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Spieletest zum Action-Adventure Kinect Stars Wars von Microsoft für die Xbox 360

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Test Kinect Star Wars | Action-Adventure | Xbox 360  

Der K(r)ampf mit dem Lichtschwert

19.04.2012, 15:05 Uhr | jr / vb, Medienagentur plassma

Spieletest zum Action-Adventure Kinect Stars Wars von Microsoft für die Xbox 360. Kinect Star Wars (Quelle: Microsoft)

Kinect Star Wars (Quelle: Microsoft)

Im Prinzip ist das ja eine tolle Idee: Für das Gute kämpfen und in "Kinect Star Wars" für die Xbox 360 als Jedi-Ritter getreu dem Motto "Möge die Macht mit Dir sein" mit dem eigenhändig geschwungenen Lichtschwert die Gegner auszuschalten. Schließlich darf man als Star Wars-Fan normalerweise auf ordentliche Schlachten und eine spannende Story aus dem Lucas Arts-Universum zählen. Doch trotz viel versprechender Ansätze versinkt dieses Kinect-Experiment im unteren Mittelmaß. Wir haben uns in die Weltraumschlacht begeben.

Voller Körpereinsatz

In Bruchteilen von Sekunden prasseln die Schüsse von Kampfrobotern auf den jungen Padawan ein. Also Hände vor, denn dann kann man die Attacken geschickt mit dem Lichtschwert abblocken. In den direkten Duellen gilt es dann, auszuweichen, zutreten und in acht verschiedene Richtungen zu schlagen. Man ist somit auf relativ wenige Moves beschränkt. Damit man die gut drauf hat, lernt der Spieler im vorgeschalteten Tutorial den Umgang mit der Gesten-Steuerung von Kinect. Doch schon in den ersten Lichtschwert-Duellen bemerkt man schnell die Grenzen der Steuerung ohne Controller. Die Kardinalprobleme sind mangelndes Tempo und unzureichende Präzision. Flotte Schläge erkennt Kinect viel zu langsam, und die Gefechte arten allzu schnell in hektisches Herumfuchteln aus. Ergebnis: Gezieltes Angreifen ist nahezu unmöglich.

Kurze Kampagne

Die Kampagne von Kinect Star Wars ist mit rund fünf Stunden Spielzeit ziemlich kurz ausgefallen. Der Spieler wird darin vom unerfahrenen Padawan zum mächtigen Jedi ausgebildet. Nach ersten actionreichen Gefechten auf dem Wookie-Planeten Kashykk geht man im Orbit auf Tie Fighter-Jagd, die wie in einem Railshooter auf fest vorgegeben Bahnen abläuft. Die Kampagne - wie auch alle anderen Modi - kann man übrigens jederzeit mit einem zweiten Mitspieler angehen. Allerdings wird die Steuerung dadurch noch unpräziser, und der Splitscreen engt zusätzlich die Übersichtlichkeit ein.

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Mit dem Lichtschwert das Böse besiegen

In "Kinect Star Wars" stellt man seine Kampfkünste unter Beweis. zum Video

Darth Vader herausfordern

Jenseits der Kampagne locken aber auch noch andere Spielvarianten. In den Boss-Duellen widmen sich die Spieler ausschließlich den Lichtschwert-Gefechten. Hier treten Größen wie Count Dooku und Darth Vader höchstpersönlich an. Auch hier machen sich wieder die Steuerungs-Schwierigkeiten negativ bemerkbar. Besser im Griff hat man das Ganze bei den bekannten Pod-Rennen auf Tatooine. Durch das Zurückziehen der Arme lassen sich die Renner nach links oder rechts steuern. Mit einem Griff nach oben schnappt man sich Spezialwaffen oder eine Reparaturdrohne. Hier hat man wirklich den Eindruck, das Steuer direkt in der Hand zu halten. Die Rennstrecken machen Spaß und bieten auch am Streckenrand genügend Abwechslung.

Draufhauen und das Tanzbein schwingen

Im Rancor-Modus kann man für gewaltige Zerstörungen sorgen. Hier marschiert der Spieler nämlich mit dem riesigen Ungetüm durch die Szenerie und muss in einer wahren Destruktiv-Orgie Menschen, Gebäude und sogar ganze Städtchen platt machen. Nebenbei sammelt man Boni ein, um neue Gebiete freizuschalten. Nett, aber spielerisch belanglos. Ein weiteres Minispiel ist der "Galaktische Tanzwettbewerb". Tanzwettbewerb? Ja, richtig gelesen, denn so etwas hätte man in einem Star Wars-Actionspiel nun am wenigsten erwartet. Hier darf man in Jabbas Palast mit Han Solo und Leia zu 15 verschiedenen Songs, die für Star Wars umgearbeitet wurden, seine rhythmische Beweglichkeit beweisen. Viel Freude kommt dabei allerdings nicht auf; das Minispiel wirkt ziemlich aufgesetzt.

Grafisch nur Mittelmaß

Während sich die Zwischensequenzen noch sehen lassen können, fällt die Optik im eigentlichen Spiel stark ab und entspricht nicht dem, was man von einem modernen Xbox 360-Titel heutzutage erwartet. Auch die deutsche Synchronisation haben die Spieler bei vielen Konkurrenten schon besser erlebt. So wirkt etwa C3PO in der hierzulande erhältlichen Version eher nervend als komisch. In der englischen Fassung, die sich zusätzlich auf der Spiel-DVD befindet, klingt er um Längen besser.

Was uns gefällt

Der komplette Körpereinsatz hat bei den anspruchslosen Gefechten im Star Wars-Universum wenigstens noch einen wohltuenden Fitness-Aspekt. Am meisten Spaß kommt bei den Pod-Rennen auf, wo die Gesten-Steuerung prima funktioniert. Schön für Fans: Es gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Charakteren des Universums - R2D2, C3PO, Yoda, Chewbacca und Co. geben sich in Kinect Star Wars ein fröhliches Stelldichein. Die Originalmusik zählt ebenfalls zu den positiven Aspekten des Kinect-Spiels.  

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Was uns nicht gefällt

Das Spiel kann Star Wars-Fans nur kurz unterhalten. Die misslungene Steuerung macht das Geschehen schnell zu einer hektischen Fuchtelei mit den Armen. Hat man sich dann einmal ein wenig in das Kampfgeschehen eingespielt, dann wird es auch schon wieder von einer der viele Zwischensequenzen unterbrochen. Der Minigames-Mix spricht offensichtlich ein junge Zielgruppe und nicht die Fans ausgiebiger Laserschwert-Gefechte an. Etwas komisch in dieser Umgebung wirkt vor allem der Tanzwettbewerb. Auch in Sachen Optik ist Kinect Star Wars lediglich Mittelmaß.

Fazit

Selbst ein Teil des faszinierenden Star-Wars-Universums zu werden und mit den eigenen Bewegungen in die Kämpfe einzugreifen - das hätte dank Kinect ein Spaß werden können. Doch die alles andere als präzise Steuerung raubt einem erst die Illusion und dann den letzten Nerv. Was unter dem Strich übrig bleibt, ist ein Casual-Game, das für zwei Spieler zwar noch genügend Unterhaltungsspaß bietet, aber nicht der erhoffte Action-Knaller ist. Alles in allem zerfasert sich die Kinect-Klopperei in zu viele Teile, von denen lediglich die Podracer-Abschnitte überzeugen.

Infos zum Spiel

Titel: Kinect Star Wars
Genre: Action-Adventure
Publisher: Microsoft
Hersteller: Lucas Arts / Terminal Reality
Release-Termin: Im Handel
Preis: zirka 40 Euro
System: Xbox 360
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Befriedigend

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