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Two Worlds II: Pirates of the Flying Fortress im Test

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23.09.2011, 14:12 Uhr | Olaf Bleich / ams / vb, Medienagentur plassma

Two Worlds II: Pirates of the Flying Fortress im Test. Two Worlds II: Pirates of the Flying Fortress (Quelle: Topware)

Two Worlds II: Pirates of the Flying Fortress (Quelle: Topware)

Mit der Erweiterung zum Rollenspiel-Hit "Two Worlds II" schicken die Entwickler von Reality Pump Hobby-Helden in den Norden des bisher bekannten Antaloor. Denn dort hat Piratenkapitän Ed Teal einige knackige Aufträge an hungrige Abenteurer zu vergeben. Die Aufgabe kann man entweder mit seinem Helden aus dem Hauptspiel antreten, wenn man ihn dort schon auf Level 30 bis 40 gebracht hat, oder mit einem der mitgelieferten Charaktere angehen, den man zusätzlich nach eigenen Vorlieben gestalten kann. Obwohl man ein vollkommen neues Gebiet betritt, ist zum Spielen von "Pirates of the Flying Fortress" die Hauptversion von "Two Worlds II" zwingend notwendig. Trotzdem kann der Spieler nicht zwischen beiden Welten von Antaloor wechseln.

Mit dem Segelboot unterwegs

Das abgelegene Insel-Archipel von Pirates of the Flying Fortress bietet nicht nur zwölf bis 16 Stunden Abenteuer mit vielen Piraten, Zombies und neuen Gegnern, sondern auch die Suche nach einem besonderen Schatz und sogar drei mögliche unterschiedliche Enden. Nach einer ziemlich handfesten Begrüßung landet der Spieler zunächst bewusstlos unter Deck des Piratenschiffes. Mit der Erfüllung von Aufgaben steigt man allerdings schnell in der Gunst der raubeinigen Seemänner. Als Transportmittel, um die Einsatzgebiete der Missionen zu erreichen, dient leider nicht das eindrucksvolle Piratenschiff, stattdessen nimmt man in einem kleinen Segelboot Platz. Wer sich mit der etwas gewöhnungsbedürftigen Segel-Steuerung schwer tut, der kann auch mit einer vereinfachten Variante - der Autosail-Funktion - von A nach B kommen. Viel Wert haben die Entwickler auf die zahlreichen Dialoge gelegt, die Dreh- und Angelpunkt eines guten Rollenspieles sind. Die Gespräche wirken durch die bessere Mimik der Figuren um einiges authentischer und haben an ihrer humorvollen Grundhaltung nichts verloren. Vier neue Mehrspieler-Karten bieten bis zu acht Spielern in vier verschiedenen Spielmodi zudem wieder reichlich Raum für gemeinsame Abenteuer.

Spuren im Sand

Reality Pump haben unter Mitwirkung der Community viele Änderungen durchgeführt. Das beginnt mit einer überarbeiteten Grafik, die die Umgebung wesentlich detailreicher und die Gesichter der Charaktere deutlich markanter zeichnet, zeigt sich aber auch in neuen zufälligen Wettereffekten wie Sturm und Regen oder den Spuren im Sand, die man beim Erforschen der Spielwelt hinterlässt. Obendrein wimmelt das Fantasy-Epos nur so von neuen Gegnern und wurde um zahlreiche Waffen erweitert. So stehen dem Spieler in den zahlreichen Echtzeitkämpfen neben Morgensternen oder Piratensäbeln auch Armbrüste für Distanzangriffe zur Verfügung, die mit hoher Durchschlagskraft glänzen. Allerdings sind sie beim Nachladen extrem zeitraubend. Da gilt es stets abzuwägen, welche Waffe in welcher Spielsituation am effektivsten ist. Sogar an Pferde, inklusive neuer schützender Ausrüstungsteile, haben die Entwickler gedacht.

Dem Golem den Garaus machen

Des Weiteren stellen sich dem Spieler neue Boss-Gegner in den Weg, die nur mit individuellen Taktiken besiegt werden können. Da gibt es zum Beispiel einen eigentlich unverwundbaren Golem, der erst mit einem Harfenspiel geweckt werden muss. Während des Kampfes hat man nun die Aufgabe entscheidende Hebel umzulegen, damit der Golem eine Zeit lang verletzlich ist und schließlich besiegt werden kann. Zu den weiteren Veränderungen gehört ebenso die verbesserte Lebensanzeige: Schwindet die Lebenskraft, färbt sich jetzt der Bildrand rot. Prima: Das Inventar ist mit kleineren Symbolen nun viel übersichtlicher geraten als im Hauptspiel. Und die Magie bekommt in der Fortsetzung einen hohen Stellenwert. So finden sich im Inventar jetzt permanente Alchemie-Tränke und Magie-Karten.

Was uns gefällt

Das Add-on zu Two Worlds II ist viel mehr als nur eine kleine Erweiterung des Hauptspiels. Zahlreiche neue Gegner, zirka 60 frische Waffen, gelungenes Detailtuning und eine im Detail stark verbesserte Grafik – Reality Pump hat sich die Kritiken und Wünsche der Spieler offensichtlich zu Herzen genommen.

Was uns nicht gefällt

Die Gegner-KI und Kameraführung zeigen sich nicht immer von ihrer besten Seite. Bleibt zu hoffen, dass dieses Manko durch ein Update behoben wird.

Fazit

Pirates of the Flying Fortress ist eine vorbildliche Erweiterung. Sie bietet eine neue Welt, neue Gegner, neue Waffen und viele Stunden Spielspaß zu einem günstigen Preis. Das ist mehr als manche anderen Vollspiele aufweisen können. Die überarbeitete Grafik und die zahlreichen Detailverbesserungen machen die Fortsetzung für alle Fans von Two Worlds II zum Pflichtkauf.

Titel: Two Worlds II: Pirates of the Flying Fortress
Genre: Rollenspiel
Publisher: Topware
Hersteller: Reality Pump
Release: Für PC im Handel, im Oktober für PS3 und Xbox 360
Preis: zirka 30 Euro
System: Windows-PC
USK-Freigabe: Ab 16 Jahren
Wertung: Sehr gut

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