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PETA: Auf Schlagzeilenjagd in der Spiele-Branche

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PETA: Auf Schlagzeilenjagd in der Spiele-Branche

16.11.2011, 16:54 Uhr | ams / jr

PETA: Auf Schlagzeilenjagd in der Spiele-Branche. Super-Mario im Tanuki-Waschbären-Outfit (Quelle: Nintendo)

Super-Mario im Tanuki-Waschbären-Outfit (Quelle: Nintendo)

Die Tierschutzorganisation "PETA" ("People for the Ethical Treatment of Animals") ist auf Computer- und Videospiele als neues schlagzeilenträchtiges Terrain gestoßen. Nachdem sich ein erster Fanfarenstoß der Empörung gegen den Ego-Shooter Battlefield 3 richtete, wo man in einer Szene mit dem Jagdmesser Ratten erdolchen konnte, ist jetzt Nintendos Jump'n'Run-Superstar Mario dran.

Empörte Tierrechtler

Gegenstand der Kritik ist ein "Tanuki"-Waschbären-Kostüm, das der Super-Klempner in dem neuen 3DS-Spiel "Super Mario 3D Land" trägt. Das Outfit sei "zwar nur ein Anzug in Mario-Spielen", in der Realität handele es sich dabei aber um Waschbären, die bei lebendigem Leibe gehäutet werden“, kritisiert Peta. Mit dem Outfit werde zudem angezeigt, dass es in Ordnung sei, Pelz zu tragen. Um die Empörung angemessen ins Bild zu setzen, hat PETA ohne größere Rücksicht auf Markenrechte ein Flash-Game produziert, in dem ein abgezogener Waschbär hinter Mario her ist, um seinen Pelz zurückzubekommen.

Nintendo verteidigt sich

Der japanische Spiele-Hersteller hat sich inzwischen gegen die Kritik zur Wehr gesetzt. Gegenüber der Webseite "Eurogamer" erklärte ein Nintendo-Sprecher: "Mario nimmt in seinen Spielen oft das Erscheinungsbild von Tieren oder Objekten an. Hierzu gehörten schon ein Frosch, ein Pinguin, ein Ballon und eine metallische Version seiner selbst. Diese fröhlichen und schrulligen Verwandlungen geben Mario besondere Fähigkeiten und machen seine Abenteuer so spaßig. Die verschiedenen Formen, die Mario annimmt, geben keine Statements ab, die über die Spiele selbst hinausgehen." Hilfe für Nintendo kommt auch vom Autor und Spiele-Übersetzer Matt Alt, der auf "Kotaku.com" darauf verweist, dass der aus dem Japanischen stammende Begriff "Tanuki" auch für eine Fabelfigur steht, deren Form veränderbar sei und die als Symbol für Glück gelte. Darauf Bezug nehmend habe Nintendo den Anzug für die "Super Mario"-Spiele kreiert. Die PETA-Aktion gegen die Spielfigur bezeichnete Alt als "grundlegendes kulturelles Missverständnis."

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