der Retter Tribut: Wir sollen ein nahegelegenes Räubernest ausheben und alle darin befindlichen Kriminellen töten. Man kann den Auftrag allerdings auch ablehnen. Wir beschließen jedoch, uns für die Rettung erkenntlich zu zeigen - auch, weil der Fremde uns eine neue Rüstung in Aussicht stellt.

Wiederbelebter Held

Also ab auf seinen Buggy und auf in Richtung Lager der Delinquenten. Dort geht es erstmals richtig zur Sache. Mittels aufgemotztem Revolver und mächtigen Nahkampf-Moves beenden wir die digitale Existenz diverser Gegner binnen Minuten. Allerdings nur, um letztlich in eine Falle zu laufen und dem eigenen Tod gegenüber zu stehen. Um diesem zu entgehen, hat Bethesda ein Feature namens "Defibrillator" eingebaut, ein kleines Minispiel, nach dessen Abschluss wir wieder in die Spielwelt zurückkehren. Mit wie vielen Lebenspunkten, das hängt davon ab, wie gut wir das Minispiel meistern. "Rage" überzeugt schon jetzt. Die Nach-Weltuntergangs-Stimmung der Wüstenlandschaft, die detailliert gezeichneten Charaktere, die Liebe zum Detail, mit der Bethesda die Umgebung einmal mehr gestaltet - hier wartet "Mad Max"-Feeling pur. Rage wird nach Angaben des Publishers am 15. September 2011 für PC, PS3 und Xbox 360 auf den Markt kommen.

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