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The Legend of Zelda: Skyward Sword - Test des Action-Adventure für Nintendo Wii

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Test The Legend of Zelda: Skyward Sword | Action-Adventure | Wii  

Absturz aus dem Wolkenhort

06.12.2011, 16:16 Uhr | Medienagentur plassma (jr / ams), Medienagentur plassma

The Legend of Zelda: Skyward Sword - Test des Action-Adventure für Nintendo Wii. The Legend of Zelda: Skyward Sword (Quelle: Nintendo)

The Legend of Zelda: Skyward Sword (Quelle: Nintendo)

Mit Link feiert eine Legende der Videospiel-Geschichte 2011 Geburtstag. Der populäre Nintendo-Recke ist 25 Jahre alt geworden und wird in seinem neuen Abenteuer "The Legend of Zelda: Skyward Sword", an dem rund 100 Nintendo-Mitarbeiter fünf Jahre lang gearbeitet haben, wieder ordentlich gefordert. Das Spiel für die Wii ist ein Prequel zum legendären N64-Hit "Ocarina of Time", das den Spieler noch tiefer in die Ursprünge der Reihe zieht und auch die Hintergründe einiger wichtiger Charaktere klärt. Zugleich es ist vermutlich das letzte große Nintendo-Spiel für die Wii, die 2012 von der Nachfolgekonsole Wii U abgelöst werden soll.

Ein Sturm zieht auf

Die Hintergrundgeschichte: Als das Böse die Menschen mit Naturkatastrophen wie brennenden Wäldern und versiegenden Quellen in Angst und Schrecken versetzte, kam ihnen die Göttin zur Hilfe. Sie holte die Menschen ins Wolkenmeer, wo ihnen keine Gefahr mehr drohte. So tritt Link zu Spielbeginn in der Stadt Wolkenhort zu seiner Vogelreiter-Zeremonie an. Als Gewinner erhält er von der hübschen Zelda seinen Para-Schal, der ihm im Laufe seiner Abenteuer noch mehr als nützlich sein wird. Doch während eines gemeinsamen Fluges wird Zelda von einem Sturm in die Tiefe ins berüchtigte, aus drei großen Arealen bestehende Erdland gerissen. Link macht sich auf, um nach ihr zu suchen.

Nützliche Helferin

Bevor sich der Spieler ins Abenteuer stürzt, muss er beim Schwertmeister in einem vorgeschalteten Tutorial den Umgang mit seinen Waffen lernen. Dank der neuen Wii Motion Plus-Steuerung kann man Schwertbewegungen und Hiebe viel exakter als noch im Vorgängerspiel "Twilight Princess" ausführen. Danach geht es dann "Zelda"-typisch weiter: Link entdeckt wichtige Orte, muss verschiedene Rätsel knacken und sich mit zahlreichen Zwischen- und einigen fiesen End-Bossen anlegen. Wie schon in anderen Teilen der Serie bekommt Link dazu einen Helfer an die Seite gestellt. Per Steuerkreuz ruft man die Lichtgestalt Phia herbei, um sich Informationen zum Zielort und zu Schwachstellen der Gegner oder Lageberichte geben zu lassen. Zu den Neuerungen im Gameplay zählt dagegen die Aura-Suche, die der Spieler per C-Knopf startet. Mit dieser Hilfe lassen sich verirrte Waldbewohner finden. Darüber hinaus kann man aber auch "Heiliges Wasser" und vor allem die gesuchte Zelda orten. Ein interessanter Helfer ist aber auch die Käferdrohne, mit der sich Schalterrätsel lösen oder enge Gänge erkunden lassen.

Zufluchtsort Wolkenhort

Während seiner Abenteuer verliert Link nie den Kontakt zur Oberwelt. An den zahlreichen Speicherstatuen kann man sowohl seinen Spielstand sichern, als auch einen Flug nach Wolkenhort buchen. Hier ist es möglich, sich durch den Shiekah-Stein mit Anleitungsvideos noch weitere Hilfe geben zu lassen oder auf dem Basar erbeutete Rubinen und Schätze gegen neue Waffen oder Tränke einzutauschen. Auch sein Schild kann man hier erneuern oder verbessern lassen, denn anders als in den Vorgängern hinterlassen die Kämpfe deutliche Abnutzungsspuren bei der Ausrüstung. Den Zustand des Schutzschildes liest man jederzeit oben links in der Anzeige ab. Die Gegner erweisen sich im neuesten Zelda-Teil als vergleichsweise zäh. Oft lassen sie sich nur mit einer ganz bestimmten Taktik überlisten, die man erst einmal herausfinden muss. Allerdings kann man die Schwachpunkte mit etwas Hirnschmalz meist bald erkennen.

Grafisch eher altbacken

Zelda, Link & Co. sowie die Feinde werden gewohnt farbenfroh dargestellt, als hätte sie ein Maler gerade mit Aquarell-Farben auf die Staffelei gebracht. Allerdings ist "Skyward Sword" grafisch kaum besser als sein Vorgänger, was sich an groben Pixelkanten und schlechten Texturen zeigt. Während das Abenteuerspiel auf eine Sprachausgabe nahezu verzichtet, erzeugt der orchestrale Soundtrack eine sehr stimmige Atmosphäre. Die Story sorgt durch ihre weitverzweigte Handlung, die mit zahlreichen Minispielen aufgepeppt wurde, für ein über 40 Stunden andauerndes Abenteuer auf hohem Niveau.

Was wir mögen

Skyward Sword überzeugt mit einer ebenso tiefgründigen wie fesselnden Story, etlichen Dungeons, knackigen Rätseln und seinem eingängigem Gameplay. Dank der präzisen Wii Motion Plus-Steuerung lassen sich die Schwerthiebe jetzt exakt ansetzen. Zudem reiht sich diese Zelda-Geschichte nahtlos in die 25-jährige Saga ein und lässt den Spieler die Ursprünge einiger bekannter Charaktere erkennen. Insgesamt gab es in keinem der Zelda-Spiele so viele Neuerungen wie in diesem.

Was wir nicht mögen

Grafisch scheint Zelda auf Wii am Ende der Entwicklung angekommen zu sein. Gegenüber dem Vorgänger gibt es so gut wie keine Weiterentwicklung. Leider lässt sich die bunte Welt, die zum Erkunden einlädt, nicht frei begehen. Und schließlich kommt ein Wiederholungseffekt hinzu, weil man manche Dungeons mehrfach durchkämmen muss. Außerdem wäre eine durchgängige Sprachausgabe wünschenswert gewesen - das Durchklicken langer Dialoge ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Fazit

Links neuer Auftritt ist ein würdiges Abschiedsgeschenk für die Wii und das passende Spiel zum 25. Geburtstag des Nintendo-Elfen. Eine fesselnde Geschichte, sehr viel Action und knifflige Rätseln halten den Spieler bis zum Abspann bei der Stange. Besonders gut gelungen ist die intuitive Steuerung, die den Spieler und den Held der Geschichte noch weiter verschmelzen lässt. Skyward Sword ist zwar nicht der beste Titel der langjährigen Saga, aber ein hervorragendes Action-Adventure, das in keiner Wii-Sammlung fehlen sollte.

Infos zum Spiel

Titel: The Legend of Zelda - Skyward Sword
Genre: Action-Adventure
Publisher: Nintendo
Hersteller: Nintendo
System: Wii
Release: Im Handel
Preis: zirka 40 Euro
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Sehr gut

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