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Onlinespiele-Gigant Zynga verpatzt Börsendebüt

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Zynga verpatzt Börsendebüt

19.12.2011, 10:18 Uhr | vb / jr, dpa

Onlinespiele-Gigant Zynga verpatzt Börsendebüt. Farmville (Bild: Zynga) (Quelle: Zynga)

Farmville (Quelle: Zynga)

Kein großes Glück in "Börsenville": Der größte Börsengang eines amerikanischen Internet-Unternehmens seit Google ist für Investoren erst einmal zum Reinfall geworden. Die Aktie des Onlinespiele-Spezialisten Zynga fiel gleich an ihrem ersten Handelstag um fünf Prozent unter den Ausgabepreis, der bei zehn Dollar angesetzt war. Nachbörslich ging es für den Anbieter bekannter Facebook-Spiele wie Farmville weiter abwärts.

Weniger wert als erwartet

Zynga hatte bei Investoren 100 Millionen Aktien zum Preis von jeweils zehn Dollar platziert. Das ganze Unternehmen wurde dadurch mit sieben Milliarden Dollar bewertet - insgesamt deutlich niedriger als erwartet. Noch vor kurzem rechnete man mit einer Gesamtbewertung von zehn Milliarden Dollar. Im Sommer war sogar über einen möglichen Börsenwert von 15 bis 20 Milliarden Dollar spekuliert worden. Mit gut 14 Prozent brachte Zynga einen höheren Anteil am Unternehmen an die Börse als andere Online-Firmen in diesem Jahr.

Milliardär auf dem Papier

Zynga-Firmenchef Mark Pincus deutete an, dass das durch den Börsengang eingenommene Geld zur Weiterentwicklung des Geschäfts verwendet werden soll. "Wir glauben an die Zukunft des gemeinsamen Spielens stärker als jedes andere Unternehmen, und wir wollten in der Lage sein, mehr als alle anderen investieren zu können", sagte Pincus der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Der 45-jährige wurde durch den Börsengang dank seiner Beteiligung zumindest auf Papier zum Milliardär. Pincus und andere frühe Investoren hielten ihre Anteile.

Nur wenige Spieler zahlen

Der Kursverlust am ersten Tag spielt laut Pincus keine Rolle: "Diese Geschichte wird sich in den nächsten paar Jahren entfalten, nicht in den nächsten Handelstagen." Branchenexperten hatten zuletzt Zweifel daran geäußert, ob Zynga das hohe Wachstumstempo der vergangenen Jahre halten kann. Der schwache erste Börsentag wurde von Marktbeobachtern als Zeichen dafür gewertet, dass sich das Klima für Internet-Börsengänge insgesamt deutlich eingetrübt hat. Zynga macht zwar Gewinn, doch zuletzt waren Zweifel aufgekommen, ob das Unternehmen auch in Zukunft mit einem ähnlich großen Zulauf an Spielern wie in der Vergangenheit rechnen darf. Denn nur ein Bruchteil der Zynga-Nutzer setzt echtes Geld ein - nach jüngsten Angaben waren es lediglich 6,7 Millionen. Doch angesichts seiner großen Reichweite kommt der Spiele-Anbieter trotzdem auf beachtliche Einnahmen. In den ersten neun Monaten 2011 verdiente das Unternehmen rund 30 Millionen Dollar bei einem Umsatz von etwa 830 Millionen Dollar.

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