Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > Tests & Previews >

Diablo 3: Preview zum Action-Rollenspiel für PC und Mac

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Preview Diablo 3 | Action-Rollenspiel | PC, Mac  

Mit Vergnügen in die Hölle hinabsteigen

13.03.2012, 17:08 Uhr | Moritz Wanke (jr / ams), Richard Löwenstein

Diablo 3: Preview zum Action-Rollenspiel für PC und Mac. Diablo  3 (Quelle: Blizzard)

Diablo 3 (Quelle: Blizzard)

Briefmarken und Fußballer-Abziehbilder sind von gestern. Heute sammelt man anderen Stoff: Erfahrungspunkte und Ausrüstung für seinen Fantasy-Helden. Zum Beispiel im MMOG-Platzhirsch "WoW" oder in Blizzards demnächst debütierenden Action-Rollenspiel Diablo 3. Das Prinzip hat schon beim zwölf Jahre alten Vorgänger "Diablo 2" bestens funktioniert und bei Millionen Menschen rund um den Globus unersättlichen Appetit auf Siege, Erfahrungspunkte und Objekte geweckt. Die Ansprüche der PC- und Mac-Spieler an Diablo 3 sind entsprechend hoch. Unsere mit der Beta-Version des Spiels unternommene Reise ins Höllenland gibt schnell Gewissheit: Teil drei erfüllt die Erwartungen. Denn Blizzard setzt vorrangig auf bewährtes Spielelemente.

Wo bitte geht’s zum Schwefelwerk?

Langsam tastet sich der Level-10-Zauberer durch die finsteren Gemäuer der alten Kathedrale von Neu Tristam. Heilig ist hier schon lange nichts mehr. Zumindest seitdem böse Mächte den Skelett-König befallen und nun das gotische Bauwerk in einen Palast des Teufels verwandelt haben. Hier in den Kellergewölben muss sich Leehas Onkel - der legendäre Deckard Cain - aufhalten, eingepfercht und umringt von Skelettkriegern, schmerbäuchigen Golems, Zombies, elektrisch geladenen Flatterviechern sowie anderen grässlichen Kreaturen. Diese Rettungsaktion mag verrückt anmuten, aber schließlich gibt es als Belohnung neben einem guten Ruf auch jede Menge Schätze und Erfahrungspunkte. Und dafür steigen Diablo-Spieler mit größtem Vergnügen in die Hölle hinab.

Die fünf Musketiere

Zu Beginn gilt es sich genreüblich für eine von fünf Charakterklassen zu entscheiden. Der Barbar ist mit durchschlagenden Nahkampfwaffen wie Schwert und Axt der Mann fürs Grobe und aufgrund seiner einfachen Spielweise vor allem bei Einsteigern beliebt. Der Dämonenjäger beherrscht dagegen Fernangriffe mit Pfeil und Bogen wie der Teufel seinen Dreizack. Etikettenschwindel betreibt der Hexendoktor, steckt dahinter doch der altbekannte Totenbeschwörer aus dem Vorgängerspiel. Sein Trick: Er macht mit Vorliebe gefallene Gegner zu wiederbelebten Untertanen. Der Zauberer dagegen hält, was sein Titel verspricht, und heizt seinen Gegnern mit mächtigen Feuerbällen und anderen umwerfenden Zaubersprüchen ordentlich ein. Mit Heilzauber und Schutzmantra geht schließlich und endlich der Mönch seinem Online-Team zur Hand. Das Geschlecht der Helden ist bestimmbar.

Spiele 
So sieht "Diablo 3" aus

Sieben Minuten Gameplay aus der Beta-Version des Rollenspiels. zum Video

Mit der Maus das Böse vertreiben

Die Computermaus fest im Griff, tastet man sich Klick für Klick voran. Die Iso-Perspektive und die rechts oben eingeblendete Mini-Karte, die sich per Tastendruck auf "M" auch größer aufziehen lässt, sorgen dabei für eine gute Übersicht. Zerfallene Gemäuer, verwahrloste Bücherregale und schimmerndes Kerzenlicht formen eine herrlich gruselige Atmosphäre. Einige saubere, sehr bunte Stellen mögen sich allerdings nicht recht ins Bild einfügen. Und mit ein bisschen Feuerzauber bringt man schnell Stimmung in die Bude. Dauertippen auf die linke Maustaste entfacht einen Blitzstrom nach dem anderen, als eine Gruppe knüppelschwingender Zyklopen heran rückt. Es kracht und rumst ordentlich, der Schaden beim Gegner steigt. Mit einem Antippen der rechten Maustaste gibt man den Truppen aus der Hölle mit einem Plasma-Schlag schließlich den Rest. Die Steuerung geht auch Einsteigern leicht von der Hand. Sonderlich anspruchsvoll ist das alles allerdings nicht. Wer sich von Gegnern nicht einkreisen lässt, trägt meist den Sieg davon, trotz deren zahlenmäßiger Überlegenheit.

Geschenke aus der Hölle

Aber schließlich ist die "Diablo" -Reihe weniger für taktischen Tiefgang bekannt, sondern für das, das danach passiert. Kaum sind Angreifer zu Schwefel und Asche verarbeitet, addieren sich Erfahrungspunkte zum Heldenkonto - und Dutzende Ausrüstungsgegenstände, Tränke und Gold-Spenden prasseln zu Boden. Sofort wird das eingesammelte Gut im Inventar begutachtet und in akribischer Sorgfalt mit der aktuellen Ausrüstung verglichen und notfalls ausgetauscht. Die Erfahrungspunkte verleihen dem Helden neue Fähigkeiten, rüsten ihn gegen stärkere Feinde. Dieses Sammelgefühl treibt einen kontinuierlich an. Man mag jedes Grab auf Friedhöfen näher betrachten, jeden lockeren Stein umdrehen und jedes Fass zerschlagen. Alles, was rot umrandet ist, kann zerstört werden. Das Ganze fühlt sich an, als würde man eine unendliche Wundertüte plündern. Wie sehr einen das packt, sobald in der Endversion Rahmenhandlung und Bosskämpfe komplett eingebunden sind, lässt sich noch gar nicht absehen.

Was wir mögen

Das zugängliche Gameplay und die schatzgetränkten Dungeons bilden zusammen ein Eldorado für Action-Rollenspieler. Einsteigerfreundlich ist neben dem schicken Ein-Klick-Zugriff auf den Heiltrank-Vorrat und der simplen Steuerung auch die wahlweise englische, deutsche und französische Sprachführung bereis während des Beta-Tests.

Was wir nicht mögen

Wirklich überraschende Spielelemente finden sich in "Diablo 3" bisher nicht. Neue Fähigkeiten, zwei frische Klassen und zahlreiche Items sind im Vergleich mit dem Vorgängerspiel neu, alles andere - inklusive der Taktik "Draufhauen, wegrennen, Heiltrank schlucken" bei Boss-Gegnern - kennt man schon. Außerdem könnten die Kulissen dreckiger gezeichnet sein: Immerhin spielt "Diablo" in der Hölle auf Erden.

Spiele 
Das Intro von Diablo 3

Filmreifer Einstieg in das kommende Rollenspiel-Highlight. zum Video

Fazit

Wer sich nur ansatzweise für das Genre erwärmen kann, wird "Diablo 3" vom ersten Augenblick an lieben. Technisch wie spielerisch überzeugt der Titel. Bereits im Beta-Status läuft das Action-Rollenspiel bemerkenswert stabil und weist nur sehr wenige Lags auf. Es ist außerdem davon auszugehen, dass man lange seinen Spaß an Diablo 3 haben wird, da Blizzard das Spiel auf lange Zeit erneuern und frisch halten wird. Teil zwei jedenfalls wird immer noch mit Patches und Items versorgt.

Infos zum Spiel

Titel: Diablo 3
Genre: Action-Rollenspiel
Publisher: Activision Blizzard
Hersteller: Blizzard
Release: April 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: Windows-PC, Mac
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

News, Tests & Previews, Demo-Downloads, Onlinegames und mehr auf Facebook: Werden Sie Fan von T-Online Spiele!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal