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Kinect Disneyland Adventures: Grüß Mickey von mir!

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Test Kinect Disneyland Adventures | Minispiel-Sammlung | Xbox 360  

Grüß' Mickey Maus von mir!

19.12.2011, 14:41 Uhr | Sabine Schischka (vb / jr), Richard Löwenstein

Kinect Disneyland Adventures: Grüß Mickey von mir!. Kinect Disneyland Adventures (Quelle: Microsoft)

Kinect Disneyland Adventures (Quelle: Microsoft)

Für knapp 40 Euro zu zweit ins weltbekannte Disneyland nach Kalifornien? Klingt super! Und ist mit dem exklusiv für Xbox 360 mit Kinect erschienen "Kinect Disneyland Adventures" sogar ohne Probleme möglich. Denn auf der Spiele-Disk schlummert ein kompletter, originalgetreuer Nachbau des Vergnügungsparks, der als offene Welt frei begehbar ist und entdeckt werden will. Bekannte Disney-Helden, zahlreiche Attraktionen und eine gigantische Prise Disney-Charme inklusive. Lohnt sich die Investition, oder spart man doch lieber auf einen Besuch des kalifornischen Originals?

Schau mal, wie süß!

Dass Kinect Disneyland Adventures vor allem auf jüngere Spieler abzielt, bemerkt man schon zu Spielbeginn. Hier wählt man nämlich zwischen einem kleinen Jungen und einem kleinen Mädchen, die man fortan als Alter Ego durch die Straßen und Gassen des Parks bewegt. Per relativ sauberer Gestensteuerung mittels Kinect erforscht der Spieler die insgesamt acht Themengebiete des Parks, zum Beispiel Peter Pans Nimmerland, Alice' Wunderland und die karibischen Strände aus Fluch der Karibik. Erstaunlich, wie viel Mühe und Liebe zum Detail die Macher in die Kopie des Vergnügungsparks gesteckt haben. Hier sieht es wirklich aus wie in echt - und die typische Magie der Disney-Welten kommt hervorragend rüber. Wer bei seinen Streifzügen auf einen der insgesamt 35 bekannten Helden wie Mickey Maus, Goofy, Schneewittchen und Kapitän Hook trifft, darf mit ihnen interagieren - Autogramme geben lassen, umarmen, tanzen und mehr - oder Aufträge für sie erfüllen. Leider gestalten sich letztere als ausgesprochen anspruchslos und bestehen in aller Regel nur aus simplen Hol- und Bring-Missionen. Immerhin: Für die Lösung der Aufgaben gibt’s Geld oder Gegenstände wie eine Kamera, mit der man den Park fotografieren kann.

Immer was zu tun

Spannender sind die insgesamt 18 Disneyland-Attraktionen. Die bekannten Fahrgeschäfte, die auch den Originalen in Kalifornien nachempfunden sind, sind allesamt an eine kleine Geschichte geknüpft, die in einzelnen Kapiteln erzählt wird. So muss der Spieler auf der Wildwasserbahn "Jungle Cruise" etwa einen verborgenen Schatz heben, während er mit einem Wasserwerfer nebenbei Nilpferde vom Boot fernhält. Auf Kapitän Hooks Schiff wartet ein spannender Fechtkampf, und mit Clownfisch Nemo spielt man Verstecken. Abwechslung gibt es somit genug. Die Steuerung solcher Minispiele besteht im Wesentlichen aus Springen, Ducken, Laufen und Zielen, wobei der Kinect-Sensor die Bewegungen sauber einfängt. Nicht so jedoch beim freien Umherlaufen im Park, wo es auch schon mal an einfachsten Dingen hapert, wie Geradeaus-Laufen und dem Aufheben von Gegenständen. Auch gelegentliche Tonaussetzer beziehungsweise eine komplett fehlende Vertonung wie bei den Erdhörnchen Chip und Chap zeigen, dass nicht an jeder Stelle so gut gearbeitet wurde, wie es zunächst den Anschein hat. Das Spiel sollte wohl unbedingt vor Weihnachten fertig werden.

Was wir mögen

Junge und jung gebliebene Fans kommen in Kinect Disneyland Adventures voll und ganz auf ihre Kosten. Für Erwachsene sind die Minispiele nicht gedacht. Zusammen mit dem eigenen Kind die Magie der Vergnügungspark-Welten zu erleben, ist jedoch einzigartig. Allein die optische, durch und durch liebevolle Gestaltung lässt einem regelrecht das Herz aufgehen. In puncto Langzeitmotivation weiß “Kinect Disneyland Adventures“ ebenfalls zu überzeugen: Hier gibt es nämlich so unendlich viel zu sehen, zu erleben und zu entdecken, dass es den Kleinen auch Wochen und Monate später noch Spaß macht, das virtuelle Disneyland zu besuchen.

Was wir nicht mögen

Böse Zungen könnten behaupten, “Kinect Disneyland Adventures“ sei in Wahrheit kaum mehr als ein schön gemachtes Werbemittel für das kalifornische Disneyland - und sie hätten damit sogar weitestgehend Recht. Schade auch, dass die Macher ihre eigentlich solide Arbeit nicht in allen Bereichen des Spiels durchsetzen konnten und dass die Kinect-Steuerung längst nicht immer frustfrei funktioniert.

Fazit

Ein ungewöhnliches Konzept mit ungewöhnlich viel Potenzial. Besonders für Kinder ist “Kinect Disneyland Adventures“ ein Hit. Größere Disney-Fans dürfen ebenfalls einen Blick wagen - sollten aber das andere Auge für etwaige Schwächen zudrücken können.

Infos zum Spiel

Titel: Kinect Disneyland Adventures
Genre: Minispiel-Sammlung
Publisher: Microsoft
Hersteller: Frontier Development
System: Xbox 360
Release: Im Handel
Preis: zirka 40 Euro
USK-Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren
Wertung: Gut

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