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Details zum Multiplayer-Modus von "Modern Warfare 3" auf der "Call of Duty XP"

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Fan-Ballerei in Übergröße

06.09.2011, 15:24 Uhr | Volker Bonacker (ams, jr)

Details zum Multiplayer-Modus von "Modern Warfare 3" auf der "Call of Duty XP". Call of Duty XP  (Quelle: Activision)

Call of Duty XP (Quelle: Activision)

Groß, größer, Modern Warfare 3. Um den neuen Teil der verkaufsträchtigen Ego-Shooter-Reihe angemessen der Öffentlichkeit zu präsentieren, hat Activision mit der "Call of Duty XP“ ein Fan-Event der Extraklasse abgehalten. An den zwei Veranstaltungstagen trafen sich rund 6000 Fans in Los Angeles. Dem umfangreichen Rahmenprogramm, das von Paintball und Ringen bis hin zum Auftritt der Punk-Legende "Dropkick Murphys“ reichte, wurde durch die Show von Rap-Superstar Kanye West die Krone aufgesetzt. Im Fokus der Aufmerksamkeit stand aber natürlich "Modern Warfare 3." Activision stellte den Mehrspieler-Modus sowie die Spec-Ops-Missionen vor und suchte in einem Turnier, das insgesamt mit einem Preisgeld von einer Million US-Dollar dotiert war, nach dem weltweit besten Multiplayer-Team. Wir waren vor Ort und haben die Neuerungen im Mega-Shooter ausprobiert.

Unterhaltung satt

Und davon gibt es einige. Neben neuen Modi haben die Macher Infinity Ward und Sledgehammer die Abschussserien-Belohnungen überarbeitet, ein neues Waffen-Levelsystem eingebaut und neue Perks (Anreize durch Spezialfähigkeiten) ins Spiel integriert. Abseits davon stellte Activision-Chef Eric Hirshberg erstmals die Hardened Edition von Modern Warfare 3 vor und gab Details zu Call of Duty Elite bekannt. Der Online-Service wird in der kostenpflichtigen Variante mit 49,99 US-Dollar pro Jahr zu Buche schlagen. Dafür bekommen Fans sämtliche zum spiel angebotenen Download-Erweiterungen (DLC) umsonst und werden zudem im Monatsrhythmus mit neue Inhalte zu Modern Warfare 3 versorgt. Im Wochentakt finden zusätzlich Turniere statt, bei denen verschiedene Preise warten. Das Ganze bekommt mit den "Friday Night Fights“ gleich ein eigenes Show-Format spendiert, zudem wird das moderierte Video-Angebot "N00btube“ die irrwitzigsten Szenen nochmals Revue passieren lassen. An Entertainment-Einlagen mangelt es also nicht.

Die Qual der Wahl

Kern der ganzen Angelegenheit ist natürlich der Mehrspieler-Modus von Modern Warfare 3. Damit dieser ein wenig taktischer wird, hat Activision zunächst die Killstreaks überarbeitet. Die Belohnungen, die Spieler für das Ausschalten verschiedener Gegner erhalten, sind nun nicht mehr einzeln auswählbar, sondern kommen im Paket daher. Zunächst wählt man eine passende Version der drei Pakete aus: Action-orientierte Zocker greifen zum "Assault-Package", das Belohnungen enthält, die für noch mehr Kills sorgen. Für Teamspieler interessant ist dagegen das "Support Strike Package“, mit dem man etwa Überwachungsflugzeuge und ballistische Westen erhält, die das Überleben der eigenen Truppe sicherstellen. Wer voll auf Risiko gehen will, nimmt das "Specialist Strike Package“: Wer zwei, vier beziehungsweise sechs Kills in einem Stück schafft, der heimst als Belohnung je eine neue Perk-Spezialfähigkeit ein. Wer acht Kills hinlegt, ohne selbst zwischendrin erledigt zu werden, kann gar alle Perks auf einmal freischalten.

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Spannende Kampfeinsätze in Häuserschluchten

Der Multiplayer-Modus von "Modern Warfare 3". zum Video

In der Waffenkammer

Damit aber nicht genug, denn neben dem Charakter kann man auch die verwendeten Waffen verbessern. Wer beispielsweise bevorzugt mit dem M4-Sturmgewehr ins Gefecht zieht, levelt die Waffe Stück für Stück auf und bekommt so die Möglichkeit, sie mit neuen Extras zu versehen. Zum Beispiel kann man die Genauigkeit der Waffe verbessern, ihren Rückstoß vermindern oder sie mit verschiedenen Aufsätzen versehen. Von Schalldämpfer bis Rotpunktvisier stehen hier bekannte Extras zur Wahl. Auch die Auswahl kann sich sehen lassen: Mehr als 40 Waffen - darunter Maschinengewehre, MPs, Scharfschützengewehre, Schrotflinten, Sturmgewehre und Riot Shields - stehen bereit, wie immer mit einer Primär- und einer Taktik-Granate zur Auswahl.

Abschuss bestätigt

Ist der eigene Soldat erst einmal gefechtsbereit, warten mit "Kill Confirmed“ und "Team Defender“ zwei neue Modi. Ersterer bringt viel Taktik ins Spiel, denn mit bloßen Abschüssen ist es hier nicht getan. Nur wer nach dem Erledigen der Gegner auch deren Erkennungsmarken einsammelt, bekommt die volle Punktzahl gutgeschrieben. Schaffen es die Feinde dagegen, die ID-Marken ihrer gefallenen Kameraden einzusammeln, bekommen sie Punkte. Das bringt Tiefgang in die ansonsten gewohnt schnellen Partien, denn der Weg zur Hundemarke der Gegner endet nicht selten mit dem eigenen Tod. Wer hier ohne zu überlegen vorprescht, verspielt schnell wertvolle Punkte. Gleiches gilt für "Team Defender“. Dabei bekommt ein Team-Mitglied die Flagge in die Hand gedrückt, die anderen müssen ihren Kameraden beschützen. Nur wer gut zusammenarbeitet, trägt hier den Sieg davon.

Zusammenarbeit gefragt

Wer stattdessen lieber eine eigene Partie erstellt, dem bietet Modern Warfare 3 jede Menge neue Möglichkeiten: Die selbst gebauten Runden können mit der Spieler-Gemeinde geteilt werden. Von der Spielzeit bis hin zu den Spielvarianten kiann man jede Menge Faktoren beeinflussen. Sechs Modi stehen zur Wahl: "Infection“, "Drop Zone“, "Team Juggernaut“, "Juggernaut“, sowie die aus "Black Ops“ bekannten "Gun Game“ und "One in the Chamber“. Und reicht selbst das nicht aus, wartet der bekannte Spec-Ops-Modus: In dieser Team-basierten Variante stehen mit "Survival“ und "Mission“ zwei weitere Modi zur Wahl. Im ersten wehrt man Wellen von heranstürmenden KI-Gegnern ab. Dafür gibt es Punkte, die an verschiedenen Stationen auf der Karte in neue Waffen und Ausrüstung investiert werden. Und das ist bitter nötig, schließlich werden die Gegner mit jeder neuen Runde stärker. Gespielt wird übrigens auf den 16 neuen Karten des Multiplayer-Modus, womit Survival eine gute Möglichkeit bietet, sich mit den Maps vertraut zu machen. "Mission“ enthält derweil 16 Missionen, die man erfolgreich bestehen muss - das kennt man aus dem Spec-Ops-Modus von "Modern Warfare 2“ bereits.

Keine Zombies, keine zweite Chance

Neben den Neuheiten gibt es aber auch diverse Streichungen. Ein Währungssystem, das Fans aus "Black Ops“ kennen, hat laut den Machern nicht ins Spiel gepasst. Und Zombies sucht man auch im dritten Modern Warfare vergebens, die Untoten bleiben somit ein weiteres Mal den Treyarch-Ablegern der Serie vorbehalten. Auch Achievements gibt’s im Mehrspieler-Modus wieder einmal keine zu holen. Damit wollen die Macher verhindern, dass Spieler lediglich wegen des Gamerscores an den Partien teilnehmen und anschließend aussteigen. Ebenfalls nicht an Bord ist der Perk "Second Chance“, mit dem vor dem eigenen Ableben nochmals die Waffe gezogen werden konnte. Dafür bekommen Spieler, die vier Mal oder mehr in Folge den digitalen Tod erleiden, mit dem "Death Streak“ ein wenig Schützenhilfe. Damit ist es möglich, kurzzeitig schneller zu laufen oder die Position des Feindes, der einen zuletzt erledigt hat, auf der Karte angezeigt angezeigt zu bekommen.

Finale ohne Gnade

Zurück zur Messe. Während vor den drei Hangars, in denen die XP stattfindet, lange Schlange am Paintball-Stand warten, die Jeep-Touren durch ein nachgebautes Kriegsgebiet sowie der Nachbau des Trainingslevels "The Pit“ und der Buletten-Bude "Burger Town“ dicht umlagert sind, brennt in den Hallen die Luft. Das deutsche Team "SK Gaming“ hat es zwar nicht ins Finale geschafft, sich aber dennoch wacker geschlagen. Letztlich fechten die beiden Trupps "Optic“ und "Infinity“ das Finale gegeneinander aus - nach einer guten Stunde nehmen erstere den Pokal und 400.000 US-Dollar mit nach Hause. Activision dagegen kann sich nun ans Revers heften, ein Community-Event abgehalten zu haben, dass in Sachen Größe lange seinesgleichen suchen wird. Was die "Call of Duty“-Publisher in Los Angeles präsentiert haben, ist bislang einzigartig. Die Botschaft ist klar: Der Kampf an den Kassen, der in diesem November zwischen Modern Warfare 3 und Battlefield 3 ausgetragen wird, hat gerade erst begonnen.

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