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Preview zum Adventure Geheimakte 3 von Deep Silver für PC

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Preview Geheimakte 3 | Adventure | PC  

Vor der Hochzeit kommt das Abenteuer

14.02.2012, 15:22 Uhr | Medienagentur plassma (jr / vb), Medienagentur plassma

Preview zum Adventure Geheimakte 3 von Deep Silver für PC. Geheimakte 3 (Quelle: Deep Silver)

Geheimakte 3 (Quelle: Deep Silver)

Neben Daedalic ("Edna bricht aus", Deponia) gehören die Kreativ-Köpfe von Animation Arts zu den besten deutschen Adventure-Lieferanten. Ihre bislang zwei "Geheimakte"-Titel genießen einen hervorragenden Ruf bei Freunden gepflegter Point & Click-Abenteuer. Da darf man zu recht auf "Geheimakte 3" gespannt sein, das ab dem dritten Quartal 2012 erneut für stilvolle Rätselstunden am PC sorgen soll. Mit dabei ist wieder das bekannte Heldenduo aus den Vorgängern: Nina Kalenkow und Max Gruber, die kurz vor ihrer Hochzeit stehen. Doch bis das Traumpaar vor den Traualtar treten darf, steht ihm erst einmal ein großes Abenteuer bevor.

Ab in die Antike

Der Prolog entführt den Spieler in die Vergangenheit, genauer gesagt in die Antike. Im Jahr 48 vor Christus, also während der Zeit von Caesar und Kleopatra, wird die ägyptische Stadt Alexandria belagert. In der Rolle des Meisterdiebs Menis Ra bekommt man die Aufgabe, gut geschützte Schriftrollen in der Großen Bibliothek der Metropole zu vernichten. Warum und weshalb, das bleibt erst einmal ungeklärt. Damit die Schriftensammlung wie bestellt in Flammen aufgehen kann, muss man zuerst eine Mauer erklimmen, damit einen die Wachen nicht entdecken. Die Steuerung ist simpel: Ein Mausklick genügt, und die Spielfigur hechtet sportlich elegant an die nächsthöhere Ritze der Wand. Ein paar Hopser später hat man es dann geschafft und befindet sich im Inneren des Gebäudes. Es folgen weitere simplere Rätselketten, die für Genre-Kenner keine Herausforderung darstellen. Dieser Akt endet ähnlich wie in den vorherigen Geheimakte-Games mit einer belohnenden Zwischensequenz und ebnet den Weg in die Gegenwart.

Die Braut, die sich traut

Nur noch sechs Tage, bis Nina und Max das Eheversprechen abgeben wollen - eigentlich läuft alles prima für die zwei. Doch Rotschopf Nina wird von einem Albtraum geplagt, der die Szenerie für die etwas aufwändigeren Passagen in unserer Vorschauversion bildet. Nina, im Brautkleid auf ihrem roten Motorrad sitzend, fährt zur Trauungskirche und sprintet sofort hinein, als sie ankommt. Dort wartet schon ihr künftiger Gemahl samt Priester. Ansonsten ist das Gotteshaus verlassen; weder Verwandte, noch Freunde oder sonstige Gäste sind anwesend. Nur ein mysteriöser Mann im Kapuzenmantel schleicht durch die Gegend. Irgendetwas stimmt hier nicht! Plötzlich stürzt die Decke ein und ein Feuer bricht aus. Ab jetzt übernimmt der Spieler die Geschicke der Braut.

Feuriger Einstieg

Das übersichtliche Inventar sowie die optionale "Snoop Key"-Hilfsfunktion, die dem Spieler auf Wunsch wichtige Hotspots wie Gebäude, Gegenstände und Ausgänge anzeigt, wurden aus Vorgängern übernommen. Das bedrohliche Feuer im Eingangsbereich wird kurzerhand mit dem Wasser aus dem Taufbecken gelöscht, wodurch ein nützliches Brett zum Vorschein kommt. Ein Kleiderbügel, ein Nagel und das angesprochene Brett helfen bei der Flucht aus der Feuerhölle. Nina wacht schweißgebadet auf, während Max sie - wie so oft in den letzten Tagen - tröstet. Kurz darauf wird ihr Verlobter jedoch von einer ominösen Polizeitruppe entführt, was sogleich den Auftakt für ein neues Abenteuer bedeutet.

Wo ist Max?

Nina ist auf der Suche nach Max zunächst auf sich allein gestellt sein. Die Rätselknackerin versucht herauszufinden, was ihr Lebensgefährte in letzter Zeit so getrieben hat. In der Wohnung sind allerhand Hinweise versteckt, die es zu finden gilt. Max war anscheinend auf seine Entführung vorbereitet. Auf den ersten Blick scheinen die Kopfnüsse anspruchsvoller zu sein als in "Geheimakte 2", da es nicht damit getan ist, bloß wild Sachen einzusammeln. Der Spieler muss auch hin und wieder überlegen, was Max mit dieser oder jener Notiz gemeint haben könnte. Dass seine Sachen so gut geschützt sind, legt jedenfalls die Vermutung nahe, dass er an etwas richtig Großem dran war.

Eine Prise Action

Wie in den anderen Spielen der Serie wird man im Spielverlauf auch immer wieder andere Charaktere steuern, außerdem reist man wieder rund um den Globus. So soll es einen im Spielverlauf etwa in die Türkei verschlagen, wo Max mit prähistorischen Ausgrabungen beschäftigt war. Als Abwechslung zu den üblichen Knobeleien darf man zudem kleine Actionsequenzen absolvieren. So muss man unter anderem eine alte Statue zum Umkippen bringen. Um dies zu bewerkstelligen, gilt es, beim Pendeln immer im richtigen Moment drücken. Wie oft solche Einlagen vorkommen werden, lässt sich aber derzeit noch nicht einschätzen.

Fachleute am Werk

Für die Geschichte und die Dialoge haben die Entwickler die Firma NEOS Film an Bord geholt. Die Münchner Autoren sind primär im Film- und Fernsehbereich tätig, was auf eine großartig präsentierte Handlung und pointierte Dialoge hoffen lässt, die wieder komplett von professionellen Sprechern vertont werden. Technisch macht Geheimakte 3 bislang einen runden Eindruck, wenngleich die Fortschritte gegenüber den ersten beiden Teilen überschaubar sind. Hier und da ein paar gibt’s ein paar Details mehr zu bewundern, ansonsten stellt die Grafik-Engine Schauplätze, Figuren und Objekte in gewohnter Qualität und mit schönen handgezeichneten Bildern dar.

Was uns gefällt

Geheimakte 3 befindet sich noch mitten in der Entwicklung, das bislang gezeigte Material deutet aber bereits auf einen äußerst spaßiges Adventure in der Tradition der Vorgänger hin. Die Puzzles scheinen diesmal etwas komplexer auszufallen, ansonsten fühlt sich alles vertraut an. Ob Grafikqualität, Rätselanspruch oder Bedienung, Knobel-Fans bekommen hier das geliefert, was sie von einem Geheimakte-Spiel erwarten.

Was uns nicht gefällt

Einige Dialoge wirken noch etwas langweilig. Außerdem könnte Nina ruhig etwas humorvoller zu Werke gehen - gerne wie im ersten Geheimakte-Teil von 2006. Die neue Stimme ist ebenfalls Geschmackssache. Und was echte spielerische Innovationen angeht, herrscht ebenfalls Fehlanzeige.

Fazit

Geheimakte 3 macht genau da weiter, wo der gelungene Vorgänger aufgehört hat. Vor allem Kenner der Serie dürfen also wieder bedenkenlos und begeistert drauflos rätseln. Wer allerdings spektakuläre Neuerungen erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Unterm Strich erwartet uns ein mehr als solides Point & Klick-Adventure. Ob es zum großen Hit reicht, kann aber erst die finale Version zeigen.

Infos zum Spiel

Titel: Geheimakte 3
Genre: Adventure
Publisher: Deep Silver
Hersteller: Animation Arts
Release-Termin: 3. Quartal 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: Windows-PC
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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