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WoW-Add-on Mists of Pandaria: Bärenstarke Erweiterung

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Preview Mists of Pandaria | Rollenspiel | PC, Mac  

Bärenstarke Erweiterung (2/3)

22.03.2012, 13:13 Uhr | Volker Bonacker / jr

WoW-Add-on Mists of Pandaria: Bärenstarke Erweiterung. Viertes World of Warcraft-Add-on Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

Viertes World of Warcraft-Add-on Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

Schnell, zugänglich, einfach

Was die Nebentätigkeiten betrifft, macht Blizzard einen großen Schritt in Richtung Casual-Gaming. WoW-Spieler mit ausreichendem Ruf können etwa im Tal der vier Winde einen eigenen Bauernhof aufbauen, bewirtschaften und mit steigendem Spielfortschritt auch ausbauen - Farmville lässt grüßen. In einem weiteren Minispiel lässt man seine Haustiere gegen andere Pets antreten. Bei Erfolg steigen die tierischen Begleiter im Level auf und erlernen neue Angriffe - ein unterhaltsamer Zeitvertreib. Derartige Features liefert Blizzard nicht ohne Hintergedanken: "Wir wollten das Spiel zugänglicher machen, auch für die bereits vorhandenen Spieler", sagt Vizepräsident Frank Pearce dazu. Das gilt auch für die neu hinzukommenden "Szenarios". Die kleineren Quests, die meist binnen einer halben Stunde erledigt sind, erfordern im Gegensatz zu komplexeren Raids keine umfangreiche Planung im Vorfeld, sondern lassen sich in Zusammenarbeit von drei bis 25 Spielern kurzfristig angehen. Wer die Jobs erledigt, bekommt Ausrüstungsgegenstände, Tapferkeitspunkte und einen besseren Ruf als Belohnung. "Die zugängliche Casual-Spielerfahrung ist wichtig, nur so können wir mit Social-Games mithalten", erklärt Pearce die Szenarios. "Sie sind zwar nicht notwendigerweise einfach, aber in jedem Fall eine soziale Erfahrung, die eben nicht viel Organisation benötigt."

"Ich würde definitiv eine iPad-Version machen"

Im Gegensatz zu anderen MMOGs, die ähnliche Inhalte bieten, wird für World of Warcraft allerdings immer noch ein monatlicher Abo-Betrag fällig. Add-ons wie Mists of Pandaria kosten ebenfalls extra. Währenddessen steigt die Popularität kostenlos spielbarer Online-Games. Weshalb begegnet man diesem Trend mit neuen Erweiterungen? "Es ist hart, mit Free2Play-Spielen zu konkurrieren", erklärt Pearce. "Für uns ist es wichtig, dass wir qualitativ hochwertige Inhalte abliefern, die die Erwartungen der Spieler erfüllen und ihnen das Gefühl geben, einen Gegenwert für ihr Geld zu bekommen." Insgesamt hätten kostenlose Online-Spiele zwar eine große Wirkung auf die Spiele-Industrie, für Blizzard sei jedoch weiterhin am wichtigsten, das Spiel zu machen, dass man selbst spielen wolle, so Pearce. Ob er sich dennoch vorstellen könne, WoW eines Tages kostenlos nutzbar zu machen? "Es wäre in jedem Fall eine Herausforderung, aber ich würde niemals nie sagen." Gleiches gilt für die Portierung auf mobile Geräte: "Es wäre großartig, wenn die Spielerfahrung nicht nur an PC und Mac gebunden wäre", sagt Pearce. Welche Möglichkeiten er sich vorstellen könnte? "Ich würde definitiv eine iPad-Version machen."

Auf dem Rücken der Schildkröte

Wohl und Wehe der vierten Erweiterung hängen allerdings nicht nur davon ab, was man Neulingen bietet und womit man auf Marktveränderungen eingeht, sondern auch, welche Herausforderungen für erfahrene Spieler geboten werden. Hier geht Blizzard einen Mittelweg: Einmal mehr wird die Stufenbegrenzung erhöht. Mit Mists of Pandaria beträgt sie Level 90, inklusive neuer Zauber und Fähigkeiten. Derartige Features sind für ein WoW-Add-on mittlerweile verpflichtend und überraschen wenig. Interessanter ist dagegen die neue Spielbare Klasse "Mönch", für Brack das Killer-Feature der vierten Erweiterung. Er beginnt sein Abenteuer mit der Stufe eins auf der "Wandernden Insel", die auf dem Rücken der Riesenschildkröte Shen-zin platziert ist. Interessant: Bis Level zehn ist man ohne Fraktion unterwegs. Erst danach entscheidet der Spieler sich, ob er der Allianz oder der Horde angehören will. Der Mönch, ein Experte der Kampfkunst, kann in diversen Schadensklassen seine Wirkung entfalten und die Geheimnisse der Pandaren erlernen. Apropos: Die neue Rasse steht sowohl in weiblicher als auch männlicher Form zur Wahl. Im Augenblick können Pandaren Jäger, Krieger, Magier, Priester, Schurken, Schamanen und den Mönch als Klasse wählen. Druiden, Hexenmeister, Paladine und Todesritter dagegen stehen nicht zur Verfügung.

Wettkämpfe für Könner

Darüber hinaus sieht Blizzard neun heroische Dungeons für Level 90-Helden vor. Im Wettkampf gegen die Zeit will man Koordination und Können der Helden im Herausforderungs-Modus auf die Probe stellen und lockt mit mächtigen Belohnungen. Wie das aussehen kann, zeigt der Sturm auf die Brauerei "Sturmbräu": Killerkaninchen-ähnliche Wesen attackieren den Spieler permanent, hinter jeder Ecke warten neue Feinde und drohen, die eigene Fünfertruppe zu überrennen. Derartige Aufgaben sollen nicht leicht zu meistern sein und stellen somit neues Futter für langjährige WoW-Zocker dar. Schick: Wer im Herausforderungsmodus in den Dungeons schnell zu Werke geht, bekommt dafür Gold-, Silber- und Bronzemedaillen verliehen. Selbst so genannte "transmogrifizierbare Belohnungen", mit denen das Aussehen des Charakters individualisiert werden kann, sind dabei.

>> Weiter zu Teil 3 von "Bärenstarke Erweiterung"

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