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"Zelda": Ein Konzert zum 25. Geburtstag

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"Zelda": Ein Konzert zum 25. Geburtstag

07.11.2011, 15:33 Uhr | Volker Bonacker, ams

"Zelda": Ein Konzert zum 25. Geburtstag. Zelda Symphony (Quelle: Nintendo)

Zelda Symphony (Quelle: Nintendo)

Ein neues Nintendo-System ohne einen Ableger der populären Zelda-Reihe? Undenkbar. Seit dutzenden Games unterhält die Geschichte des jungen Helden Link, der ein ums andere Mal die namensgebende Prinzessin Zelda aus den Fängen des Erzfeindes Ganondorf befreien muss, nun Generationen von Spielern. 25 Jahre sind vergangen, seit die Reihe mit "The Legend of Zelda" auf dem Nintendo Entertainment System (NES) ihr Debüt gefeiert hat. Es folgten zeitlose wie auch weniger gelungene Ableger, sogar Weltrekorde kommen in der Historie von Zelda vor. Und nun ein Konzert zu Ehren des Runden Geburtstages wie auch der Veröffentlichung des neuesten Teiles der Serie, "Skyward Sword". Wir haben uns nach London begeben, um im altehrwürdigen HMV Hammersmith Apollo den bekannten Melodien des Rollenspiels zu lauschen. Allerdings mit einem kleinen Unterschied.

Von Zelda bis Gerudo Valley

Denn am Abend des "Zelda Symphony"-Konzerts, das neben London lediglich in Los Angeles Halt gemacht hat, schallen keine 8-Bit-Retro-Klänge oder Sounds aus der N64-Zeit aus den Boxen. Stattdessen werden die Titel von einem Orchester vorgetragen, namentlich dem mit 80 Menschen besetzten Royal Philharmonic Concert Orchestra, ein zusätzlicher Chor inklusive. Und einem Programm, das keinen Klassiker auslässt: Vom aus SNES-Zeiten bekannten "Hyrule Castle Theme" über das todtraurig-romantische "Princess Zelda Theme", das Western-mäßig anmutende "Gerudo Valley Theme" bis zum treibenden "Boss Battle Medley", in dem die Melodien aus 25 Jahren Kämpfe gegen Obermotze vermengt werden, hinterlassen die 14 ausgewählten Stücke schon auf dem gedruckten Programm mächtig Eindruck.

Eine Reise durch zwei Dekaden Games-Geschichte

Den allerdings bereits die ersten Klänge des Orchesters locker übertreffen. Was die Musiker unter der Leitung der Dirigentin Eímear Noone aus den Melodien der Videospiele machen, ist imposant. Von verspielt bis bombastisch inszeniert man die Songs genau so, wie sie es in Spieleform schon lange verdient gehabt hätten und nimmt die 3000 Anwesenden mit auf eine Reise durch mehr als zwei Dekaden Games-Geschichte, bei der binnen weniger Minuten jedes Gefühl für die Zeit verloren geht. Stattdessen folgt ein frenetischer Applaus dem nächsten - keine Frage, die Anwesenden sind mit der Zelda-Reihe mehr als nur vertraut, das verrät bereits die Menge an gesichteten 3DS in der Warteschlange vor Beginn der Veranstaltung.

Mitschnitt in Arbeit

Eigentlich sind 14 Songs beinahe zu wenig, denkt man, nachdem der Vorhang gefallen ist. Von Reisen zu den verschiedenen Schauplätzen der Spielwelt Hyrule über die typischen Melodien, die beim Auftreten verschiedener Hauptcharaktere seit jeher ertönen, bis hin zu prächtigen Medleys bietet das Orchester während des dreistündigen Auftritts zwar alles, was das Fan-Herz begehren mag - und doch will man nicht, dass der Auftritt endet. Umso größer die Freude, als der Anwesende Zelda-Produzent Eiji Aonuma verkündet, dass man den Abend in CD-Form verewigen und "Skyward Sword" beilegen wird. Schlussendlich betritt noch Koji Kondo, Komponist der Zelda-Soundtracks die Bühne, um unter Jubelstürmen ein Klavier-Solo abzuliefern. An legendären Musikstücken hat es davor wahrlich nicht gemangelt - nun gesellen sich zum Abschluss Entwickler- und Komponisten-Legende dazu.

Das Spiel, auf das Wii-Besitzer seit langem gewartet haben

Und "Skyward Sword"? Der 16. Ableger der Zelda-Reihe wird am 18. November exklusiv für die Wii erscheinen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Titel nicht nur das letzte, große Wii-Game sein könnte, sondern auch jene legendäre Wertung übertreffen könnte, mit der "Ocarina of Time", das erste Zelda für den Nintendo 64, auf dem Bewertungsportal "Metacritic" seit Jahren den Platz als Alltime-Nummer-Eins hält. Schließlich urteilte das englischsprachige Magazin "Edge", das den Titel als erstes Magazin überhaupt testen durfte und ansonsten nicht gerade bekannt ist für Gefälligkeits-Wertungen, mit nicht weniger als zehn von zehn Punkten. Versehen mit dem Satz: "Das ist das Nintendo-Spiel, auf das Wii-Besitzer seit langem gewartet haben."

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