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First Look Rainbow Six Patriots Taktik-Shooter von Ubisoft für PC, PS3 und Xbox 360

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First Look Rainbow Six: Patriots | Taktik-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Eine neue Dimension des virtuellen Terrors

27.02.2012, 13:31 Uhr | Medienagentur plassma (jr / ams)

First Look Rainbow Six Patriots Taktik-Shooter von Ubisoft für PC, PS3 und Xbox 360. Rainbow Six: Patriots (Quelle: Ubisoft)

Rainbow Six: Patriots (Quelle: Ubisoft)

Neustart für die "Rainbow Six"-Reihe: Nach dem eher mäßigen "Rainbow Six: Vegas 2" setzen die in Montreal ansässigen Ubisoft-Entwickler in Zusammenarbeit mit dem Ubisoft-Studio Toronto sowie Red Storm auf ein neues Konzept, um die altehrwürdige Taktik-Shooter-Reihe für Genre-Fans wieder interessant zu machen. Die frische Formel lautet: Mehr Realismus, mehr Härte, mehr Mittendrin-Gefühl - und auch mehr Gewalt. Ob Ubisoft damit in die richtige Richtung marschiert, verrät unser First-Look-Artikel.

Dem Terror ins Auge blicken

Zwar soll "Rainbow Six: Patriots" nach aktuellen Planungen erst 2013 erscheinen, die Marschrichtung steht aber bereits fest. Der Spieler wird als Mitglied der Rainbow-Six-Antiterroreinheit genau da hin geschickt, wo es weh tut. Etwa nach New York, wie ein neues Spielvideo verrät. Hier landet man auf der Brooklyn Bridge, nachdem man sich durch eine Bande vermummter Terroristen geballert hat. Nun steht man vor einem ängstlich dreinblickenden Familienvater, dem die Terroristen eine tickende Sprengweste angelegt haben. In wenigen Sekunden wird die Bombe detonieren, die nicht nur die Spieler-Einheit, sondern auch hunderte Zivilisten in den Tod schicken würde, die in ihren Autos sitzen und panisch schreien. Diese Szene wirkt so eindringlich wie realistisch - und verlangt einem auch gleich eine wichtige moralische Entscheidung ab.

Moralische Zwangslage

Denn an eine Rettung des armen Mannes ist nicht mehr zu denken. Jetzt steht der Spieler vor der Wahl: Lässt er die die Bombe explodieren ist somit für den Tod vieler Menschen (und obendrein seinen eigenen) verantwortlich? Oder man packt den Mann und wirft ihn über die Brüstung, damit der Sprengstoff in sicherem Abstand in die Luft fliegt? Viel Spielraum bleibt einem da vermutlich nicht. Unschuldige Menschen opfern - das gab es bislang noch in keinem Taktik-Actionspiel. Allerdings hat Ubisoft bisher auch nicht dementiert, dass es noch weitere Optionen für solche Situationen geben wird. Man darf also gespannt sein, wie das Moralsystem letztendlich funktionieren wird.

Keine Klischee-Täter

Beim Erzählstil will Ubisoft Montreal in jedem Fall neue Wege beschreiten. So werden die Terroristen, die man als Spieler bekämpft, keine anonymen Bösewichte sein, wie man es aus anderen Spielen gewöhnt ist. Vielmehr möchte man den Tätern ein Gesicht geben, ihren Hintergrund besser vermitteln. Die Gegner des Spielers sind in "Rainbow Six: Patriots" keine wahnsinnigen Fanatiker, sondern sehen aus wie Typen von nebenan, nur halt mit einem verrückten Wertesystem und daraus abgeleiteten Motiven, warum sie gegen das System kämpfen. Um das Ganze noch eindringlicher zu machen, wird der Spieler sämtliche Ereignisse aus der Ego-Perspektive erleben, teilweise sogar aus der Opferperspektive. Zum Beispiel verkörpert man kurzzeitig einen jungen Streifenpolizisten, der als erster den Ort eines Anschlags erreicht und das Ausmaß des Grauens vor Augen geführt bekommt. Dann wiederum landet der Spieler als ahnungsloser Zivilist mitten in einer Geiselnahme.

Bewährtes und Neues

Abgesehen von der neuen Form der Inszenierung dürften Rainbow Six-Fans in "Patriots" viel Altbekanntes wiederfinden. Wie üblich gilt es, mit seinem Team aus KI-kontrollierten Soldaten temporeiche Schusswechsel zu absolvieren, gesicherte Gebäude per Tür-Aufbruch nebst anschließendem Blendgranaten-Einsatz zu stürmen oder gezielt Bösewichte auszuschalten. Allerdings soll das dank der deutlich stärkeren Gegner-Intelligenz nicht mehr so einfach werden wie früher: So stehen die feindlichen Schergen nicht mehr hirnlos in der Gegend herum, sondern wenden sich für einen kurzen Smalltalk auch mal ab oder patrouillieren durch den Raum. Deshalb wird bei Zugriffen entscheidend sein, in welchem Moment man zuschlägt. Notfalls muss der Spieler eben auf den idealen Angriffszeitpunkt warten, damit er seine Mission nicht versiebt.

Hightech-Hilfen

Dank neuer Gadgets und Hilfsmittel operiert die Rainbow-Six-Einheit auf dem neuesten Stand der Terrorbekämpfung. Mit dem "Rappler" seilt man sich beispielsweise blitzschnell an Häuserfassaden ab, um Feinde von oben zu überraschen. Oder man nutzt die so genannte "Augmented Reality"-Ansicht, die es dem Spieler erlaubt, dank Röntgen-Sichtverbesserung durch dicke Wände zu linsen. Das aus "Rainbow Six: Vegas" bekannte OPA-System ("Observe, Plan, Act"), durch das man etwa Deckungen vorgeben oder feindliche Einheiten markieren kann, wurde zudem um ein intuitives Element namens "One-Button-Tactics" erweitert. Die Idee dahinter: Taktische Kommandos, die sich sogar zu komplexen Angriffsketten aneinander reihen lassen, sollen mit nur einem Tastendruck direkt in der Spielwelt gegeben werden.

Was uns gefällt

"Rainbow Six: Patriots" geht bei der Inszenierung Wege, die man aus Filmen längst kennt. Die Gegner sind nicht länger gesichtsloses Kanonenfutter, sondern Bösewichte mit Namen, Hintergrundgeschichten und Beweggründen für ihre Taten. Zusammen mit dem Erleben bestimmter Schlüsselmomente aus der Ich-Ansicht dürfte Patriots erwachsenen Spielern ein äußerst intensives, teils bedrückendes Spielerlebenis bescheren. Spannend klingt auch der Koop-Modus, in dem Teamarbeit, Kommunikation und taktisches Vorgehen im Vordergrund stehen sollen.

Was uns nicht gefällt

Ob das Mehr an Gewalt und Realismus auch dem Spielspaß zuträglich sein wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Auf jeden Fall muss Ubisoft aufpassen, dass das Spiel nicht nur durch seinen harten Ansatz auffällt, sondern auch spannende Missionen und spielerische Finessen bietet.

Fazit

Die Vorzeichen dafür, dass "Rainbow Six: Patriots" eine spannende Herausforderung für Taktik-Shooter-Freunde wird, stehen gut. Hinter den Entwicklern steckt das erfahrene Team, das mit den "Assassin's Creed"-Action-Adventures schon tolle Titel abgeliefert hat. Die kinoreife Inszenierung, die taktisch angehauchten Gefechte und eine solide Technik auf Basis der Assassin’s Creed-Engine machen Lust auf mehr.

Titel: Rainbow Six Patriots
Genre: Taktik-Shooter
Publisher: Ubisoft
Hersteller: Ubisoft Montreal
Release: 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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