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First Look Rocksmith | Musikspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Mit "Rocksmith" zwei Wacken-Tickets abstauben!

17.07.2012, 11:38 Uhr | Volker Bonacker (jr)

Mit "Rocksmith" zwei Wacken-Tickets abstauben!. Wacken Festival (Quelle: ICS Festival Service GmbH)

Wacken Festival (Quelle: ICS Festival Service GmbH)

Abrocken wie die Foo Fighters statt sich mit einem Plastikimitat einer Gitarre im eigenen Wohnzimmer der Lächerlichkeit preisgeben? "Rocksmith" soll genau das möglich machen. "Kein Plastikmüll. Keine Imitationen. Das authentischste Gitarrenerlebnis, das Musikspiele bieten können" - vollmundige Worte, mit denen Spiele-Publisher Ubisoft das für September angekündigte Musikspiel ankündigt. Im Gegensatz zur Konkurrenz geht's hier tatsächlich mit echter Klampfe zur Sache. Die wird per Kabel mit dem PC, der PS3 oder der Xbox 360 verbunden, ehe man in die Saiten haut. Wer's schon vor dem Release gern laut hat: Wir verlosen in Zusammenarbeit mit Ubisoft zwei Tickets für das legendäre Kult-Festival Wacken! Einfach auf unserer Facebook-Seite die Frage beantworten und mit etwas Glück schon bald zum ausverkauften Festival nach Norddeutschland fahren!

Den richtigen Ton treffen

Die Befürchtungen, als bislang nicht-gitarrenrockender Redakteur binnen Sekunden zu versagen, erweisen sich schon nach wenigen Minuten Direktkontakt mit dem Spiel als unbegründet. Denn Rocksmith geht automatisch auf den Kenntnisstand des Spielers ein, erkennt, wie gut dessen Spieltechnik ist, und beginnt im konkreten Fall mit dem Minimalprogramm: Zunächst muss lediglich eine Saite gespielt werden. Sobald auf dem Screen das entsprechende Symbol auftaucht, gilt es, das Instrument zu bedienen. Das kennt man von Guitar Hero, Rock Band und Co. bereits. Mit dem Unterschied, dass hier keine Plastikknöpfe gedrückt werden, sondern man mit einem richtigen Instrument - und nach dessen Regeln - spielt.

Am Verstärker schrauben

Dank adaptivem Schwierigkeitsgrad kommen mit der Zeit weitere Saiten hinzu, Extra-Griffe werden nötig. Spielerisch absolviert man so nicht nur Song um Song, sondern lernt auch noch ohne es zu merken Gitarre spielen. Wer das Instrument bereits beherrscht, erfreut sich dagegen an zahlreichen Extras. So bietet Rocksmith diverse Verstärker-Modelle in virtueller Form an, an deren Settings der Spieler schrauben kann. Auch verschiedene Effekt-Pedale stehen zur Wahl. Kurz: Das Game ersetzt beinahe das komplette Equipment, das fürs echte Gitarrenspiel ansonsten teuer erworben werden muss. Das freut Könner, erweist sich für blutige Neulinge allerdings zunächst als kleinere Hürde.

Spiele 
Rocksmith

Trailer zum ersten Musikspiel mit echten Gitarren. zum Video

Unterhaltung mit Lerneffekt

Denn - und das sollte nicht missverstanden werden - Rocksmith ist ein mehr ein forderndes Simulationsspiel denn ein Spaß machender Party-Gag für Timing-Spezialisten, die zur rechten Zeit die passenden Buttons erwischen. Zwar gibt's kein Feedback über das eigene Spiel außer dem Punktestand am Ende des jeweiligen Songs, dafür schmiegt sich der Schwierigkeitsgrad ein ums andere Mal an das eigene Können an. 65 Songs wollen gemeistert werden, weitere sind als ergänzender Download-Inhalt (DLC) geplant. Und soll es mal nicht die volle Simulations-Packung sein, sorgen Arcrade-Games, in denen etwa in Reaktions-Tests via getroffenem Ton auf Enten geschossen wird, für die nötige Lockerheit. Denn alles in allem will Rocksmith immer noch ein Videospiel sein - und das soll unterhalten. Wenn auch, wie hier geschehen, mit Anspruch und Lerneffekt.

Was wir mögen

Rocksmith verknüpft richtiges Gitarre spielen mit unterhaltenden Game-Features. Wer den trockenen Unterricht an der Musikschule schon zu Kindheitszeiten nicht abkonnte oder neben alltäglichen Verpflichtungen nicht mehr die Zeit für abendliche Unterrichtsstunden findet, dennoch aber immer schon Mal zur Klampfe-schwingenden Wohnzimmer-Rockgottheit aufsteigen wollte, bekommt hier - Durchhaltevermögen vorausgesetzt - die Möglichkeit dazu.

Was wir nicht mögen

So gut die Kombination Spiel und Realität auch klingt, die Umsetzung hält den einen oder anderen Stolperstein parat: Der adaptive Schwierigkeitsgrad überrumpelt einen gerne einmal, sobald man das grundlegende Spiel beherrscht. Denn nimmt das Spiel fälschlicherweise an, dass man mehr könne, gibt es keine Möglichkeit, Rocksmith vom Gegenteil zu überzeugen. Außerdem fehlt ein direkter Feedback-Kanal - ein wohlmeinendes "Das hast du gut gemacht" aus Lehrermund ersetzt eben kein noch so gut gemachter virtueller Schulterklopfer.

Fazit

Trotz des einen oder anderen Kritikpunkts: Rocksmith hebt das Genre der Musikspiele auf die nächste Evolutionsstufe. Dazu gehört eben auch ein wenig mehr Anspruch an den Menschen vor dem Bildschirm. Doch mal ehrlich: Fühlt es sich nicht entschieden rockstar-artiger an, dafür mit einer echten Gitarre spielen zu können, statt eine Plastik-Replik bemühen zu müssen?

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Infos zum Spiel

Titel: Rocksmith
Genre: Musikspiel
Publisher: Ubisoft
Hersteller: Ubisoft San Francisco
Release-Termin: 13. September 2012
Preis: zirka 80 Euro (mit Kabel, Special Edition mit Gitarre ebenfalls angekündigt)
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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