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Die Pandabären erobern Azeroth Teil 2

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Die Pandabären erobern Azeroth Teil 2

02.01.2012, 15:28 Uhr | Medienagentur plassma (jr / vb), Medienagentur plassma

. WoW: Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

WoW: Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

Dungeons und Raids

Doch das dürfte WoW-Spieler nicht wirklich stören, denn diese lechzen vor allem nach neuem Content, Items und Abenteuern. Und davon bietet Mists of Pandaria mehr als genug: Neben der Möglichkeit, seine Haustiere im "Pokémon"-Stil gegeneinander kämpfen zu lassen, versprechen vor allem die neuen Instanzen und Schlachtzüge etliche unterhaltsame Stunden. Momentan plant Blizzard neun neue Fünf-Spieler-Dungeons, darunter drei runderneuerte Klassik-Instanzen für den heroischen Schwierigkeitsgrad für Level-90-Helden (Scholomance und zweimal das Scharlachrote Kloster). Die übrigen sechs Instanzen sind in Pandaria angesiedelt, etwa die Brauerei Sturmbräu oder der Tempel der Jadeschlange, werden schon in der Levelphase betretbar sein und können sowohl im normalen als auch heroischem Modus absolviert werden. Von den neuen Raid-Instanzen für zehn oder 25 Spieler ist bislang nur der Palast des Mogu’Shan bekannt, der sich im "Tal der ewigen Blüten" befindet, sechs Bosse beherbergt und in drei Schwierigkeitsstufen (Raidfinder, normal und heroisch) angegangen werden kann.

Herausforderungen für Profis

Eine einschneide Neuerung für die Fünf-Spieler-Instanzen ist der Herausforderungsmodus. In diesem muss die Gruppe einen Dungeon so schnell wie möglich abschließen - je besser das Team abschneidet, desto höhere Belohnungen winken. Der Clou daran: Die Ausrüstung der Teilnehmer wird in diesem Modus normalisiert. Das heißt im Klartext: Egal, welche mächtigen epischen Rüstungen man bereits erbeutet hat, das Equipment der Spieler wird auf eine festgelegte Stufe herunter geschraubt. Somit haben alle Abenteurer die gleichen Voraussetzungen, um sich mit Können in die serverweiten Ranglisten hochzuspielen. Des Weiteren halten mit Mists of Pandaria "PvE-Schlachtfelder" (Player versus Environment) Einzug. Auf diesen lösen je nach Aufgabe drei bis 25 Spieler gemeinsame Missionen, müssen beispielsweise einen Ort verteidigen, ein Ziel erobern oder eine bestimmte Anzahl von Gegnern erledigen. Als Belohnung darf man sich auf die wertvollen Tapferkeitspunkte freuen, für die man wie gehabt bei den Rüstungshändlern neue Gegenstände bekommt.

Neues Talentsystem

Noch nicht ganz ausgereift wirkt das neue Talentsystem, das zwar die Klassenspezialisierungen vereinfachen soll, für fortgeschrittene Spieler aber zu wenig Freiraum bieten könnte. Denn anstatt wie gewohnt seine Skill-Punkte auf drei Talentbäume zu verteilen, darf man künftig nur noch sechs von 18 Talenten wählen, pro Reihe eins. Allerdings befindet sich das Talentsystem noch in der Entwicklungsphase und könnte letztendlich noch ganz anders aussehen.

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Was uns gefällt

Das vierte WoW-Add-on fällt mit seinem Asia-Szenario aus der Reihe, könnte aber gerade dadurch dem Online-Rollenspiel-Oldie neue Impulse verleihen. Die Pandaren als neues Volk und der Mönch als neue spielbare Klasse dürften viele Spieler dazu animieren, erneut nach Azeroth aufzubrechen, zumal die fünf neuen Gebiete schön abwechslungsreich geraten sind. Vor allem Fans gepflegter Gruppen-Instanzen und -Raids bekommen mit Mists of Pandaria jede Menge Stoff und Herausforderungen geboten, wenn auch das eigentliche Spielprinzip "Bosse besiegen, Gegenstände abstauben, und dann das Ganze von vorn" so langsam ausgereizt ist. Vielleicht entpuppen sich ja die Haustierkämpfe als eine echte Bereicherung.

Was uns nicht gefällt

Die bislang präsentierten Quests wirken so altmodisch wie die Grafik - in diesen Punkten sollten sich WoW-Fans keine großartigen Verbesserungen erhoffen. Zudem muss sich noch zeigen, ob das abgespeckte Talentsystem ordentlich funktioniert und genügend Individualisierungsmöglichkeiten bereit hält. Gerade hier muss Blizzard aufpassen, dass man die zahlreichen WoW-Veteranen nicht vor den Kopf stößt. Denn die bemängeln schon im aktuellen Add-on Cataclysm, dass es den Spielern zu leicht gemacht wird, rasche Erfolge zu feiern und mächtige Items zu ergattern - selbst ohne große Kenntnisse ihre Klasse oder der Mechaniken der Bosskämpfe.

Fazit

Ganz klar: Blizzard erfindet das WoW-Rad mit Mists of Pandaria nicht neu und liefert den Spielern letztendlich nur mehr vom Altbewährten. Das Ganze ist aber durch das asiatisch angehauchte Szenario, die sympathischen Pandaren, die neue Klasse Mönch und die zahlreichen frischen Inhalte und Neuerungen so gut verpackt, dass die Erfolgsgeschichte des MMOG auch 2012 weiter gehen dürfte.

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