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Test Mario Kart 7: In die dritte Dimension driften

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Test Mario Kart 7 | Rennspiel | 3DS  

In die dritte Dimension driften

22.12.2011, 14:28 Uhr | Olaf Bleich (vb / jr), Medienagentur plassma

Test Mario Kart 7: In die dritte Dimension driften. Mario Kart 7 (Quelle: Nintendo)

Mario Kart 7 (Quelle: Nintendo)

Pummel-Klempner Super Mario ist eine lebende Spiele-Legende. Sowohl die zahlreichen Jump'n'Run-Games rund um das Nintendo-Maskottchen als auch die beliebte Fun-Racer-Reihe "Mario Kart" haben zu seinem unbestrittenen Kultstatus beigetragen. Mit "Mario Kart 7" für den noch jungen Handheld 3DS fährt nun ein herrliches Drift-Vergnügen in der dritten Dimension vor. Zwar wurde das eigentliche Spielprinzip aus den Vorgängerspielen übernommen, und man rast wie gehabt gegen Computergegner oder menschliche Konkurrenten um die Wette, während sich die Teilnehmer dabei gegenseitig mit den verrücktesten Mitteln aus der Spur zu bringen versuchen. Der Sprung ins 3D-Zeitalter spielt sich dennoch frisch und vor allem extrem unterhaltsam.

Schneller Einstieg

Wer sich in das Rennvergnügen stürzt, wird sich als erfahrener Mario Kart-Fahrer sofort zu Recht finden, da sich am Gameplay so gut wie nichts verändert hat. Aber auch Neueinsteiger haben dank der eingängigen Steuerung und des geringen Schwierigkeitsgrads in der untersten Motorenklasse keine Probleme, sich lässig driftend in die Kurve zu legen. Dem Spieler stehen bei drei Bauteilen - der Karosserie, den Reifen und dem Gleitschirm - Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Die verschiedenen Teile wirken sich im Rennen unterschiedlich auf das Fahrverhalten der Karts aus. Als spielbare Charaktere sind neben dem namensgebenden Klempner viele bekannte Charaktere aus dem Nintendo-Universum an Bord, etwa der rasende Bowser oder Beschleunigungsspezialist Toad. Jede Figur hat wie gewohnt besonderen Fähigkeiten. Während des Spiels lassen sich zudem weitere Charaktere und Bauobjekte freispielen. Sogar seinen eigenen Mii kann man schließlich ergattern. Ein besonderer Spaß, wenn man selbst Teil der bunten Mario-Welt wird.

Streckenvielfalt

Der Einzelspieler-Part lässt den Spieler in acht verschiedenen Renn-Cups, unterteilt in drei Motorenklassen, gegen die anderen Konkurrenten an die Spitze fahren. Insgesamt 32 abwechslungsreich designte Kurse sind mit von der Partie. 16 davon sind vollkommen neu, die anderen Parcours kennen erfahrene Mario Kart-Fahrer schon von älteren Konsolen wie Super Nintendo, Gameboy Advance, N64 oder Wii. Neben den Cup-Rennen hat man aber auch die Möglichkeit, auf Münzenjagd zu gehen oder gegen andere Fahrer in die Ballonschlacht zu ziehen. Und schließlich gibt es noch das Zeitfahren, in dem man sich mit seinem eigenen Geist oder dem vielleicht schnelleren Fahrer messen kann.

Großes Arsenal an Ärger-Gimmicks

Was wäre ein Mario Kart ohne die vielen verrückten Gegenstände, mit denen man seine Gegner foppen kann? Im siebten Ableger der Reihe spendiert Nintendo den Rasern drei neue Gimmicks. Mit dem Blatt kann man sich zeitweise einen feschen Waschbärenschwanz anhängen, mit dem man den Gegner hämisch grinsend von der Strecke wedelt. Die Feuerblume erlaubt hingegen den Einsatz gezielter Feuerstöße, mit denen man seinen Widersachern im wahrsten Sinne des Wortes einheizt. Und die  "Lucky 7" bietet das volle Schadenfreude-Programm, denn damit hat man sieben Gimmicks, darunter Bombe, Banane, den Blooper und noch mehr, um seinen Gegnern im passenden Moment abzuschütteln. Die Mischung aus cooler Renn-Action und dem gezielten Einsatz der Extras sorgt für den Spaß, der auch das neue Mario Kart zu etwas Besonderem macht.

Unterwegs viel los

Grafisch bietet Mario Kart 7 die gewohnt farbenfrohe Nintendo-Szenerie, die sich aber auch in 3D nicht nur plastisch, sondern auch enorm detailreich präsentiert. Der 3D-Effekt wirkt nicht sehr vordergründig, macht sich beim Geschwindigkeitsrausch aber durchaus bemerkbar und zieht den Spieler noch tiefer ins Geschehen hinein. Geschickt wurden auch die Unterwasser-Streckenabschnitte genutzt, um Einfluss auf das Fahrverhalten zu nehmen. Hier fährt man - durch das Medium eingebremst - um einiges behäbiger. Auf und neben den Strecken ist wieder viel los: Da warten zuklappende Muscheln, fliegende Monster, nach den Fahrern schnappende Pflanzen und vieles mehr. Wer von der Strecke fliegt, erlebt sein blaues Wunder in Form von glühenden Lavaströme oder den Tiefen des Alls.

Multiplayer-Spaß hoch acht

Die Einzelspieler-Rennen hat man je nach Geschick in absehbarer Zeit hinter sich. Doch mit dem Multiplayer-Teil von Mario Kart 7 erweitert sich der Spielspaß noch einmal um ein Vielfaches. Sowohl online wie auch über Funkverbindung können sich bis zu acht Rennfahrer mit ihren 3DS-Konsolen miteinander messen. Besonders in der lokalen Gruppe, wenn man sich beim Spielen gegenüber sitzt, kommt mächtig Stimmung auf. Aber auch die "Streetpass"-Funktion liefert sozusagen im Vorbeigehen die Daten von anderen Racern. Im Zeitrennen kann man sich dann mit ihren Geist-Daten ein spannendes Duell liefern.

Was wir mögen

Das Gameplay von Mario Kart 7 ist wie gewohnt äußerst eingängig. Dank der präzisen Steuerung lassen sich die Kartwagen schön direkt über die Strecken hetzen. Die Kurse wurden mit vielen Ideen ausgestattet und bieten optisch jede Menge Abwechslung. Wunderbar gliedert sich auch der Gleitschirm in die Renn-Möglichkeiten ein. Und so sehr man sich auch ärgert, vom Gegner mal wieder eine Banane in den Weg gelegt bekommen zu haben oder von einem Schildkrötenpanzer getroffen worden zu sein - gerade dieses "Jetzt erst recht!"-Gefühl motiviert immer wieder dazu, noch ein Rennen zu absolvieren.

Was wir nicht mögen

Durch den geringen Schwierigkeitsgrad und die diesmal kürzer geratenen Strecken haben erfahrene Gamer die 32 Kurse recht schnell durchgespielt. In der Ego-Perspektive kann man sein Kart jetzt auch mit den Neige-Sensoren steuern, was im Prinzip ganz gut funktioniert. Doch hier muss man schnell auf die 3D-Sicht verzichten, weil es durch das Neigen immer wieder zu Verzerrungen kommt.

Fazit

Nintendo liefert  mit Mario Kart 7 eine spritzige Mischung aus bekannten Strecken und Charakteren sowie neuen Kursen und Figuren ab, die man freispielen kann. Wenn auch erfahrene Spieler im Einzelspieler-Modus nur für kurze Zeit Herausforderung finden, verwöhnt doch der exzellente Mehrspieler-Part mit monatelangem Spielspaß. Eines der besten Spiele für den 3DS - und eines der besten Mario Karts überhaupt.

Infos zum Spiel

Titel: Mario Kart 7
Genre: Rennspiele
Publisher: Nintendo
Hersteller: Nintendo
System: Nintendo 3DS
Release: Im Handel
Preis: zirka 35 Euro
USK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung
Wertung: Sehr gut

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