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Spieletest zum Online-Rollenspiel Star Wars: The Old Republic für PC

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Preview zu Star Wars: The Old Republic | Rollenspiel | PC  

Das Leuchten der Sterne

10.11.2011, 15:35 Uhr | Medienagentur plassma / jr, tz, Medienagentur plassma

Spieletest zum Online-Rollenspiel Star Wars: The Old Republic für PC. Star Wars: The Old Republic (Quelle: Bioware)

Star Wars: The Old Republic (Quelle: Bioware)

Am 20. Dezember 2011 öffnet Bioware endlich die Tore zu seiner neuen Star Wars-Welt. Dann können sich PC-Abenteurer im gigantischen Universum des Online-Rollenspiels "Star Wars: The Old Republic" tummeln und selbst entscheiden, auf welcher Seite der Macht sie in den intergalaktischen Kampf eintreten wollen. Acht mögliche Rollen stehen dabei zur Auswahl - vom Jedi-Ritter über den Sith-Krieger bis zum Schmuggler oder Sturmtrupp-Soldaten. Jede erlebt während der Entwicklung bis zur Maximalstufe 50 eine ganz individuelle Handlungsstory. Wir haben uns die Beta-Version des MMOG ausführlich angesehen.

Nicht ohne mein Lichtschwert

Die Spieler steigen lange vor der Zeit von Luke Skywalker und Darth Vader an einem Punkt in die Geschichte ein, als in der Galaxis der Krieg zwischen der Republik und dem Sith-Imperium tobt. Der neu geschaffene Held landet in seiner speziellen Startzone und absolviert im Tutorial die Einführungsgeschichte. Als Jedi gilt es beispielsweise, seine ersten Kämpfe noch ohne das berühmte Laserschwert zu absolvieren sowie erste Aufträge zu erfüllen. In diesem Lern-Prolog kann man seinen Charakter bis auf Level neun oder zehn entwickeln, was davon abhängt, wie viele Aufträge man erfüllt hat. Und am Ende des Prologs bekommt der Jedi auch endlich das heiß ersehnte Lichtschwert.

Helle oder dunkle Seite?

Schick: In "Star Wars: The Old Republic" sind die Quest-Inhalte durchweg komplett und erfreulich professionell vertont, was den Spieler auf Anhieb tief in das "Krieg der Sterne"-Szenario hineinzieht. Wer sich nicht jedes Gespräch anhören will, der kann es jederzeit per Leertaste überspringen. Komfortabel: Erteilte Aufträge lassen sich im Questlog nachschlagen; Markierungen auf den Gebiets- und Minikarten weisen den Weg zum Auftragsziel. Die Missionen unterscheiden sich allerdings inhaltlich kaum von anderen Genre-Vertretern wie WoW und bestehen aus klassischen Sammel- und Hilfsaufgaben oder dem Eliminieren bestimmter Gegner: Aber durch die dichte, atmosphärische Story sind die Quests so gut verpackt, dass das Ganze dennoch Spaß macht. Wie man sich bei den Aufträgen verhält oder welche Antworten man wählt, hat zwar auf den Spielverlauf keinen Einfluss. Aber ob man beispielsweise gefundene Arzneimittel zurückgibt oder kranken Flüchtlingen überlässt, nimmt direkten Einfluss auf das persönliche Punktekonto, das je nach den Aktionen des Spielers mehr zur hellen oder dunklen Seite der Macht tendiert. Für welche der beiden Seiten man punktet, blendet das Interface zuvor ein, so dass man seinen Helden gezielt in die gewünschte Richtung lenken kann.

Spiele-Videos 
Star Wars: The Old Republic

E3-Trailer zeigt beeindruckende Render-Szenen. zum Video

KI stellt Helfer

Durchquert man die verschiedenen Instanzen in den Online-Vierergruppen, trifft jeder Spieler in den Dialogen seine persönlichen Entscheidungen. Welche davon schließlich aktiv wird, kann man nicht beeinflussen, dies wird quasi ausgewürfelt. Aber wessen Antwort gewählt wird, der erhält mehr Sozialpunkte. Schließlich bekommt der Spieler in bestimmten Quests auch noch mehrere KI-Kollegen zur Seite gestellt. Einen kann man immer für die Erfüllung seiner Aufträge mitnehmen und wählt ihn entsprechend seiner Fähigkeiten und Ausrüstungen aus. Den anderen Computer-Begleitern erteilt man selbst Aufträge und lässt sie Besorgungen erledigen. Die Begleiter spielen eine wichtige Rolle: Will man in bestimmten Instanzen die dynamischen Boss-Kämpfe erfolgreich bestehen, ist man auf Hilfe angewiesen.

Talente helfen weiter

Ab Level 10 kann man in "Star Wars: The Old Republic" jede Klasse noch einmal in eine Unterklasse spezialisieren. Damit kann der Spieler mehrere Fertigkeitsbäume mit bis zu 20 Talenten aufbauen. Das reicht, um sowohl die Kampffähigkeiten der Spielfigur als auch deren Verteidigungswerte an die Erfordernisse und den eigenen Spielstil anzupassen. Mit dem Crafting-System lassen sich zudem noch weitere Fähigkeiten wie Biochemie oder Plündern hinzufügen und für die Modifizierung der Waffen einsetzen.  

Wie lange dauert die Quest?

Grafisch präsentiert sich die Alte Republik nicht ganz auf dem aktuellsten Stand. Die Texturqualität schwankt viel zu oft von verwaschen bis scharf, und auch einige Animationen und Objekte wirken nicht ausgearbeitet. Entwickler Bioware  überdeckt dieses Manko aber geschickt durch die authentische Spielwelt und die individuelle, interessante Story, so dass sich das Online-Epos trotzdem äußerst eindrucksvoll und spielt und dabei bestens unterhält. Schön auch, dass nicht mit wichtigen Informationen gegeizt wird. So stehen beispielweise zu jeder Quest passende Informationen bereit. Zum Beispiel darüber, wie lange sie zirka dauern wird oder was es dort zu finden gibt. Die Objekte sind je nach ihrer Art eingefärbt, so dass man auf Anhieb sieht, ob es sich etwa um ein magisches Item handelt, das der Mühe wert ist.

Was wir mögen

Die großartige Atmosphäre zieht den Spieler ebenso wie das Talentsystem und das Charaktermanagement tief in das Star-Wars-Universum hinein. Die voll vertonten Dialoge sind dabei ein wesentlicher Bestandteil. Und wenn man schließlich in der Schmiede sein eigenes Laserschwert fertigt, dann ist Gänsehaut garantiert, weil man sich so als wichtiger Bestandteil der Handlung fühlt. Das gelungene Informationssystem hilft dem Spieler jederzeit angemessen weiter.

Was wir nicht mögen

Noch gibt es einige Bugs im Spielverlauf, die Bioware bis zum Start noch ausmerzen muss. Ob sich in Bezug auf die nicht ganz überzeugende Grafik von "Star Wars: The Old Republic" noch etwas tut, ist dagegen zweifelhaft. Leider lässt sich auf der Gebietskarte für Verkäufe immer nur ein Typ aktivieren lässt. Das bedeutet, dass man bei umfangreichen Geschäften ständig umschalten muss. Auch hier gilt: Abhilfe dringend erbeten.

Fazit

"Star Wars: The Old Republic" macht in der Beta-Version einen hervorragenden Eindruck. Die dichte Atmosphäre, die gelungene Vertonung der Dialoge und die authentische Star Wars-Umgebung fesseln einen von Anfang an. Optisch enttäuscht das Spiel zwar stellenweise, dennoch wirkt die Gesamtpräsentation stimmig und durchdacht. Ob es letztendlich zum ganz großen Hit reicht, der dem Genreprimus WoW gefährlich werden kann, das müssen die finale Version und der End-Content nach Erreichen des Höchstlevels zeigen.

Infos zum Spiel

Titel: Star Wars - The Old Republic
Genre: Online-Rollenspiel
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Bioware
Release: 20. Dezember 2011
Preis: zirka 55 Euro (plus monatliche Abo-Gebühr)
System: Windows-PC
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Einschätzung: Sehr gut

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