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Ultrabooks für Spieler: Was taugen die Mini-Notebooks?

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Spiele-Hardware: Ultrabooks aus Spieler-Sicht

Ultrabooks für Gamer: Was geht?

21.02.2012, 13:18 Uhr | Benedikt Plass-Fleßenkämper (tz / jr), Medienagentur plassma

Ultrabooks für Spieler: Was taugen die Mini-Notebooks?. Ultrabooks aus Gamersicht (Quelle: t-online.de)

Ultrabooks aus Gamersicht (Quelle: t-online.de)

 

Sie sind mächtig im Kommen, die Kleinsten unter den Laptops. Die Rede ist von den so genannten "Ultrabooks", die dem Trend "Kleiner, schicker, schneller", den Apple mit seinem Macbook Air ins Rollen brachte, folgen. Die mobilen Power-Rechner haben zusammen mit Tablet-PC die einst so beliebten Netbooks zur Bedeutungslosigkeit verdammt und waren nach Ansicht des Chipherstellers Intel bereits die eigentlichen Stars der "Consumer Electronics Show" (CES) im Januar in Las Vegas. Dort wurden rund 30 Modelle der extra-flachen Notebooks präsentiert, weitere 72 neue Designs sollen für 2012 in Planung sein. Doch was genau ist eigentlich ein Ultrabook - und wie sieht’s mit der Spieletauglichkeit der Laptop-Zwerge aus?

Was ist ein Ultrabook?

Den Namen "Ultrabook" hat sich Intel schützen lassen. Und gleich eine ganze Reihe an Bedingungen aufgestellt, damit sich ein Mini-Notebook als Ultrabook bezeichnen darf: Weniger als 1,4 Kilogramm Gewicht, höchstens 21 Millimeter dick, eine Batterielaufzeit von fünf bis acht Stunden, Preise bis maximal 1000 US-Dollar, und als Rechenherz muss ein Core-Prozessor von Intel zum Einsatz kommen. In seiner Roadmap sieht der amerikanische Chip-Multi einen Drei-Stufen-Plan für die Ultrabook-Entwicklung vor. Den Anfang machten im Herbst 2011 die ersten Modelle auf Basis der Sandy-Bridge-Technologie mit Prozessorleistungen von 1,6 bis 1,8 Gigahertz sowie einer integrierten Grafiklösung auf Basis des Intel HD 3000 Grafikchips.

Nachfolger Ivy Bridge steht parat

Bis Frühjahr 2012 dürfen Hersteller in Ultrabooks noch Chips in Sandy-Bridge-Architektur verbauen, ab dann gilt ein neuer Standard. Intel will die neuen Ivy-Bridge-CPUs zwischen April und Juni einführen, die nach ersten Vorab-Tests durchschnittlich 60 Prozent höhere Grafik- und rund 10 Prozent höhere Prozessorleistung bei deutlich verringertem Stromverbrauch gegenüber dem Sandy-Bridge-Design versprechen. Zudem werden in der zweiten Ultrabook-Generation die Schnittstellen USB 3.0 und PCI Express 3.0 unterstützt. Die dritte Stufe soll dann schließlich 2013 erreicht werden: Durch den Einsatz von Low-Voltage-Prozessoren mit erweiterten Stromsparmechanismen soll im Vergleich zu den Sandy-Bridge-Chips die Hälfte an Energie eingespart werden, was die Akkulaufzeit dann noch einmal markant verlängern soll.

Spielen auf den aktuellen Ultrabooks

Aktuelle Modelle wie Toshibas Satellite Z830-10J, Lenovos Ideapad U300, Acers Aspire S3 und Asus' Zenbook basieren auf der ersten Stufe des Intel-Ultrabook-Fahrplans. Und sind damit durchaus leistungsfähig genug, um auch im Games-Alltag eingesetzt werden zu können. Allerdings mit deutlichen Abstrichen: Wo Strategiespiele wie "Civilization 5", die Lebenssimulation "Die Sims 3", Adventures à la "Black Mirror" und sogar das aktuelle "Deponia" oder ältere PC-Hits ("Torchlight", "Neverwinter Nights") problemlos und flüssig spielbar sind, reicht die Leistung des Intel HD 3000 Onboard-Grafikchips für Hardware-hungrigere Genres kaum aus. Zwar kann man beispielsweise "Deus Ex: Human Revolution" mit niedrigen Details auf einem Ultrabook daddeln, dann geht aber einiges von der ursprünglichen Grafikpracht flöten. Auch Ego-Shooter wie "Battlefield 3", "Modern Warfare 3" oder das Rollenspiel "Skyrim" überfordern die Hardware der momentan auf dem Markt erhältlichen Notebook-Minis gnadenlos. Zumal Bildschirmdiagonalen von 13 Zoll für Spiele dieser Art einfach zu klein sind.

Casual ja, Hardcore (vorerst) nein

Hardcore-Zocker, die aktuelle PC-Kracher in höchsten Auflösungen und mit vollen Details und eventuell gar in 3D genießen möchten, schauen also derzeit noch in die Röhre. Und hoffen auf die kommende Generation der Ultrabooks, die ab Frühjahr 2012 mit mehr Rechenpower an den Start gehen. Für die Zukunft sind Ultrabooks mit externen Grafikkarten-Erweiterungen wie die von MSI auf der CES 2012 vorgestellte GUS II geplant. Die so genannte "Graphics Upgrade Solution" besteht aus einem Gehäuse mit externem Netzteil, in dem eine 2-Slot-Grafikkarte mit einer Leistungsaufnahme von maximal 150 Watt Platz findet. Das dürfte für Grafikkarten bis zur Oberklasse ausreichen. Ultrabooks mit ihren für anspruchsvolle Spiele ungeeigneten Onboard-Grafiklösungen Intel HD 3000 (Sandy Bridge) und Intel HD 4000 (Ivy Bridge), die nachträglich nicht aufgerüstet werden können, profitieren von einer externen Grafikkarte enorm und verwandeln sich so in veritable Gaming-Maschinen. Genaueres zur Kompatibilität mit handelsüblichen Grafikkarten, Preis und Erscheinungsdatum will MSI noch nicht verraten.

Fazit

Hier und jetzt eignen sich Ultrabooks primär für den typischen Casual-Gamer, der nur ab und zu mal ein Adventure, Strategiespiel oder Knobel-Game spielen möchte, gerne auch mal einen alte PC-Klassiker herauskramt oder sich mit Browser-Games vergnügt. Die Akku-Laufleistung der Ultrabooks ist dabei hoch genug, um auch mehrstündige Spiele-Sessions einzulegen. Wer allerdings die neuesten PC-Knaller stets in höchster Grafikqualität genießen und auch in Zukunft sorgenfrei spielen möchte, der liegt aktuell bei ultrabooks völlig daneben. Hier bleibt nur der Griff zu teuren Gaming-Notebooks wie dem Alienware M17 xR3 (rund 1700 Euro). Dennoch dürften Ultrabooks mittelfristig an Spieletauglichkeit zulegen. Analysten prognostizieren ohnehin einen deutlich wachsenden Markanteil für die kommenden Jahre. 2015 sollen laut einer Untersuchung von IHS iSuppli 43 Prozent der verkauften Laptops Ultrabooks sein.

 
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