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The Amazing Spider-Man: First Look zum Actionspiel für PS3 und Xbox 360

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First-Look The Amazing Spider-Man | Action | PS3, Xbox 360, Wii, 3DS  

The Amazing Spider-Man: Mit Batman vernetzt

19.03.2012, 11:15 Uhr | Volker Bonacker

The Amazing Spider-Man: First Look zum Actionspiel für PS3 und Xbox 360. The Amazing Spider-Man (Quelle: Activision)

The Amazing Spider-Man (Quelle: Activision)

Neustart für den Spinnenmann: Mit "The Amazing Spider-Man" verpasst Columbia Pictures der Action-Reihe die Frischzellenkur und erzählt von den Anfängen des Superhelden Peter Parker. Das passende Videospiel kommt von Activision und wird zeitgleich mit dem Kinofilm im Juni für PS3, Xbox 360, Wii und 3DS veröffentlicht. Im Rahmen einer Präsentation zeigten die Macher erstmals, wohin die Reise geht - und von welchem erfolgreichen Superhelden-Game des vergangenen Jahres man sich mehr als nur das eine oder andere abgeschaut hat.

Das Diktat des Neustarts

Spätestens seit 2005 gilt für Filme, Comics oder Spiele, die von bekannten Superhelden handeln, ein Trenddiktat, dem sich mittlerweile so gut wie jede erfolgreiche Serie unterworfen hat: "Origins" oder "Reboot" lauten die Zauberworte, "zurück zu den Wurzeln" die Formel, der die die beiden großen Comicverlage Marvel und DC Comics folgen. Eingeläutet hat das der Action-Kracher "Batman Begins", der von den Anfängen des Fledermausmanns erzählte und davon, wie Bruce Wayne vom unbescholtenen Jungen zum finsteren Wächter Gothams wurde. Der Neustart war nach den zuletzt arg peinlichen Filmen der 90er-Jahre nicht nur dringend nötig, sondern verlief auch äußerst erfolgreich. Wenig verwunderlich also, dass die Konkurrenz nachzieht, wenn es darum geht, in die Jahre gekommenen Superhelden zu neuem Ruhm zu verhelfen. Nicht anders ergeht es Spider-Man nach drei Kinofilmen.

Über die Dächer Manhattans

So sehr die Macher inhaltlich auch an den Stellschrauben drehen, so wenig darf auf liebgewonnene Elemente verzichtet werden: Der Schauplatz des neuen Spider-Man-Games wird deshalb natürlich einmal mehr Manhattan sein. Die Stadt ist frei zugänglich und es wirkt ein ums andere Mal beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit sich Peter Parkers Superhelden-Alter-Ego durch die Häuserschluchten schwingt. Per Tastendruck wirft man seinen Spinnenfaden aus, hangelt sich von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer, in Hochgeschwindigkeit hinweg über Autos und Menschenmassen. Gespielt wird wie immer aus der 3rd-Person-Perspektive, und das Bewegungsrepertoire ist ähnlich dem Vorgänger-Spiel "Edge of Time" gehalten. Die Macher wollen dem Umstand, dass der Heroe noch am Anfang seiner Laufbahn steht, jedoch Rechnung tragen: Nicht alle Kräfte seien voll entwickelt oder erlernt, soviel verrät man schon jetzt.

Taktisch vernetzt

Ein Novum stellt dagegen die "Web-Rush"-Mechanik dar. Die nutzt Spider-Man, um Entscheidungen im Voraus zu planen. Wie das ablaufen kann, zeigt folgendes Beispiel: Der Superheld betritt einen Raum voller Gegner, die zwischen ihm und dem Ziel der aktuellen Mission stehen. Wie vorgehen? Zunächst einmal an der Decke festhangeln und von dort aus in aller Ruhe die Lage überblicken. Sobald Web-Rush aktiviert ist, verdunkelt sich der Spielbildschirm, während besonders interessante Punkte farbig hervorgehoben werden. Etwa bewaffnete Gegner, die nun rot leuchten. Um kein Aufsehen zu erregen, ist lautloses Vorgehen Pflicht. Mit diversen Aktionen kann Spider-Man die Feinde einen nach dem anderen ausschalten. Dazu ist auch die Umgebung nutzbar: Wer will, lässt etwa eine Kiste von der Decke sausen, die auch den stärksten Gegner ausknockt. Geht's trotz aller Stealth-Funktionen mal in den Nahkampf, greift man auf ein Repertoire von Combos, Finishern und Ausweich-Möglichkeiten zurück, die über wenige Tastendrücke bedient werden. Reiht man die Angriffe unterbrechungslos oder ohne getroffen zu werden aneinander, gibt's mehr Punkte. So steigt Spider-Man Stufe um Stufe auf und schaltet neue Features und Attacken frei.

Was wir mögen

Action gepaart mit taktischem Vorgehen stehen dem neuen, noch jungen Spider-Man gut. Etwa wenn's zum Kampf gegen den alten Bekannten Rhino kommt. Hier spinnt der Held zunächst ein Netz, weicht anschließend den Angriffen der Echse aus und lässt diese so in die Falle rennen. Einmal im klebrigen Spinnen-Werk gefangen und damit weit weniger gefährlich, kann Spider-Man den Bösewicht angehen.

Was wir nicht mögen

Obwohl die neuen Gameplay-Elemente dem Reboot der Serie gut tun, wird man den Eindruck nicht los, dass die Macher mehr sich stark Batman: Arkham City orientieren. Ein Detektiv-Modus, der Planen und taktisches Vorgehen ermöglicht? Ein Nahkampfsystem, das Punkte und Belohnungen verteilt, wenn besonders effektive Combos aneinandergereiht ausgeführt werden? Das hat man doch schon mal gesehen. Ob sich diese Ähnlichkeiten nicht als Stolperstein erweisen und Spider-Man über genügend Eigenständigkeit verfügt, muss das Spiel noch zeigen.

Fazit

Das kommende Spider-Man macht Appetit auf mehr. Offene Spielwelt, Stealth-Action gepaart mit brachialen Nahkämpfen und erlernbaren Fähigkeiten versprechen ein Superhelden-Abenteuer mit Tiefgang. Das jedoch noch etwas stärker aus dem Schatten des weiterhin übermächtigen "Batman: Arkham City" heraustreten muss. 2011 hat Rocksteady die Messlatte für Videospiele rund um Comichelden zwar recht hoch angelegt, das sollte jedoch weder Grund noch Rechtfertigung dafür sein, lediglich nachzuahmen, was im Vorjahr für kräftige Verkaufszahlen gesorgt hat. Sollten die Macher dem neuen Spinnenmann-Game dagegen genug Individualität mit auf den Weg geben, steht Superhelden-Fans ein actionreicher Sommer ins Haus.

Infos zum Spiel

Titel: The Amazing Spider-Man
Genre: Actionspiel
Publisher: Activision
Hersteller: Beenox
Release: Juni 2012
Preis: noch nicht bekannt
System: PS3, Xbox 360, Wii, 3DS
USK-Freigabe: noch nicht bekannt
Wertung: Gut

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