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Kid Icarus Uprising für Nintendo 3DS: Engel müssen fliegen

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Test Kid Icraus Uprising | Action | Nintendo 3DS  

"Kid Icarus Uprising": Engel müssen fliegen

16.04.2012, 12:30 Uhr | Medienagentur plassma (vb / jr), Medienagentur plassma

Kid Icarus Uprising für Nintendo 3DS: Engel müssen fliegen. Kid Icarus Uprising für Nintendo 3DS (Quelle: Nintendo)

Kid Icarus Uprising für Nintendo 3DS (Quelle: Nintendo)

Lange Zeit war einer der dienstältesten Nintendo-Charaktere in Vergessenheit geraten. Der kleine Engel Pit tauchte erstmals 1986 auf der 8-Bit-Konsole NES auf und hatte dann fünf Jahre später noch einmal einen Auftritt auf dem Gameboy. Seitdem herrschte Ruhe um ihn. Nun feiert er mit "Kid Icarus Uprising" für Nintendo 3DS ein furioses Comeback, tritt aus der alten, platten 2D-Welt in eine wunderschön gezeichnete dreidimensionale Spielumgebung ein und kann jetzt sogar mit seinen Flügeln die Lüfte erobern.

Medusa bedroht wieder die Welt

Eigentlich hatte man gedacht, dass Medusa inzwischen das Zeitliche gesegnet hat. Doch nun ist die Königin der Unterwelt zurück - schließlich gilt es, eine Rahmenhandlung zu finden. Wie immer sinnt die Unterwelt-Chefin auf Rache und bedroht die Welt. Ihr Gegenpart, die freundliche Palutena, als Göttin des Lichts die Beschützerin der Menschen, beauftragt den auch nach 26 Jahren noch junggebliebenen Pit, der schlangenköpfigen Furie und ihren Schergen das Handwerk zu legen. Damit Pit noch schneller ins Kampfgeschehen gegen das Böse eingreifen kann, hat Palutena ihrem Helden bei seinem jüngsten Auftritt kurzerhand die Fähigkeit zu fliegen verpasst.

Nach fünf Minuten werden die Flügel heiß

Das Action-Adventure wartet mit herausfordernden Kämpfen zu Lande und in der Luft auf. Dabei schöpft Pit aus einem reichhaltigen Arsenal an Waffen vom göttlichen Bogen bis hin zu Wurfkrallen. Jede Waffe verfügt über Besonderheiten, die man berücksichtigen muss, um zu entscheiden, für welchen Kampf und welche Spielart sie am besten geeignet ist. Bei den Luftgefechten führt Palutena ihren Helden auf einem festen Pfad ähnlich wie bei einem Railshooter durch die Wolken. So kann man ganz sich aufs Zielen und Schießen konzentrieren. Doch Vorsicht: Jeder Flug darf nur fünf Minuten dauern. Danach geht's im zweiten Level-Abschnitt auf dem Boden weiter.

Das Schiebepad hilft Linkshändern

Gesteuert wird der Held zunächst klassisch via Stylus und Buttons. Kid Icarus Uprising unterstützt aber auch das zusätzliche "Schiebepad Pro" und gibt Linkshändern somit die Möglichkeit, in gewohnter Manier mit der linken Hand den Touchpen zu nutzen, um die Gegner anzuvisieren, ehe man mit der L-Taste die Schüsse abfeuert. Auch hier ist wie so oft weniger mehr: Wer auf Dauerfeuer verzichtet, führt Pit besser durch die Hindernisse und spart sogar noch Munition für mächtigere Schüsse. Dem Spiel liegen sechs spezielle "Augmented Reality" (AR)-Karten bei, mit denen man allerdings nur Trophäen und Bonus-Herzen freischalten kann. Auf Erkundungstouren lassen sich aber in versteckten Räumen weitere Schatzkisten und Rätsel finden.

Herzen im Höllenkessel

Innovativ: Zu Beginn jeder Kampagne legt man dank des neuen Spielelements "Höllenkessel" den Schwierigkeitsgrad des Kapitels auf einer Skala zwischen null und neun fest. Dazu setzt der Spieler die zuvor eingesammelten Herzen ein. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto besser sind auch die Boni, die sich erspielen lassen. Im Gegenzug sind die Gegner allerdings auch angriffslustiger und ausdauernder. Gibt der Spieler selbst einmal im Verlauf des Spiels den Löffel ab, gehen einige Herzen verloren, und die Stärke der Gegner wird herabgesetzt.

Dynamische 3D-Effekte

Der 3D-Effekt ist besser als in vielen anderen 3DS-Spielen. Mit dem passenden Blickwinkel verleiht er dem Spiel mehr Tiefe und macht Flüge und Kämpfe noch dynamischer. Das ist auf Dauer zwar etwas anstrengend für die Augen, trotzdem möchte man sich aber eigentlich nicht davon trennen. Grafisch haben die Entwickler für sehenswerte Landschaften sowie stimmungsvolle Licht- und Schatteneffekte gesorgt und die Gefechte mit bombastischen Explosionen veredelt.

Multiplayer-Matches

Der Mehrspieler-Teil von Kid Icarus Uprising bietet die zwei Spielmodi "Deathmatch" und "Team-Deathmatch". In "Hell gegen Finster" treten zwei Dreier-Teams gegeneinander an. Sinkt die Energieleiste einer Mannschaft auf null, dann verwandelt sich die Figur des letzten besiegten Spielers in einen besonders kampfstarken Kontrahenten, der durch geschicktes Zusammenspiel besiegt werden muss. Bis zu sechs Spieler können sich aber auch gegenseitig beharken. Eigene Treffer und die Treffer der anderen bestimmen den Punktestand. Wer die meisten Zähler hat, gewinnt.

Was wir mögen

Die Steuerung mit Schiebepad und Touchpen ist sehr eingängig und funktioniert schon nach kurzer Zeit einwandfrei. Der mitgelieferte Standfuß macht das Spielen aber noch komfortabler: Man hat beide Hände zur Steuerung frei und verkrampft nicht. Damit einher geht freilich auch ein Verlust an Mobilität. Die riesige Anzahl an Waffen, die man sich erspielt, findet und sogar kaufen kann, ist außerdem bemerkenswert. Durch Fusion zu einem Waffenjuwel verarbeitet, entfalten sie sogar noch mehr Durchschlagskraft und können per Street Pass oder Spot Pass mit anderen 3DS-Besitzern getauscht werden. Und derart viele Minigames wie Kid Icaurs Uprising hat bislang kein Titel für den 3DS aufzuweisen.

Was wir nicht mögen

In der Hektik der Gefechte stört es, dass man am Boden ständig die Kamera nachjustieren muss. Ein Automatismus würde nicht nur mehr Ruhe, sondern auch Treffgenauigkeit ins Spiel bringen. Außerdem wird der Spieler regelmäßig vom Kampfgeschehen abgelenkt, da man trotz guter Englischkenntnisse immer wieder auf den unteren Bildschirm mit den deutschen Texten blicken muss. Und das ist schade, weil die Dialoge mit vielen Anspielungen auf die Videospielgeschichte gespickt sind. Da wäre eine deutsche Synchronisation hilfreicher gewesen. So herrscht oft mehr Hektik, als gut und notwendig ist.

Fazit

Warum musste Himmelsflieger Pit so lange im Untergrund schmoren? Sein Comeback ist jedenfalls überaus gelungen, und mit jedem Flügelschlag, jedem witzigen Dialog und jedem siegreichem Gefecht über die zum Teil gigantischen Bossgegner steigt der Spielspaß. Klasse ist der individuell festlegbare Schwierigkeitsgrad. Auf Wunsch geht man die Levels noch einmal auf einer höheren Stufe an und entdeckt dabei immer wieder Neues. Und der kleine Engel sorgt mit seiner Fröhlichkeit dafür, dass man ihn schnell ins Herz schließt. Bei der starken Mischung aus schießwütiger Action, Herzen- und Item-Jagd kann man die kleinen Wermutstropfen wie die Kamera-Probleme und die englische Sprachausgabe schnell verzeihen.

Infos zum Spiel

Titel: Kid Icarus Uprising
Genre: Actionspiel
Publisher: Nintendo
Hersteller: Nintendo
Release-Termin: Im Handel
Preis: zirka 40 Euro
System: Nintendo 3DS
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Sehr gut

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