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Trotz PS3-Boom: Sony macht Verlust

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Trotz PS3-Boom: Sony macht Verlust

02.02.2012, 14:20 Uhr | jr / vb

Trotz PS3-Boom: Sony macht Verlust. Playstation PS3 Slim (Quelle: Sony)

Playstation PS3 Slim (Quelle: Sony)

Kein gutes Jahr für Sony: Trotz des boomenden PS3-Geschäfts steckt der japanische Konzern tief in den roten Zahlen. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verzeichnete man zwischen Oktober bis Dezember 2011 einen Nettoverlust von rund 1,59 Milliarden Euro. Als Grund dafür führte Sony verschiedene "negative Einflüsse" wie die Auswirkungen der Flutkatastrophe in Thailand, verschlechterte Marktbedingungen in zentralen Märkten sowie den starken Yen an. Infolge dessen korrigiert das Unternehmen seine Gesamtjahresprognose auf einen Nettoverlust von 2,2 Milliarden Euro nach unten.

PS3-Geschäft legt zu

Immerhin: Die im August 2011 weltweit durchgeführte Preissenkung für die PS3 wirkt sich weiter positiv auf die Absatzzahlen der Spielekonsole aus. Insgesamt verkaufte Sony im dritten Geschäftsquartal weltweit 6,5 Millionen Konsolen (ein Plus von 2,8 Millionen Stück im Vergleich zum vorherigen Quartal und immer noch 200.000 Geräte mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres). Entsprechend positiv gestaltete sich auch der Software-Absatz: PS3-Games zogen um 8,6 Millionen auf insgesamt 66,2 Millionen Spiele an. Ansonsten ging auch die Spiele-Sparte im Vergleich mit den Vorjahreszahlen auf Sinkflug: Die PSP-Hardware-Verkäufe gingen in Erwartung der Playstation-Vita-Markteinführung von 3,6 Millionen auf 2,4 Millionen Stück zurück. Entsprechend reduzierten sich die PSP-Softwareverkäufe von 16,5 auf 11,4 Millionen Games. Auch die PS2 setzte ihren kontinuierlichen Niedergang fort: Der Hardware-Absatz ging von 2,1 Millionen auf 900.000 Geräte zurück, die Softwareverkäufe sanken von 5,3 Millionen auf 2,5 Millionen Stück.

Minus in der Unterhaltungs-Sparte

Der Konzernbereich "Consumer Products & Services", zu dem neben TV, Audio, Kamera und Home-Elektronik auch die Playstation-Sparte gehört, fuhr im dritten Geschäftsquartal einen Verlust von umgerechnet zirka 838 Millionen Euro ein, nachdem man im Vorjahr noch um die 635 Millionen Verlust gemacht hatte. Den größten Anteil daran hatten die Kosten im LCD-TV-Bereich, die massiv auf die Sony-Gesamtbilanz durchschlugen.

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