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Microsofts Xbox 360-Nachfolger soll auf AMD-Grafikpower setzen (Update)

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Xbox 360-Nachfolger soll auf AMD-Grafikpower setzen (Update)

26.01.2012, 11:31 Uhr | jr / ams

Microsofts Xbox 360-Nachfolger soll auf AMD-Grafikpower setzen (Update) . Xbox 360 Slim (Quelle: Microsoft)

Xbox 360 Slim (Quelle: Microsoft)

Microsofts Dementi, dass man im Juni auf der Spiele-Messe E3 2011 in Los Angels keinen Nachfolger der hauseigenen Spielkonsole Xbox 360 präsentieren wird, hat nur kurz die Glut in der Spielkonsolen-Gerüchteküche gelöscht. Jetzt wollen die Webseite Fudzilla und das amerikanische Medienhaus IGN erfahren haben, dass mit der "Xbox 720" ab Herbst 2013 zu rechnen ist. Das Gerät soll über einen Grafik-Chip von AMD verfügen und in Sachen Rechenpower mit seiner Power PC-CPU den Vorgänger mal kurz um das Sechsfache übertreffen.

Volle Hardware-Power

IGN bezieht sich auf anonym bleibende Quellen aus dem Umfeld des "Xbox 720"-Entwicklungsprojekts und leitet aus deren Informationen ab, dass die Produktion der Next-Generation-Konsole von Microsoft gegen Ende dieses Jahres starten soll. Der Produktrelease sei dann für Ende Oktober beziehungsweise Anfang November 2013 vorgesehen. Die Hardware der neuen Konsole soll mit einem "Full HD"-fähigen AMD-Chip aus der 6000er oder 7000er-Serie die Multimedia-Schnittstelle DirectX 11, 3D-Darstellung und eine Auflösung von 1080p unterstützen. Ebenso sei die Bildausgabe auf mehrere Monitore geplant. In Sachen Rechenkraft sollen ebenfalls keine Fragen offen bleiben: Die Xbox 720 soll selbst Nintendos für Ende 2012 angekündigte nagelneue Wii U noch um zwanzig Prozent übertreffen. Auf Basis von Vorbestellungen bei Chip-Fabrikanten geht IGN davon aus aus, dass Microsoft zur Zeit daran arbeitet, die Hardware für Dev-Kits zusammenzustellen. Laut Fudzilla sollen die ersten Exemplare der Entwicklungs-Kits schon im März und April ausgeliefert werden.

Update: Das Wunschkonzert geht weiter - jetzt will auch die japanische Spiele-Webseite Kotaku Neuigkeiten zur Xbox 720 in Erfahrung gebracht haben. Demnach soll das Gerät über ein Blu-Ray-Laufwerk verfügen, wozu Microsoft aber zusätzlich zur Hardware eine teure Lizenz einkaufen (und endgültig die Pleite mit dem HD-DVD-Standard herunterschlucken) müsste. Wahrscheinlich ist da schon, dass man durch technische Maßnahmen versucht, den Gebrauchtspiel-Markt weiter auszutrocknen. Im Gespräch ist nach dem Vorbild von Valves Online-Dienst Steam eine Kontobindung von gekauften Spielen an das Xbox Live-Konto der Spieler. Weiter soll der Controller der Xbox 720 kleiner ausfallen als das Vorgängermodell, und parallel zum Release soll eine verbesserte Kinect-Version mit höherer Auflösung und verbessertem Sensor erscheinen.

Microsoft wiegelt ab

Ein Konsolen-Hardware-Zyklus betrage normalerweise zirka sechs bis sieben Jahre, aber durch die Einführung der Bewegungssteuerung Kinect habe man den Lebenszyklus der Xbox 360 verlängert, hatte Senior Marketing Direktor Jose Pinero vor kurzem mitgeteilt. Rechne man das große "Metro Style"-Dashboard-Update hinzu, dann könne man die Xbox 360 quasi als "nagelneue Konsole" betrachten. Anstelle einer neuen Spielkonsole werde es daher auf der E3 und im Verlauf des Jahres 2012 "einige Ankündigungen" geben. Worum es sich dabei genau handelt, wollte Pinero nicht sagen.


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