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World of Warcraft: Abonnentenzahl geht zurück

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Schrumpfender Rollenspiel-Riese: WoW-Abonnentenzahl geht zurück

09.11.2011, 16:13 Uhr | ams / jr

World of Warcraft: Abonnentenzahl geht zurück. Die vierte WoW-Erweiterung "Mists of Pandaria" (Quelle: Blizzard)

Die vierte WoW-Erweiterung "Mists of Pandaria" (Quelle: Blizzard)

Der Spiele-Hersteller Activision Blizzard hat seine aktuellen Geschäftszahlen vorgelegt und im Zuge dessen auch die aktuelle Abonnentenzahl seines Online-Rollenspiels World of Warcraft (WoW) veröffentlicht. Mit 10,3 Millionen fällt diese rückläufig aus, verfügten doch vor einem Jahr noch 800.000 Spieler mehr über ein WoW-Abo. Laut Blizzard-Boss Mike Morhaime hat WoW vor allem im asiatischen Raum Spieler verloren, während die Teilnehmerzahl in den westlichen Märkten weitestgehend stabil geblieben ist.

Maßnahmen gegen den Abwärtstrend

Finanziell fällt der Abonnenten-Rückgang bei WoW allerdings nicht allzu sehr ins Gewicht, da vor allem in Europa und den USA langfristige Abos mit weit höheren Gebühren als in Asien abgeschlossen werden. Um den Abwärtstrend trotzdem zu stoppen, hat Blizzard Maßnahmen ergriffen. So gibt es bereits seit Juli 2011 eine neue "Starter Edition“, mit der man WoW kostenlos spielen kann, bis der eigene Charakter die Stufe 20 erreicht. Außerdem hat Blizzard mit Mists of Pandaria ein neues Add-on angekündigt, das im Gegensatz zur vorherigen Erweiterung Cataclysm verstärkt Gelegenheitsspieler ansprechen soll.

Das Digital-Geschäft boomt

Insgesamt haben sich die Geschäftszahlen von Activison Blizzard positiv entwickelt. So lag der Umsatz im dritten Kalenderquartal 2011 mit 754 Millionen US-Dollar deutlich über den prognostizierten 650 Millionen und rund 9 Millionen US-Dollar über dem Umsatz des Vorjahres-Zeitraums. Beim Gewinn fällt der Anstieg höher aus: Hier kann das Unternehmen 148 Millionen US-Dollar verbuchen, während es im Vorjahr nur 51 Millionen waren. Als mit 427 Millionen US-Dollar besonders umsatzträchtig erwies sich außerdem der Digitalbereich, der sich größtenteils aus WoW-Abos und Zusatzinhalten für die Ego-Shooter-Reihe Call of Duty zusammensetzt. 

Modern Warfare 3 als Zugpferd

Für das Gesamtjahr hat Activision seine Umsatzprognose von 4,05 Milliarden auf 4,25 Milliarden US-Dollar angehoben. Ausschlaggebend dafür sind nicht nur die bisherigen Ergebnisse in diesem Jahr, sondern auch das am 8. November 2011 veröffentlichte Call of Duty: Modern Warfare 3. Laut Analysten-Schätzungen gingen allein am Erstverkaufstag rund sechs Millionen Exemplare des Ego-Shooters über die Ladentheken. 

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