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Test Crush 3D: Wie man es dreht und wendet

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Test Crush 3D | Puzzle-Plattformer | 3DS  

Wie man es dreht und wendet

30.01.2012, 12:53 Uhr | Volker Bonacker / jr

Test Crush 3D: Wie man es dreht und wendet. Crush 3D (Quelle: Sega)

Crush 3D (Quelle: Sega)

Zweite Chance für ein zu Unrecht in Vergessenheit geratenes Spiel: Sega veröffentlicht den Puzzle-Plattformer "Crush" neu. Und das ist gut so. Denn das 2007 für PSP veröffentlichte Knobelspiel avancierte seinerzeit zwar zum Liebling der Kritker, nicht jedoch einem Verkaufshit. Mit der nun für Nintendo 3DS erscheinenden Version, die den zeitgemäßen Titel "Crush 3D" trägt, soll sich das ändern. Wir haben uns durch die Level gerätselt und herausgefunden, warum eben doch alles eine Frage der Perspektive ist.

Held im Bademantel

Im Vergleich zum Original kommt Crush nun - der Titel verrät es bereits - in stereoskopischem 3D daher. Der Effekt ist zwar nicht derart aufdringlich wie bei vielen 3DS-Titeln, sorgt aber doch dafür, dass die Knobelei noch ein wenig komplexer wird, als sie ohnehin schon ist. Worum geht's? In Crush 3D übernimmt der Spieler die Figur Danny. Der im Bademantel umherirrende Junge ist nach einem Experiment eines wirren Professors in der eigenen Gedankenwelt gefangen. Entkommen kann er nur, wenn er sich den Weg zum Ausgang freispielt und unterwegs ausreichend Murmeln findet. Doch da ist ein kleiner Haken an der Sache.

Perspektivenwechsel

Denn den Weg findet nur, wer richtig "crushed". Der Begriff steht im Spiel dafür, die Welt per Knopfdruck zu verändern. Davor wählt man zunächst die Perspektive aus: Danny kann aus allen vier Himmelsrichtungen sowie der Draufsicht betrachtet werden. Entscheidet man sich beispielsweise für letztere und crushed anschließend, wird die Spielwelt zweidimensional. Gleiches gilt, wenn man Danny etwa von vorne betrachtet: Sobald der Befehl zum Crushen erfolgt, verschmelzen Vorder- und Hintergrund zu einer Einheit. Das offenbart ganz neue Möglichkeiten: In klassischem 2D wird das Puzzlespiel zum Plattformer, in dem Danny sich seinen Weg an zuvor unerreichbare Stellen bahnen kann. Dort angelangt, crushed man ganz einfach erneut und stellt so die 3D-Ansicht der Welt wieder her. Der Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden. Hat man die Hälfte der im Level versteckten Murmeln gesammelt, öffnet sich der Ausgang. Dort angelangt, ist der Abschnitt geschafft.

Auf Murmeljagd

Das Spielprinzip mag zunächst ein wenig verwirrend erscheinen, ist in der Praxis jedoch schnell verstanden. Und macht prompt süchtig. Doch Vorsicht: Das Spiel mit den Dimensionen ist nur in den ersten der insgesamt 40 Level so einfach gehalten. Bald kommen neue Objekte in die Welt, die das Vorankommen komplexer gestalten und erschweren. Zum Beispiel tauchen fiese Käfer als Gegner auf, die zunächst aus dem Weg geräumt werden müssen. Wie das geht? Natürlich über crushen. Gleiches gilt, wenn Danny eine Kugel verschieben soll, die inmitten des Levels liegt und zum Weiterkommen verwendet werden soll. Perspektive wählen, schieben, Perspektive wechseln, nach neuen Wegen suchen. Hier kommt man zu Beginn oft nur nach der Methode "Versuch und Irrtum" voran.

Hilfe kostet Belohnung

Crush 3D verhält sich dabei aber immer fair. Kommt man dennoch einmal nicht weiter, gibt's per Druck auf die Y-Taste einen Tipp - dafür verliert man allerdings die Möglichkeit, am Level-Ende eine Belohnung zu erhalten. Drei davon gibt es: Wer alle Murmeln findet, bekommt einen neuen Bademantel spendiert. Schafft man es, zusätzlich ein verstecktes Buch und einen Pokal aufzufinden, gilt das Level als "perfekt" abgeschlossen. Der Wiederspielwert ist dank der Herausforderung, alle Abschnitte perfekt schaffen zu wollen, durchaus hoch.

Was uns gefällt

Crush 3D bietet innovative Knobeleien, die dank der kurzen Level auch für unterwegs geeignet sind. Für eine schnelle Runde in Bus und Bahn taugt das 3DS-Spiel ebenso wie für einen Abend auf der Couch. Mit der Zeit steigt der Schwierigkeitsgrad zudem angenehm an, was konstant fordert, aber niemals zu kompliziert wird.

Was uns nicht gefällt

Grafisch wäre abseits des 3D-Modus mehr drin gewesen. Bisweilen wirken die Level ein wenig karg und lieblos.

Fazit

Crush hat die zweite Chance redlich verdient. Das Spielprinzip ist zwar nicht mehr derart neuartig wie beim 2007 erschienenen Original, dem Spaß an der Sache tut das aber keinen Abbruch. Rätsel- und Plattformer-Freunde, die neben "Layton" und Co. auf der Suche nach neuen Aufgaben für die grauen Zellen sind, können bedenkenlos zugreifen.

Infos zum Spiel

Titel: Crush 3D
Genre: Puzzle-Plattformer
Publisher: Sega
Hersteller: Zoe Mode
Release: Im Handel
Preis: zirka 40 Euro
System: Nintendo 3DS
USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung
Wertung: Sehr gut

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