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WoW-Add-on Mists of Pandaria: Bärenstarke Erweiterung

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Preview Mists of Pandaria | Rollenspiel | PC, Mac  

Bärenstarke Erweiterung (1/3)

22.03.2012, 13:09 Uhr | Volker Bonacker / jr

WoW-Add-on Mists of Pandaria: Bärenstarke Erweiterung. Viertes World of Warcraft-Add-on Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

Viertes World of Warcraft-Add-on Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

Der Platzhirsch unter den Online-Rollenspielen kommt in Bewegung: Mit Mists of Pandaria reagiert Blizzard auf die wachsende Konkurrenz durch Free-to-Play-Games und sich verändernde Spielgewohnheiten. Die vierte Erweiterung für World of Warcraft soll das MMOG wieder zu alter Stärke zurückführen und dabei vor allem zugänglicher machen. Denn zuletzt hatte WoW sinkenden Abonnenten-Zahlen zu kämpfen. Womit die Macher dem entgegen treten und ob es funktioniert, konnten wir selbst herausfinden: Im Rahmen einer Presse-Vorführung war Mists of Pandaria erstmals spielbar. Zudem haben wir uns mit Blizzard-Vizepräsident Frank Pearce und Lead-Producer J. Allen Brack über die Pläne des Unternehmens unterhalten.

Neue, alte Pandas

Zunächst hat Blizzard mit der Erweiterung eine gigantische Menge an neuen Inhalten im Gepäck, um bestehende Nutzer über Wochen und Monate hinweg zu beschäftigen: Mit den Pandaren liefert man ein neues spielbares Volk; das erste in der Geschichte des Spieles, das zunächst neutral ist und keinen festen Platz im Ringen zwischen Horde und Allianz hat. Die Pandaren wurden auf einem eigenen Kontinenten angesiedelt - Pandaria. Der im Süden von Azeroth gelegene Kontinent sollte zuerst aus fünf Zonen bestehen. Mittlerweile sind zwei weitere hinzugekommen, laut Blizzard, um Raum für die Fülle an Material zu schaffen. Die Gebiete müssen nicht linear angegangen werden. Wer will, schaut sich also in Ruhe um, etwa im Startgebiet "Wandernde Insel". Wie die Macher verraten haben, hat man schon lange vor Beginn der Arbeiten an der Erweiterung mit dem Gedanken gespielt, Pandaren ins WoW-Universum zu integrieren, ganz neu ist die Idee also nicht.

Weg vom klassischen Muster

Vom klassischen Add-on, das lediglich neuen Content ins Spiel bringt, will sich Blizzard allerdings wegbewegen: Ein erster Schritt, um neue Spieler zu gewinnen. Deshalb ist etwa die Story von Mist of Pandaria von den bisherigen Ereignissen im Spiel entkoppelt. Die Geschehnisse zwischen Jadewald und Kun-Lai-Gipfel erfordern nicht zwingend ein gigantisches Vorwissen, sondern stehen für sich selbst. Eine übermächtige Bedrohung, die über dem gesamten Szenario schwebt und schlussendlich bekämpft werden muss, wird es ebenfalls nicht geben. Hatten in den vorherigen Erweiterungen Todesschwinge und Lich-König als Ober-Fieslinge herzuhalten, geht es dieses Mal nicht um den Kampf gegen einen ultimativen Bösewicht. "Nach drei Add-ons in dieser Richtung wollten wir uns nun mehr einem Eroberungszug widmen", kommentiert Produzent Brack. Einen Bosskampf wird es dennoch geben, den letzten Gegner der Erweiterung verrieten die Macher ebenfalls - es wird ein alter Bekannter.

Das Spiel mit den Möglichkeiten

Auch auf anderer Ebene will man das MMOG zugänglicher gestalten: Das Talentsystem wird einer gründlichen Überarbeitung unterzogen. Ursprünglich habe man das Feature als Möglichkeit, den eigenen Charakter zu individualisieren gedacht, so die Blizzard-Entwickler. Da die Anzahl der Talente jedoch stetig gewachsen sind, hat sich die eigentliche Absicht ins Gegenteil verkehrt: Spieler suchten sich im Web den besten Charakter-Built heraus und bauten diesen anschließend nach, statt mit den in WoW angebotenen Möglichkeiten zu spielen. Bereits im Add-On Cataclysm hat man das System überarbeitet, allerdings nicht tiefgreifend genug, wie die Macher nun zugeben. In Mists of Pandaria geht man einen anderen Weg. Zunächst wählt man eine von drei Spezialisierungen, die am ehesten der eigenen Spielweise entspricht. Anschließend gibt es bei der Wahl der Talente keine Grenzen: Unabhängig davon, für welche Spezialisierung man sich entscheidet, stehen sämtliche Talente zur Verfügung. Somit trägt man dem Kerngedanken, nämlich dem Spiel mit den Optionen, Rechnung. "Wir glauben an die Philosophie und das Balancing des neuen Systems", so Brack.

>> Weiter zu Teil 2 von "Bärenstarke Erweiterung"


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