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"Risen 2": Der namenlose Held ist zurück

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Preview Risen 2 | Rollenspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Der namenlose Held ist zurück

22.08.2011, 16:00 Uhr | Volker Bonacker

"Risen 2": Der namenlose Held ist zurück. Risen 2 (Quelle: Deep Silver)

Risen 2 (Quelle: Deep Silver)

Alles besser im Sequel - so könnte die Maxime lauten, nach der Piranha Bytes derzeit am Rollenspiel "Risen 2: Dark Waters" für PC, PS3 und Xbox 360 arbeiten. Denn trotz guter Verkaufszahlen war der 2009 erschienene Vorgänger nicht makellos. Vor allem die holprigen Animationen sowie die manchmal emotionslose Mimik der Figuren ist in Erinnerung geblieben. Ebenso die Spielweilt, die gegen Ende immer linearer wurde. Das soll sich nun ändern - wie genau, konnten wir im Rahmen einer Gamescom-Präsentation selbst bestaunen.

Im Auftrag der Inquisition

Zu Beginn des Spiels finden wir uns einmal mehr gestrandet an einer Insel. Der Held ist der gleiche geblieben - allerdings nun mit einer Augenklappe versehen. Eine Blessur, die er aus dem finalen Kampf des Vorgängers davongetragen hat. Und er ist nicht alleine: Mit ihm ist Patty, Tochter des Piraten Stahlbart, auf der Insel gelandet. Und obwohl unser Heroe immer noch keinen Namen hat, erinnert er sich an die Geschehnisse, die vor zehn Jahren in "Risen" stattfanden. Und damit beginnt die Suche nach einem weiteren Titanen, den es zu besiegen gilt. Davor will jedoch ein nahe gelegenes Dorf ausspioniert werden - im Auftrag der Inquisition, versteht sich.

Nach eigenen Vorstellungen gestalten

Schon auf den ersten Schritten fällt auf, dass die Animationen nun geschmeidiger wirken. Der Held bewegt sich nicht mehr ungelenk wie es teilweise im Vorgänger der Fall war. Für die Animationen hat man auf Motion-Capturing-Verfahren zurückgegriffen. Die Figur selbst ist ebenfalls komplexer modelliert worden und kann komplett nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Was sich optisch auswirkt: Egal ob nur ein anderer Handschuh angezogen wird oder gleich eine neue Rüstung: Die Ergebnisse sind sichtbar und das visuell eindrucksvoller als im Vorgänger.

Unterwegs auf der Trauminsel

Abseits der schöneren Figuren ist auch die Spielwelt optisch nochmal ein gutes Stück eindrucksvoller geworden, strotzt vor Details und vor allem Leben und ergib damit ein überzeugendes Szenario, das schon fast aus einem Reisekatalog für Trauminseln stammen könnte. Vor allem die Architektur des Dorfes, in dem wir recht bald ankommen, begeistert mit viel Liebe zum Detail. Zu dem nun auch ein dynamisches Dialog-System gehört, in dem etwa Spezialfähigkeiten wie die "Silberzunge" zur Anwendung kommen, mit denen der Held seine Gesprächspartner zu verschiedenen Aktionen überreden kann. Etwa Patty davon, den Herd zu hüten. Denn dafür gibt es Gold und Erfahrungspunkte. Beides ist anfangs bitter nötig, schließlich läuft unser namenloser Recke völlig ungeschützt mit nacktem Oberkörper durch die Lande.

Freiheit dem Spieler

Obwohl Risen 2 bereits im ersten Quartal des nächsten Jahres erscheinen soll, sind noch Fragen offen: Wie wird das Kampfsystem funktionieren, welche Kräfte treten dieses mal gegeneinander an - und welche Rolle spielen unsere Gefährten dabei? Sicher ist: Im Gegensatz zum Vorgänger will man den Spieler dieses Mal nur anfangs an die Hand nehmen, danach wird die Welt, die dieses Mal nicht aus einer, sondern mehreren Inseln besteht, im Alleingang erkundet. Ganz ohne Grenzen und schlauch-artiges Gameplay.

Fazit

Fehler ausbügeln, Details verbessern: Risen 2 wird das Fantasy-Erlebnis, das der Vorgänger nur knapp verfehlt hat. Ein schönes Szenario, gelungene Darstellung von Spielfigur und Nichtspieler-Charakteren und die bekannten, üppigen Fertigkeiten- und Ausrüstungs-Menüs, die zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Rollenspiel-Fans steht ein großes Abenteuer bevor.

Titel: Risen 2: Dark Waters
Genre: Rollenspiel
Publisher: Deep Silver
Hersteller: Piranha Bytes
Release: 1. Quartal 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr Gut

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