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Preview Port Royale 3 für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Port Royale 3 | Aufbau-Strategiespiel | PC, PS3, Xbox 360  

Der Herr der Meere

09.02.2012, 14:38 Uhr | Richard Löwenstein (jr / vb), Richard Löwenstein

Preview Port Royale 3 für PC, PS3 und Xbox 360. Port Royale 3 (Quelle: Kalypso Media)

Port Royale 3 (Quelle: Kalypso Media)

Das 17. Jahrhundert war die große Zeit der Kolonialmächte. England, Frankreich, Spanien und Holland schickten gewaltige Schiffsflotten auf See, um ferne Länder und Kontinente zu erobern und zu besiedeln. Gibraltar, Curacao, Port-au-Prince: Das sind die Ziele, die mutige Seeleute auch im kommenden Handels- und Seefahrts-Strategiespiel "Port Royale 3" für PC, PS3 und Xbox 360 ansteuern. Der Name hat Tradition und weckt große Erinnerungen. Immerhin haben die ersten beiden Games aus der "Port Royale"-Reihe Traumwertungen abgeräumt und wurden in einem Atemzug mit Sid Meiers "Pirates!", den Siedlern oder Anno genannt. Zwar musste das damals federführende Studio Ascaron Mitte 2009 zusperren. Eines aber bleibt beim Alten: Wie die Vorgänger entsteht auch Port Royale 3 in Gütersloh unter der Federführung von Daniel Dumont.

Die Welt zu Füßen legen

Der Spieler übernimmt die Rolle eines Schiffbrüchigen. Ein Techtelmechtel mit einer rassigen Frau dient als erzählerischer Einstieg und Weichensteller für ein aufregendes Leben. Die Ziele sind klar abgesteckt: Um die Frau zu kriegen, muss der Spieler ein großer Kapitän werden. Die Welt besegeln, neue Kontinente erkunden, zum erfolgreichen Eroberer avancieren! Dafür stehen zwei Kampagnen - die des Abenteurers und die des Kaufmanns - zur Wahl. Gemalte Bilder tragen einen durch die Handlung hin zu vorgegebenen Aufgaben.

Auf dem Kriegspfad

Wagemutige Seefahrer führen erbarmungslose Eroberungs-Feldzüge. Sie plündern und zerstören, begrüßen die Bewohner neu entdeckter Länder mit Kanonendonner; setzen auf Piraterie und Kopfgeldjagd. Doch Vorsicht, Rohlinge: Wer die militärischen Kräfteverhältnisse falsch einschätzt und sich zu häufig mit den Kriegsschiffen der rivalisierenden Kolonialmächte England, Frankreich, Spanien und Holland anlegt, dessen Schiffe legen bald auf dem Grund der Karibik endgültig Anker.

Von Piraten und Palästen

Handelsmänner setzen dagegen zwecks Aufbau eines Imperiums auf Kauf- und Verkauf von Rohstoffen und Waren. Sie kümmern sich um den Anbau von Kartoffeln und Kaffee, erkunden lohnende Schifffahrts-Wege und basteln an lukrativen Wertschöpfungsketten. Baumwolle wird zu Tuch, Tuch plus Textilfarbe plus Schneider wird zu Kleidung. Die wird wiederum nach Europa verschifft und dort zu Geld gemacht. Und siehe da, schon ist wieder Kapital vorhanden, um Rum für die Männer zu kaufen, um Beamte zu bestechen oder um sich einen Palast mitten in die Plantage zu bauen. Als Unterbau für den Kreislauf aus insgesamt 20 Waren dient ein dynamisches Handelssystem. Die Preise errechnen sich - wie in der realen Welt - aus einem komplexen Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Ähnliches haben freilich schon zig vergleichbare Handels-Simulationen von sich behauptet, und immer steckt der Teufel im Detail. Mal lässt sich das System austricksen, mal scheint die Simulation von Bedarf und Verbrauch chaotischen Regeln zu folgen. Hier wird erst die Praxis - sprich die Vollversion des Spieles - zeigen, wie gut das wirklich funktioniert.

Was uns gefällt

Die Bedienung macht den Eindruck, als könne sie Genrekenner und Einsteiger zugleich glücklich machen. Detailversessene Kapitäne schippern ihre Waren per Hand von Hafen zu Hafen, auf der Suche nach dem besten Preis. Gemütliche Naturen überlassen das der Automatik.

Was uns nicht gefällt

Die erzählerische Komponente scheint relativ schwach ausgeprägt, die Erzählung übernehmen vorrangig gemalte Bilder. Wer sich aufgrund des Kolonial- und Karibikthemas ein aufwändiges Spektakel der Marke Pirates of the Caribbean erwartet, wird das enttäuschend finden.

Fazit

Die lange Pause zwischen Teil zwei und drei hängt offenbar nicht mit einer allzu aufwändigen Produktion oder der Einbindung großartiger Überraschungen zusammen. Inhaltlich sucht Port Royale 3 die Nähe zu den vorangegangen Handels- und Entdecker-Simulationen aus der Reihe. Aber halt diesmal mit mehr Action, vereinfachter Bedienung und schnelleren Ergebnissen. Das könnte ein guter Weg werden.

Infos zum Spiel

Titel: Port Royale 3
Genre: Strategiespiel
Publisher: Kalypso Media
Hersteller: Gaming Minds Studios / Kalypso Media
Release-Termin: April 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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