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Microsoft: Bewegungssteuerung Kinect startet 2012 auf dem PC

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Microsoft: Bewegungssteuerung Kinect startet 2012 auf dem PC

23.11.2011, 12:49 Uhr | jr, ams

Microsoft: Bewegungssteuerung Kinect startet 2012 auf dem PC. Kinect für Xbox 360 (Quelle: Microsoft)

Kinect für Xbox 360 (Quelle: Microsoft)

Ab Anfang 2012 portiert Microsoft seine ursprünglich für die Xbox 360 entwickelte Bewegungssteuerung Kinect auch auf Windows-PC. Dazu wurde der Sensor des Geräts speziell für den Schreibtisch-Einsatz angepasst und fokussiert nach Angaben des Herstellers jetzt auch im Nahbereich. Der Release für die PC-Adaption von Kinect, die mit einem verkürzten USB-Kabel und einem kleineren Stecker ausgestattet ist, soll im Frühjahr 2012 stattfinden. Ein Preis wurde noch nicht bekannt gegeben. UPDATE: Inzwischen sind Hinweise aufgetaucht, nach denen Microsoft plant, künftig TV-Geräte direkt mit Kinect ausstatten zu lassen. In dieser Angelegenheit würden bereits Lizenz-Gespräche mit Sony und Vizio geführt.

Sensor überarbeitet

Bei der PC-Version von Kinect soll im neuen Nah-Modus soll der modifizierte Sensor bereits Bewegungen ab einer Entfernung von 50 Zentimetern erkennen und in Steuerungsbefehle umsetzen können. Die Konsolenversion, die zur Zeit bei einem Ladenpreis von zirka 110 Euro liegt, hat noch einen Mindestabstand von 1,80 Metern (bei zwei Personen sogar 2,40 Meter) vorausgesetzt. Auch war es hier bei vielen Spielen notwendig, dass der Sensor den ganzen Körper erkennen kann. Am PC dürfte es für viele Anwendungsgebiete wohl ausreichen und zudem praktikabler sein, wenn die Bewegungsteuerung nur den Oberkörper erfasst.

Alternatives Benutzer-Interface

Ab 2012 können Unternehmen Kinect nach den Vorstellungen von Microsoft zu geschäftlichen Zwecken - etwa für die Bedienung von Computersystemen - nutzen. Zur Zeit läuft ein Feldtest, an dem sich zirka 200 Unternehmen in 25 Ländern - darunter zum Beispiel Toyota - beteiligen. Das System der Bewegungssteuerung soll vor allem in solchen Bereichen zum Einsatz kommen, wo die Umstände es erschweren oder sogar ganz verhindern, die klassischen Bedienmöglichkeiten - Maus, Tastatur oder Touchscreen - einzusetzen. Ein Beispiel ist die Verwendung in Krankenhäusern. Andere Anwendungsgebiete etwa im Medien- und Unterhaltungssektor sind ebenfalls denkbar. Microsoft sieht in Kinect ein vielversprechendes Wachstumsgeschäft, das sowohl Hard- als auch Software-Entwicklern Chancen bietet.

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