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Mobile Games: iOS- und Android-Geraete hängen Handhelds ab

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Mobile Games: iOS und Android hängen Handhelds ab

11.11.2011, 10:47 Uhr | jr /ams

Mobile Games: iOS- und Android-Geraete hängen Handhelds ab. iOS und Android-Smartphones (Quelle: Apple / Samsung (Montage: www.t-online.de))

iOS und Android-Smartphones (Quelle: Apple / Samsung (Montage: www.t-online.de))

Schwere Zeiten für PSP und DS: Wie die Marktforschungsunternehmen Flurry Analytics und NPD Group berichten, sinkt der mit Games für mobile Spielkonsolen erzielte Umsatz von Sony und Nintendo in den USA kontinuierlich. Mittlerweile dominieren Spiele für Smartphones und Tablet-PC auf der Basis von Googles Betriebssystem Android sowie Apples iOS den Markt. Tendenziell wären immer weniger Spieler bereit, im Geschäft eine Konsole zu kaufen und viel Geld für Hardware und dazugehörige Games auszugeben. Stattdessen seien digital vertriebene kostenlose oder günstige Spiele sowie Hardware auf dem Vormarsch, die dem Kunden über das klassische Gaming hinaus einen Zusatznutzen bietet.

Harte Zeiten für Sony und Nintendo

Während die klassischen Spiele-Handhelds 2009 zusammen noch auf einen Marktanteil von 81 Prozent kamen, schätzen die Marktforscher diesen aktuell auf nur noch 42 Prozent. Nintendos Anteil ging von 70 auf rund 36 Prozent zurück, bei Sony reduzierte sich das Ganze von 11 auf rund 6 Prozent. Dabei war das Marktumfeld stabil bis gut: 2009 wurden in den USA 2,7 Milliarden US-Dollar Umsatz mit Spielen aus dem "Mobile Game"-Sektor erzielt; nach einer leichten Delle in 2011 (zirka 2,5 Milliarden) schätzt man das Marktvolumen in 2012 auf 3.3 Milliarden US-Dollar.

iOS und Android legen zu

Dagegen steigt angesichts des Smartphone- und Tablet PC-Booms der Marktanteil von iOS- und Android-basierten Games ständig an. Deren Umsatz hat sich nach Angaben der Marktforscher seit 2009 in etwa verdreifacht: Damals betrug der Marktanteil rund 19 Prozent, heute sind es 58 Prozent. Erklärt wird das mit den Vorteilen des sogenannten "Freemium"-Modells: iPhone und Android-Games werden vielfach gratis oder sehr günstig über digitale Marktplätze angeboten, auf die man jederzeit Zugriff hat. Wer über das Basisangebot hinausgehen will, kann Erweiterungen stückchenweise dazukaufen. Angesichts von bislang 250 Millionen verkauften iOS-Geräten und 190 Millionen Android-Smartphones sehen die Forscher den Markt noch lange nicht als gesättigt an.

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