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Preview zum Ego-Shooter "Goldeneye 007: Reloaded"

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Preview Goldeneye 007 Reloaded | Ego-Shooter | PS3, Xbox 360  

Bond wieder in Bestform

30.08.2011, 14:59 Uhr | Medienagentur plassma / jr, ams, Medienagentur plassma

Preview zum Ego-Shooter "Goldeneye 007: Reloaded". Goldeneye 007 Reloaded Ego-shooter von Activision für ?S3 und Xbox 360 (Quelle: Activision)

Goldeneye 007 Reloaded (Quelle: Activision)

HD-Remakes von erfolgreichen Spiele-Klassikern sind voll im Trend: Immer mehr Hersteller setzen auf optisch aufpolierte Neuauflagen vergangener Hits. So auch Publisher Activision Blizzard: Veröffentlichte man Ende 2010 bereits eine moderne Neuinterpretation des Nintendo-64-Klassikers "Goldeneye 007" für die Wii-Konsole, sind jetzt PS3 und Xbox 360 an der Reihe. Entwickler Eurocom hat eigens für die HD-Spielkonsolen eine neue Grafikengine programmiert, die das Bond-Actionspiel zu einer starken Konkurrenz im Ego-Shooter-Genre machen soll. Aber auch die Mehrspieler-Modi wurden kräftig überarbeitet und versprechen kurzweilige Multiplayer-Partien.

Sein Name ist Bond

Der Ablauf der Solo-Kampagne entspricht der Wii-Version. In der Rolle des britischen Superagenten James Bond geht der Spieler aus der Ego-Perspektive auf die Jagd nach der Geheimorganisation Janus und ihrem Chef. Das Spiel orientiert sich dabei lose an der Geschichte des Bond-Streifens Goldeneye aus dem Jahr 1995 mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle. Allerdings wird man auch neue Schauplätze besuchen, etwa Dubai. Natürlich ist der Spieler auch im russischen Severnaya unterwegs, wo er sich in einer verschneiten Winterlandschaft in eine schwer bewachte Satelliten-Kontrollanlage einschleichen muss. Neben der Singleplayer-Kampagne darf man sich auch an speziell designten "Mi6 Ops"-Missionen versuchen.

Aufgefrischte Action

"Goldeneye 007: Reloaded" erinnert in Sachen Steuerung und Spieldynamik angenehm an den seinerzeit wegweisenden N64-Oldie, spielt sich aber dennoch frisch. Mit Waffen wie der Walther PPK oder der AK 47 liefert man sich spannende Feuerduelle mit den KI-Schurken. In der Vorschau-Version agierten die Feinde allerdings noch recht handzahm. Zwar verzichten die Eurocom-Entwickler auf übertriebenen Realismus, zur Arcade-Ballerei verkommt der Ego-Shooter aber nie. Nur mit präzise-kontrollierten Schüssen räumt man Wachposten aus dem Weg. Wer wild um sich ballert, vergeudet wertvolle Munition und zieht unnötigerweise immer mehr Feinde auf sich. Prinzipiell hat der Spieler jederzeit die Wahl, wie er vorgehen möchte: Allerdings hat die Rambo-Methode wegen des heftigen Widerstands so ihre Tücken. Eleganter und vielversprechender ist es da, sich in Deckung an die Feinde heranzuarbeiten und sie per Überraschungsangriff leise aus dem Verkehr zu ziehen, um kein Aufsehen zu erregen.

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Hollywood-Feeling

Die bisher veröffentlichten Spielszenen lassen auf ein durchaus kinofreifes Shooter-Erlebnis hoffen. "Goldeneye 007: Reloaded" bietet jede Menge geskriptete Szenen, etwa deftige Explosionen, einstürzende Gebäude oder bewusst übertriebene Sterbe- und Sturzsequenzen der Gegner. Dank der Mitarbeit von Stuntmen und Stunt-Koordinatoren wirkt der Shooter wie ein Action-Film zum Mitspielen. Im Vergleich zur Wii-Fassung fällt die wesentlich hübschere Optik auf: Die Umgebung wirkt deutlich detaillierter und schärfer, die Objekte wurden mit etlichen Zusatz-Polygonen aufgepeppt, und die Spezialeffekte machen ordentlich was her.

Mehrspieler-Freuden

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Goldeneye 007 war seinerzeit der vorbildliche Mehrspieler-Modus. Diese Spielvariante wird auch in der Neuauflage nicht fehlen: Offline beharken sich bis zu vier Spieler im geteilten Bildschirm. Dies dürfte vor allem Fans des Originals freuen, die sich lieber mit Kumpels zu gediegenen Zocker-Sessions treffen, anstatt sich anonym auf Online-Servern einzuloggen. Doch auch die Internet-Fraktion wird bestens bedient. Online duellieren sich 16 Spieler - acht mehr als in der Wii-Version. Mehr Spielvarianten, darunter eine Art Zombie-Modus wie in der "Call of Duty"-Reihe, jede Menge Karten und neue Charaktere sollen das Multiplayer-Angebot abrunden.

Was uns gefällt

Das Flair des N64-Originals bleibt im HD-Remake voll erhalten, trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - wirkt "Goldeneye 007: Reloaded" keinesfalls veraltet. Fetzige Feuerduelle, abwechslungsreiche Schauplätze, eine leistungsfähige Grafikengine und viel Kinoatmosphäre sorgen dafür, dass sowohl Shooter-Fans als auch Bond-Anhänger voll auf ihre Kosten kommen. Eine Framerate um die 60 Bilder pro Sekunde sorgt dafür, dass das Ganze nicht ins Stocken gerät. Und für PS3-Helden gibt's noch ein Extra-Goodie: Das spiel unterstützt die Bewegungssteuerung Move.

Was uns nicht gefällt

Zieht man den grafischen Mehrwert und die Mehrspieler-Optionen ab, könnte man den Entwickler vorwerfen, dass sie mit diesem Spiel eine Form der digitalen Resteverwertung betreiben. Viel Neues ist den Entwicklern eigentlich nicht eingefallen.

Fazit

Auch wenn "Goldeneye 007: Reloaded" wahrlich keinen Innovationspreis gewinnt: Das Remake für PS3 und Xbox 360 sieht lecker aus, spielt sich knackig und bietet sowohl Solisten als auch Multiplayer-Verfechtern klassische Bond-Ballerkost in zeitgemäßer Verpackung. Ob’s für den ganz großen Wurf reicht, wird allerdings erst die Verkaufsversion zeigen.

Titel: Goldeneye 007: Reloaded
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Activision-Blizzard
Hersteller: Eurocom
Release: 28. Oktober 2011
Preis: zirka 60 Euro
System: PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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