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Sony: Online-Dienste erneut gehackt

12.10.2011, 12:14 Uhr | jr, dapd, AP, dpa

Sony: Online-Dienste erneut gehackt. Datendiebstahl aus Playstation Network (Bild: imago / Montage: www.t-online.de)

Sony will seine Kunden gegen Datendiebstahl versichern (Bild: imago / Montage: www.t-online.de)

Der Playstation-Hersteller Sony kommt nicht zur Ruhe: Erneut haben Hacker die Onlinedienste Playstation Network (PSN) und das Onlinespiele-Netzwerk von Sony Online Entertainment (SOE) angegriffen. Betroffen war auch das Sony Entertainment Network. Nach Angaben des japanischen Konzerns wurden in der Zeit vom 7. bis 10. Oktober insgesamt 93.000 Konten von Unbefugten genutzt und daher vorläufig gesperrt. Es sei den Eindringlingen gelungen, Kundennummern und Passwörter zu knacken. An Kreditkarten-Daten seien die Hacker aber nicht gelangt. Laut Sonys IT-Sicherheitschef Phillip Reitinger stellen die 93.000 betroffenen Nutzerkonten nur 0,1 Prozent der Gesamtkunden der Sony-Netzwerke dar.

Kunden sollen das Passwort ändern

Die betroffenen Kunden würden von Sony informiert und aufgefordert, ihr Passwort zu ändern. Betroffen von dem Hackerangriff seien verschiedene Netzwerke wie das Playstation Network (PSN), das Sony Entertainment Network und das Onlinespiele-Netzwerk Sony Online Entertainment (SOE). Die Angreifer hätten nach ersten Erkenntnissen große Mengen an Passwort-Informationen benutzt, die vermutlich an anderer Stelle entwendet worden seien, erklärte Chief Information Security-Vorstand Phillip Reitinger im offiziellen Playstation-Blog. Dass viele falsche Kombinationen aus Benutzername und Passwort ausprobiert worden seien, weise darauf hin, dass die Angreifer auf fertige Listen zurückgreifen konnten, sagte Reitinger. Das Problem: Viele Menschen nutzen aus Bequemlichkeit dasselbe Passwort bei verschiedenen Online-Diensten. Im Falle eines Hacks an einer unzureichend geschützten Stelle sind dann auch die anderen Nutzerkonten in Gefahr.

Schwerer Angriff im Frühjahr

Sony war erst im April 2011 Opfer eines Hackerangriffs geworden. Dabei wurden sensible Daten von weltweit etwa hundert Millionen Kunden des Playstation Network und des damaligen Musik- und Filmdienstes Qriocity gehackt. Darunter befanden sich auch rund 12 Millionen Kreditkartendaten; allerdings wurden keine Missbrauchsfälle bekannt. Später räumte der Konzern ein, dass auch Daten aus seinem Onlinespiele-Netzwerk Sony Online Entertainment gestohlen wurden. Es folgten auch noch weitere Angriffe auf Onlinedienste von Sony. Der Konzern stoppte daraufhin zeitweise sämtliche Angebote, überarbeitete seine Sicherheits-Architektur und engagierte den ehemaligen hochrangigen Beamten der US-Heimatschutzbehörde Reitinger als IT-Sicherheitschef. Für Sony war das Ganze eine teure Lektion: Die Kosten werden auf mehrere hundert Millionen Dollar geschätzt. Selbst als die Dienste wieder hochgefahren wurden, gab es noch Sicherheitsprobleme. Die Führung der Spielesparte wurde nach den Attacken ausgewechselt.

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