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Preview zum Actionspiel Dishonored von Bethesda für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Dishonored | Actionspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Wenn die Ratte zur Waffe wird

07.10.2011, 15:13 Uhr | Michael Förtsch / jr, tz, Richard Löwenstein

Preview zum Actionspiel Dishonored von Bethesda für PC, PS3 und Xbox 360. Dishonored (Quelle: Bethesda)

Dishonored (Quelle: Bethesda)

Wie schaut das Handwerkszeug eines fähigen Assassinen aus? Klar: scharfe Messer, spitze Dolche, tödliche Gifte - dazu Schusswaffen aller Arte. Zumindest im für PC, Xbox 360 und PS3 angekündigten Actionspiel "Dishonored" gehören aber auch gefräßige Ratten und übermenschliche Zauber, die die Zeit verlangsamen, Windstöße heraufbeschwören und viele Meter weite Sprünge zulassen ins Repertoire. Denn hier gilt es, der korrupten Regierung eines finsteren Fantasiereiches das Handwerk zu legen. Ein erster Blick auf das gewagte Experiment, das sich im Jahr 2012 materialisieren soll, macht jedenfalls schon mal neugierig.

Depressiv und bitter

Die Industriestadt Dunwall ist ein verrottender Moloch und Sitz des kaiserlichen Throns von Gristol. Dabei handelt es sich um ein Inselreich in einer fremden Welt, das von gefährlichen Gewässern umschlossen und von Krankheiten und Seuchen heimgesucht wird. Der Stilmix ist etwas befremdlich: Hier pressen sich viktorianische Bauten an kalte Stahlkonstrukte. Wachmänner patrouillieren durch die Straßen, und Panzerfahrzeuge aus der Frühzeit der technologischen Entwicklung rattern über das abgewetzte Kopfsteinpflaster. Es herrscht Angst und Repression, seit sich der kommissarische Reichsführer Lord Regent die Macht erschlichen hat. Denn er steht hinter einem Komplott, bei dem der Tod der Kaiserin ihrem Ex-Leibwächter Corvo in die Schuhe geschoben wird. Und in dessen Haut schlüpft der Spieler nun, um seine Unschuld zu beweisen und die Hintermänner der Verschwörung zu bestrafen. Eine harter Job, denn Lord Regent ist nicht nur verschlagen und schmierig, sondern hält auch die gesamte Staatsmacht in den Händen. So sind Wachleute und Auftragsmörder Corvo auf den Fersen, und sein Fahndungsplakat hängt an allen Backsteinwänden.

Mit Messer und Magie

Die schwierige Mission Corvos beginnt in seinem Unterschlupf, dem Pub "The Hounds Pit". Von hier aus geht es hinaus in die teils offene Welt und zu den einzelnen Aufgaben und Orten. Dazu gehört eine Villa, in der man nach Beweisen für das Komplott fahndet. Doch dabei muss der Held vorsichtig sein: Suchscheinwerfer, Patrouillen und Wachhunde sind nur einige von Corvos Problemen. Gut, dass der ehemalige Leibwächter über übermenschliche Kräfte verfügt. So kann er gleich Superman einfach den Wachturm emporspringen und dem Typen mit der viel zu hellen Funzel eines mit dem Dolch mitgeben. Oder still und leise durch die Gassen gleiten. Töten oder nichts riskieren und sich lieber langsam anschleichen? Beides ist möglich. Wird man doch einmal entdeckt, hilft einem notfalls nur noch Magie. Corvo kann sich zum Beispiel mit einem Windstoß den Weg freifegen oder eine Horde Ratten beschwören, die alles sofort angreift und die Umstehenden in Panik versetzt. Wer will schließlich in Pestzeiten schon von einem Nager gebissen werden? Ist die Gefahr gebannt, führen einfache Schleichmanöver Corvo zu einem in der Villa versteckten Safe mit unbekanntem Inhalt - und ihn so ein Stück näher an sein Ziel.

Was uns gefällt

Die Arkane Studios erschaffen für Dishonored eine faszinierende Spielwelt, in der Magie und Technik parallel existieren. Das Weltendesign wirkt dabei frisch und gänzlich unverbraucht. Dazu kommt der Spielansatz in der Tradition der "Thief"-Reihe - das Spiel wirkt damit taktisch und weniger auf pure Action hin gebürstet.

Was uns nicht gefällt

Die Grafik ist für ein aktuelles Game etwas bieder - Texturen und Effekte wirken derzeit noch etwas überaltert. Die Gegner könnten aus der Klon-Fabrik stammen, und Arkane muss auch aufpassen, dass die erzählte Geschichte nicht zu komplex und wirr ausfällt.

Fazit

Ungeachtet vieler offener Fragen hinterlässt "Dishonored" bereits in diesem frühen Stadium einen faszinierenden Eindruck und könnte ein würdiger Erbe und Nachfolger der "Thief"-Reihe werden. Bleibt zu hoffen, dass sich die Macher inhaltlich nicht zu viel vorgenommen haben und die vorhandenen technischen Schwächen noch ausmerzen können.

Titel: Dishonored
Genre: Action-Spiel
Publisher: Bethesda Softworks
Hersteller: Arkane Studios
Release: 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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