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Rennspiel "F1 2011" im Test für PC, Xbox 360 und PS3

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Test "F1 2011" | Rennspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Rad an Rad mit den F1-Stars

29.09.2011, 11:03 Uhr | Andreas Sturm / ams / vb, Medienagentur plassma

Rennspiel "F1 2011" im Test für PC, Xbox 360 und PS3. F1 2011 (Quelle: Codemasters)

F1 2011 (Quelle: Codemasters)

Auch wenn Sebastian Vettel nach dem Nachtrennen in Singapur noch nicht auf den zweiten Titel anstoßen konnte, gibt es wohl kaum einen, der am Gesamtsieg des Red-Bull-Piloten ernsthaft zweifelt. Das könnte am PC und auf den Spielkonsolen in Codemasters neuer Formel-1-Simulation "F1 2011" aber ganz anders ausgehen, denn hier kann nun jeder im Windschatten von Vettel, Webber & Co. fahren und selbst zur Titeljagd antreten. Schon das Sequel wurde förmlich mit Lob überschüttet. Was hat sich gegenüber der virtuellen Saison aus dem Vorjahr geändert - und lohnt sich der Kauf auch für Besitzer von F1 2010?

Bahrain muss raus

Wie gewohnt beinhaltet das Rennspiel mit der offiziellen FIA-Lizenz alle Fahrer, Teams und Strecken der laufenden Saison. Sogar auf das ausgefallene Bahrain-Rennen haben die Entwickler mit entsprechender Streichung reagiert. Und natürlich ist auch die brandneue Strecke von Indien mit von der Partie. Der Rauswurf von Nick Heidfeld bei Renault kam für Codemasters allerdings zu kurzfristig - virtuell fährt er einfach weiter. Das ist auch kein Wunder, denn Stärken und Schwächen der realen Fahrer finden sich auch im virtuellen Double wieder. Das wäre mit Heidfeld-Nachfolger Sienna so schnell nicht möglich gewesen. Ansonsten kann man wie gewohnt in der Karriere, an Renn-Wochenenden oder im Multiplayer-Modus Gas geben. Neu hinzugekommen sind der Einsatz des Energierückgewinnungs-System KERS und die mittels DRS verstellbaren Rückflügel. Neben den Regeländerungen stecken die Verbesserungen im Detail. So kommen Strecken und Boliden grafisch noch authentischer rüber, und die Regenrennen entpuppen sich als optisches Highlight. Als Fahrer bekommt man jetzt auf der Strecke noch mehr Informationen über die einzelnen Abschnitte und kann so die Gegner besser im Blick behalten.

Spannende WM im Koop-Modus

Hinzugekommen sind zudem der immer wieder geforderte Splitscreen-Modus für den Zweikampf am eigenen Monitor und die wirklich interessante Koop-Saison. Erstmals kann man so mit einem Partner als Fahrer-Duo in einem Formel-1-Team seiner Wahl das Pedal durchtreten. Einer weiteren Forderung der Community sind die englischen Entwickler ebenfalls nachgekommen: In der aktuellen Saison gibt es nun das Safety Car mit Bernd Mayländer, das bei Problemen auf der Strecke zum Einsatz kommt. So wirkt die Renn-Simulation noch ein Stückchen realistischer.

Viele Überholmanöver

Besser gelöst ist in diesem Jahr die Gegner-KI. Da die Wagen ruhiger auf der Strecke liegen, sind sie berechenbarer geworden und lassen sich besser überholen. Hinzu kommt natürlich die Unterstützung durch KERS und DRS. Ein Effekt, den man in diesem Jahr auch bei den echten Formel-1-Läufen erleben kann. Im Vorfeld der Rennen gibt der Teamchef eine Order aus, welcher Platz im Ziel erreicht werden sollte. Während des Rennens kann man Vorgabe und Realität auf den Bildschirmeinblendungen gut kontrollieren. Wer die Zielvorgabe übertrumpft, erhält wichtige Erfahrungspunkte. Mit den erspielten Zählern schaltet man dann bessere Technik für das nächste Rennen frei. So gut wie jedes Detail lässt sich an den Wagen einstellen. Weniger erfahrene Hobby-Piloten können aber auch auf vorgefertigte Renn-Setups - je nach Streckentyp und Wetter - zurückgreifen. Vier Schwierigkeitsgrade sorgen ohnehin dafür, dass auch ein Anfänger erfolgreich in die Karriere durchstartet. Nach dem Rennen folgen dann, genau wie im Fernsehen, die Interviewtermine. Die Fahrer müssen den Journalisten Rede und Antwort stehen. Die Fragen des Medienvertreters sind allerdings nicht sonderlich intelligent und gleichen sich zu sehr. Da müssen sich selbst Lotus-Fahrer fragen lassen, welche Chancen sie sich auf den Titel ausrechnen.

Was uns gefällt

Die Rennen wirken durch die grafischen Verbesserungen so authentisch wie noch nie. Hätte man nicht mit der Steuerung seines Boliden zu tun, könnte man sich zurücklehnen, eine Packung Salzstangen zücken und dem Rennen einfach zusehen. Die Bedienung via Lenkrad oder Gamepad ist so eingängig wie präzise. Sehr hilfreich: die neue 3D-Ideallinie, die dem Fahrer den optimalen Fahrweg besser weist als bisher. Sowohl der Karriere-Modus als auch die Mehrspieler-Modi sind sehr herausfordernd.

Was uns nicht gefällt

Die Zuschauerkulissen wirken immer noch etwas matschig. Dringend ausbaufähig ist zudem das Medienpaket. Es sollte nicht nur verschiedene Reporter geben, sondern auch Fragen, die konkret an das vorherige Rennen angepasst sind. Es wirkt meist so, als ob der Reporter immer nur denselben Fragenkatalog abarbeitet. Weiterhin wünscht man sich mehr Formel-1-Flair nach den Rennen.

Fazit

Die neue Renn-Saison ist aus dem Windschatten weiter vorgefahren. Was Codemasters mit F1 2011 für den PC und die Konsolen abliefert, ist klar die beste Formel-1-Simulation. Viele Änderungen, wie KERS oder DRS, sind jedoch nur saisonbedingt. Ob diese Neuerungen den Kauf für Besitzer von F1 2010 rechtfertigen, muss jeder Spieler selbst entscheiden. Wer sich aber noch nie in einen Codemasters-Boliden gesetzt hat, der muss einfach zugreifen, denn so authentisch war der Rennzirkus noch nie. Die Einzelspieler-Karriere ist anspruchsvoll, unterhaltsam und von spannenden Rennmomenten geprägt. Und speziell die Multiplayer-Modi fordern den Spieler zu immer neuen Höchstleistungen heraus.

Name: F1 2011
Genre: Rennspiel
Preis: : zirka 45 Euro (PC), zirka 55 Euro (PS3, Xbox 360), zirka 40 Euro (3DS)
Systeme: Windows-PC, PlayStation 3, Xbox 360
Hersteller: Codemasters Studios Birmingham
Publisher: Koch Media
USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung
Release-Termin: Im Handel
Wertung: Sehr gut


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