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Rollenspiel The Witcher 2: Viel mehr Raubkopien als Verkäufe

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"The Witcher 2": Viel mehr Raubkopien als Verkäufe

01.12.2011, 11:46 Uhr | jr / ams

Rollenspiel The Witcher 2: Viel mehr Raubkopien als Verkäufe. The Witcher 2 (Quelle: Namco Bandai)

The Witcher 2 (Quelle: Namco Bandai)

Qualität macht ein Produkt attraktiv. Dummerweise gilt das sowohl für ehrliche Käufer als auch für raubkopierende Schmarotzer, wie Publisher Namco Bandai und das polnische Entwicklerstudio CD Projekt RED in diesem Jahr am Beispiel ihres Rollenspiels "The Witcher 2" feststellen mussten. Seit dem Release Mitte Mai wurden zwar von der PC-Version zirka eine Million Stück verkauft. Im Interview mit dem Magazin "PC Gamer" teilte Marcin Iwinski, Mitgründer und Vorsitzender von CD Project jetzt aber mit, dass man den Anteil von raubkopierten "Witcher 2"-Versionen auf rund 4,5 Millionen schätzt. Trotzdem will CD Project die Firmenpolitik weiter verfolgen, eigene Games nicht durch ein restriktives DRM zu schützen.

Kinoreife Unterhaltung

Das würde nach Meinung von Iwinski nur die ehrlichen Kunden bestrafen und sei zudem ineffektiv, da jeder Kopierschutz irgendwann geknackt werde. Eigentlich sei das Verhältnis von einer legalen zu vier bis fünf illegalen Kopien ja auch gar nicht so schlecht, auch wenn sich das Verhältnis in der Realität möglicherweise schlimmer darstelle, merkte er bitter an. Besser vor Raubkopierern geschützt dürfte die für das erste Quartal 2012 angekündigte Xbox 360-Version von "The Witcher 2" sein. Diese soll sich laut Iwinski qualitativ auf demselben Level wie die PC-Fassung bewegen: Es werde weder atmosphärische noch grafische oder gar spielerische Unterschiede geben.

Monsterjäger sucht seine Vergangenheit

In "The Witcher 2" ist Action angesagt. Einen Monat nach dem Ende des ersten Teils, in dem er bei der Niederschlagung des vom Orden der Flammenrose inszenierten Aufstandes half und den König von Temerien vor einem Attentäter beschützte, erwacht der bleiche Hexer und Monsterjäger Geralt von Rivas angekettet in einem Kerker. Im folgenden Einstiegspart erfährt der Spieler, wie es dazu kam. Nachdem Geralt aus dem Kerker entkommen ist, begibt man sich auf die Suche nach der eigenen Vergangenheit. Dabei spürt der weiter von Erinnerungslücken geplagte Held einer geheimnisvollen Gruppe von Attentätern nach, die mit den Hexern in Verbindung steht und für einige Herrschermorde in den nördlichen Königreichen verantwortlich ist. In cineastischen Videosequenzen und Dialogen wird die Story, auf die der Spieler mit seinen Entscheidungen Einfluss nimmt, erzählt. Dadurch können sich bis zu 16 verschiedene Spielenden ergeben.

Spiele 
The Witcher 2

Viertes Entwickler-Video zum Rollenspiel von Atari. zum Video

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