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Gamescom 2012: "Blogger sind willkommen"

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Gamescom 2012: "Blogger sind willkommen"

26.04.2012, 13:53 Uhr | vb / jr

Gamescom 2012: "Blogger sind willkommen". Gamescom 2011: Publikumsandrang auf der Spielemesse (Quelle: dpa/dpa)

Gamescom 2011: Publikumsandrang auf der Spielemesse (Quelle: dpa/dpa)

Ärger um die wichtigste Spielemesse Europas: Nachdem die Gamescom in diesem Jahr die Akkreditierungsrichtlinien für Journalisten geändert hat, schlagen im Internet die Wogen hoch. Viele der Diskutierenden äußern deutlich ihren Unmut, andere ebenso pointiert ihre Zustimmung. Stein des Anstoßes ist eine neu getroffene Regelung, durch die Blogger und Betreiber privat initiierter Spiele-Webseiten das Presseticket und damit der Zugang zu speziellen Vorführungen von Publishern und Entwicklern verweigert werden soll. Wir haben in dieser Angelegenheit beim Veranstalter Koelnmesse GmbH nachgefragt.

Privatinteresse rechtfertigt kein Presseticket

"Wir degradieren keine Blogger", erklärt Franko Fischer, Kommunikationsmanger der Gamescom. Man habe mit der Regelung lediglich hervorheben wollen, dass das private Interesse an einem Messebesuch nicht die Vergabe eines Pressetickets rechtfertige, erklärt er die Motivation hinter der Entscheidung. Grund für die Neuregelung war der Umstand, dass in den vergangenen Jahren verstärkt Personen im Pressebereich der Gamescom anzutreffen waren, deren Besuch der Veranstaltung auf private anstatt auf beruflichen Gründe beruhte. Eine Meinung, die von Bloggern durchaus geteilt und nicht weniger kritisch betrachtet wird: "Da müssen ganz klar Grenzen gezogen werden, damit nicht jeder minderjährige Hobby-Blogger aus Unterbimbobach mit seinem Impressum rumwedelt, um irgendwelche Vorteile genießen zu können", sagt Fabu, Autor des Gaming-Blogs "Superlevel".

Veränderte Medienlandschaft nicht verstanden?

Dass allerdings auch reichweitenstarke Blogs von der Regelung betroffen sind, die über gute Kontakte mit Branchenvertretern verfügen und sich in Sachen Umfang und Häufigkeit der Berichterstattung nur punktuell von kommerziellen Angeboten unterscheiden, sorgt für Unverständnis. Mit den neuen Akkreditierungs-Voraussetzungen beweise die Koelnmesse, "dass sie nicht verstanden hat, in welchem Maße sich die Medienlandschaft im Internet verändert", lautet eine Reaktion im Games-Blog "Krautgaming". "Die Termine für die Präsentationen werden von den Publishern ja nicht einfach so an jeden dahergelaufenen Blogger vergeben. Da findet ja bereits eine Filterung statt", so ein O-Ton des Games-Podcasts "Manuspielt". Eine Einstellung, die von professioneller Seite so nicht durchgehend geteilt wird: "Wenn wir wollen, dass diese Industrie und seine Pressevertreter irgendwann mal ernst genommen wird, müssen Kinder und Amateure halt raus", sagt Jens Quentin, Chefredakteur des Online-Magazins "Gameswelt" via Twitter.

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"Wir prüfen jede Akkreditierung"

Hier gibt Fischer grundsätzlich und in aller Deutlichkeit Entwarnung: "Wir prüfen jede Akkreditierung mit mehreren Mitarbeitern." Den teilweise undeutlichen Grenzen zwischen privatem und kommerziellen Angebot sind sich die Messeveranstalter folglich bewusst. Mehr noch - man geht auch auf Einzelfallebene auf diesen Umstand ein. Darüber entschieden, welche Blogbetreiber als relevant im Sinne der Presseticket-Vergabe gelten und welche nicht, wird anschließend anhand von Zahlen: Vernetzungsgrad, Industrie-Feedback und frühere Berichterstattung über die Gamescom spielen eine Rolle. Die Veranstalter heben hervor, dass längst nicht jedem Blogger der Zugang verweigert wird: "Wer eine Terminbestätigung von einem Publisher hat, wird diesen Termin wahrnehmen können", so Fischer. Der Zutritt zum Business-Center, der regulären Messebesuchern verwehrt ist, wird also möglich sein, sofern ein Terminnachweis vorliegt. Darüber hinaus betont Fischer, dass die Berichterstattung von überall aus möglich sein wird: "Die Messe heißt Blogger ausdrücklich willkommen." An der Trennung zwischen hauptberuflich tätigen Journalisten und privat initiiertem Interesse hält man jedoch fest: "Unter dem Strich ist die Meinung, dass die Regelung für den Journalismus gut ist."

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