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Star Wars: The Old Republic: Activision prophezeit Pleite

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"Star Wars: The Old Republic": Activision prophezeit Pleite

02.01.2012, 10:48 Uhr | jr / ams

Star Wars: The Old Republic: Activision prophezeit Pleite. Star Wars: The Old Republic Online-Rollenspiel von Bioware für PC (Quelle: Bioware)

Star Wars: The Old Republic (Quelle: Bioware)

Die Veröffentlichung von Electronic Arts' Online-Rollenspiel "Star Wars: The Old Republic" steht kurz vor der Tür: Am 20. Dezember soll das MMOG in den Läden stehen und damit zeitgleich in den USA und den meisten europäischen Ländern erhältlich sein. Anlass genug für die Konkurrenz, den Glanz des letzten Major-Releases in diesem Jahr mit ein paar Schwarzmalereien zu reduzieren. Bobby Kotick, Geschäftsführer von Hauptkonkurrent Activision-Blizzard ("WoW"), wies jetzt beim Reuters Media Summit darauf hin, dass es bis dato nur sehr wenigen gelungen sei, mit Online-Games dauerhaft erfolgreich und profitabel zu sein.

Profiteur Lucas Arts

Angesichts hoher Lizenz- und Entwicklungskosten verstehe er nicht, wie sich das Ganze für EA rechnen solle, sagte Kotick. Der einzige, der aus "Star Wars: The Old Republic" ganz sicher seinen Vorteil ziehen werde, sei Lucas Arts als Lizenzgeber des Star Wars-Franchise. Tatsächlich heißt es aus Analystenkreisen, dass allein die zu refinanzierenden Entstehungskosten des Spiels zwischen 100 und 300 Millionen Dollar liegen. immerhin: Prognosen besagen, dass sich das Star Wars-MMOG im ersten Jahr drei Millionen Mal verkaufen wird. Electronic Arts-Manager Scott Brown teilte im Februar dieses Jahres mit, dass man nach eigener Rechnung für den Sprung über die Profitabilitätsgrenze mindestens 500.000 Abonnenten benötigt.

Analysten wiedersprechen Kotick

Die Analysten Michael Pachter (Wedbush) und Jesse Divinch (Eedar) haben der Einschätzung von Bobby Kotick inzwischen widersprochen. Pachter sieht EA sehr wohl Profit mit "Star Wars: The Old Republic" machen. Nach Abzug der getätigten Investitionen würden zwar zirka 35 Prozent der Einnahmen als Lizenzgebühr an Lucas Arts gehen. Pachter schätzt die von EA mit dem Spiel generierten Einkünfte trotzdem noch auf rund 80 Millionen Dollar pro Jahr. Auch Jesse Divnich verweist auf die Schmälerung des Profits durch die Lizenzkosten, schätzt das im Fall von "Star Wars: The Old Republic" aber nicht als großes Risiko ein.

Abo-Preise bekannt

Mit einem speziellen Angebot für Frühstarter machen die Spieleschmiede Bioware und Publisher EA bereits im Vorfeld Werbung für "Star Wars: The Old Republic". Wer sich mit dem an Vorbesteller gesendeten Code vor dem offiziellen Release des Spiels registriert, bekommt einen Farbstein spendiert, mit dem man die Farbeffekte der Laserwaffe ändern kann. Dazu kommt der übliche Gratis-Monat zum Einstieg. Wer danach beschließt, in den Weiten des Alls weiterhin für Ordnung zu sorgen, kann sein Abo um einen, drei oder sechs Monate verlängern. Das Ein-Monats-Abo kostet 12,99 Euro, für drei Monate muss man 35,96 Euro berappen, und das Halbjahres-Abo schlägt mit 65,94 Euro zu Buche. "Star Wars: The Old Republic" kommt exklusiv für PC zum Preis von rund 55 Euro auf den Markt.

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