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"Battlefield 3": Ballerstoff für höchste Ansprüche

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Ballerstoff für höchste Ansprüche

16.09.2011, 12:45 Uhr | Olaf Bleich / vb, Medienagentur plassma

"Battlefield 3": Ballerstoff für höchste Ansprüche. Battlefield 3 (Quelle: Electronic Arts)

Battlefield 3 (Quelle: Electronic Arts)

Knallharter Realismus, eine spannende Solo-Kampagne und ein toller Mehrspieler-Part als Herzstück, das Ganze gepaart mit furioser Action und traumhafter Grafik: Battlefield 3 vom schwedischen Entwickler Dice sorgt schon vor seiner Veröffentlichung am 27. Oktober für PC, Xbox 360 und PS3 für mächtig Schlagzeilen. Zu Recht, denn der neue Teil der beliebten Ego-Shooter-Serie ist neben Modern Warfare 3 ganz heißer Anwärter auf den hart umkämpften Baller-Thron.

Jetzt auch für Solisten

Erstmals in der Historie der Serie, die bereits etliche Spin-Offs wie "Battlefield 2142" oder "Battlefield: Bad Company" hervorgebracht hat, werden auch Solospieler voll auf ihre Kosten kommen. Den Einzelspieler-Modus von Battlefield 3 kommunizieren die Entwickler als eine Art aufgebohrtes Tutorial, das die Spieler fit für die Online-Gefechte machen soll. Hier verinnerlicht man die Steuerung, lernt die verschiedenen Waffen und deren Handhabung kennen und lässt die grundlegenden Spielmechanismen in Fleisch und Blut übergehen. Dennoch soll die Solo-Kampagne weitaus mehr als eine nette Zugabe sein, sondern einen vollwertigen Einzelspieler-Einsatz bieten.

Einmal rund um den Globus

Die Hintergrundgeschichte des Solo-Parts wird in kinoreifen Rückblenden erzählt. Auf dem Verhörstuhl sitzt der Protagonist der Einspieler-Kampagne, Henry "Black" Blackburn, den der Spieler verkörpert. Black ist als Mitglied einer Marines-Einheit in Gefechte rund um den Globus verwickelt. Dabei verschlägt es den Spieler und seine Einheit zu Beginn nach Kurdistan ins Grenzgebiet zwischen Irak und Iran. Da kracht es nicht nur zwischen US-Marines und der irakischen Widerstandsarmee PLR, sondern auch zwischen den Erdplatten - immer wieder kommt es in der Region zu teils verheerenden Erdbeben. Neben der Zerstörung durch Granaten und Panzerbeschuss fallen in Battlefield 3 also auch regelmäßig Gebäude durch seismische Aktivitäten in sich zusammen. Abgesehen von spannenden Infanteriegefechten darf der Spieler auch im Solo-Modus in Fahrzeugen Platz nehmen. Eine Mission wird man sogar als Pilot eines Kampfjets absolvieren dürfen. Später schickt Dice den Spieler in mehreren Etappen rund um die Erdkugel: Neben den Irak-Einsätzen sollen unter anderem Paris, Teheran und New York auf der Reiseroute stehen.

Intensiver geht’s kaum

Zwar geizen die Entwickler noch mit aussagekräftigen Informationen zum Umfang des Einspieler-Teils, was man aber bislang in Präsentationen und Videos sehen durfte, macht bereits deutlich: Die Konkurrenz wird sich warm anziehen müssen, denn in Sachen Realismus, Atmosphäre und Mittendrin-Gefühl will der Ego-Shooter neue Maßstäbe setzen. Was in den ersten Feuergefechten besonders auffällt: Die Trefferwirkung ist enorm realistisch. Ein kurzer, gezielter Schuss aus dem Sturmgewehr reicht, um einen Gegner zu eliminieren. In Battlefield 3 kann man sich auch wieder hinlegen, um so unbemerkt zu Zielen zu robben. Spektakuläre Momente gibt's dabei in rauen Mengen: Per Raketenwerfer schießt man etwa ein gewaltiges Loch in ein gegenüberliegendes Hotel. Sogar der Schriftzug stürzt zu Boden. Und dann bebt plötzlich die Erde, ein Hochhaus fällt zusammen - ein Erdbeben hat mal wieder zugeschlagen.

Online-Schlachten der nächsten Generation

Battlefield 3 wird wie schon die Vorgänger wieder die volle Packung Online-Modi beinhalten. Mit einer von vier unterschiedlichen Klassen - Assault, Ingenieur, Recon und Support - steigen bis zu 64 (PC) und bis zu 32 Spieler (Xbox 360 und PS3) in Spielmodi wie Conquest, Rush oder Team Deathmatch in die Internetkämpfe ein. Weitere Modi sind wahrscheinlich, zudem werden unterschiedlichen Varianten pro Spieltyp angeboten. Wo im Conquest-Modus Flaggen von den gegeneinander antretenden Teams erobert werden müssen, greift in Rush eine Partei an, während die andere verteidigt. Ziel ist es hier, zwei Ziele zu zerstören. Ist dies gelungen, wird die nächste Gruppe von Zielen freigeschaltet, und das angreifende Team bekommt wieder ein paar der zum Wiedereinstieg benötigten Tickets. Nach mehreren Wiederholungen ist die Runde vorbei - entweder sind alle Ziele von den Angreifern zerstört worden oder die Verteidiger haben erfolgreich eine Etappe verteidigt. 

Spezialisten an die Front

Neben riesigen Spielkarten und beeindruckenden Animationen der Soldaten will Dice online mit spielerischer Abwechslung punkten. Jede Klasse fühlt sich komplett anders an und hat individuelle Vor- und Nachteile. So ist der mit dem Sturmgewehr ausgerüstete Assault zwar der ideale Frontkämpfer, kann dank Defibrillator aber auch verletzte Mitspieler wieder auf die Beine stellen. Der Ingenieur hingegen kümmert sich mit Panzerabwehrraketen vornehmlich um feindliche Großkaliber und nutzt sein Reparaturwerkzeug, um eigene Einheiten wieder auf Vordermann zu bringen. Der Recon nutzt ähnlich wie in Bad Company 2 sein Scharfschützengewehr und versorgt seine Kameraden mit nützlichen Infos über das Schlachtfeld. Und die Support-Klasse greift zu leichten Maschinengewehren und verteilt Munition. Neu hierbei: Dieser Kämpfer kann sein Gewehr im Liegen auf ein Stativ stellen und so Sperrfeuer geben. Dadurch erhöht sich nicht nur seine Genauigkeit, das Sperrfeuer beeinträchtigt auch die Mobilität der im Feuer stehenden Feinde, selbst wenn der Supporter sie gar nicht wirklich trifft. Ideal, um Engstellen zu verteidigen.

Upgrades und Fahrzeuge

In Battlefield 3 sind wieder jede Menge Upgrades mit an Bord. Jede Waffe zum Beispiel hat drei verschiedene Änderungsmöglichkeiten, etwa eine montierbare Taschenlampe. Erfahrungspunkte verdient man wie schon im Vorgänger durch Abschüsse und Teamspiel. Bekannt ist bereits, dass es nun auch wieder Jets im Spiel gibt. Auch sonst wird es vor Fahrzeugen nur so wimmeln, darunter Panzer, Jeeps und Wasservehikel. Neu: Bei beschädigten Fahrzeugen regeneriert sich die Panzerung, wenn sie eine Zeit lang in Sicherheit stehen. Wird ein Fahrzeug allerdings über einen bestimmten Punkt hinaus beschädigt, wird es bewegungsunfähig, kann aber vom Ingenieur noch repariert werden. Außerdem besitzen einige Fahrzeuge nun eine Thermalsicht, um versteckte Schützen zu entdecken. Wie schon in Bad Company 2 kann man durch "Messerkills" die so genannten Dog Tags sammeln. Die sind in Battlefield 3 nun individualisierbar, können mit eigenen Bildern oder Sprüchen versehen werden. Dog Tags bekommt man jetzt aber nur noch, wenn man den Feind von hinten meuchelt. Dazu gibt es dann eine coole neue Animation, die allerdings recht lange dauert.

Audiovisueller Hochgenuss

Abgesehen von allen inhaltlichen Qualitäten und der nach ersten Anspiel-Sessions tadellosen Spielbarkeit dürfte vor allem die grandiose Inszenierung von Battlefield 3 viel zum Spielspaß beitragen. Die hauseigene Frostbite 2-Grafikengine gehört zu den leistungsfähigsten auf dem Markt und feuert ein Optikfeuerwerk sondergleichen ab. Ob die realistischen Größenverhältnisse, butterweiche Animationen, furiose Explosionseffekte, einstürzende Gebäude oder die abwechslungsreichen Schauplätze, hier scheint alles zu stimmen. Zudem wird auch die Klangkulisse dank dynamischer Sound-Engine mit knackigen Waffen- und Umgebungsgeräusche aufwarten können.

Was uns gefällt

Battlefield 3 macht sowohl off- als auch online einen famosen Eindruck. Ob die starke Frostbite 2-Grafikengine, die die bislang schönste Optik in einem Ego-Shooter auf den Bildschirm zaubert, die stimmigen Inhalte im Einspieler- wie Online-Modus, das packende Spielgefühl mit der richtigen Dosis Realismus oder die zahlreichen Neuerungen, das Shooter-Gesamtpaket lässt keine Wünsche offen.

Was uns nicht gefällt

Noch bleibt abzuwarten, ob der Solomodus auch reinen Einzelspielern genügend Kaufanreize bieten wird. Und ob die Konsolenfassungen für Xbox 360 und PS3 mit der PC-Version technisch mithalten können, steht ebenfalls noch in den (Spiele-)Sternen. Bekannt ist bereits, dass PC-Zocker größere Karten bekommen, während die Konsolen-Versionen hier das Nachsehen haben. Zudem gab Entwickler Dice jüngst bekannt, dass Battlefield 3 mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Online-Pass beiliegen wird, der von Neukäufern ein einziges Mal aktiviert werden kann, um die Online-Modi des Spiels nutzen zu können. Wer sich das Spiel gebraucht zulegt, wird also erneut zur Kasse gebeten.

Fazit

Mit Battlefield 3 steht im Herbst ein absoluter Genre-Knaller an. Der Ego-Shooter sieht fantastisch aus, strotzt vor guten Ideen und liefert sowohl Solisten als auch Online-Spielern jede Menge Ballerstoff. Der Kampf um den Action-Kracher des Jahres war nie heißer!

Titel: Battlefield 3
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Dice
Release: 27. Oktober 2011
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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