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First Look zu Medal of Honor: Warfighter - Die Schicksale der Elite-Krieger

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First Look Medal of Honor: Warfighter | Ego-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Die Schicksale der Elite-Krieger

07.05.2012, 13:17 Uhr | medienagentur plassma / vb / jr, Medienagentur plassma

First Look zu Medal of Honor: Warfighter - Die Schicksale der Elite-Krieger. Medal of Honor: Warfighter (Quelle: Electronic Arts)

Medal of Honor: Warfighter (Quelle: Electronic Arts)

Neben der Battlefield-Reihe hat Electronic Arts mit seinem Medal of Honor-Franchise ein weiteres Ego-Shooter-Schwergewicht im Angebot. Allerdings steht dieses momentan klar im Schatten des erfolgreichen Baller-Bruders: Wo das famose Battlefield 3 die Erwartungen auf ganzer Linie erfüllen konnte, enttäuschte das letzte Medal of Honor-Game sowohl technisch als auch spielerisch. Für den Nachfolger "Medal of Honor: Warfighter" verspricht EA nun Besserung. Auf der "Game Developers Conference" (GDC) in San Francisco präsentierten die Entwickler von Danger Close persönlich ein Demolevel des für PC, PS3 und Xbox 360 erscheinenden Games - und der macht bereits einen erstklassigen Eindruck. 

Soldaten-Schicksale im Fokus

Statt nur einen weiteren soliden Kriegs-Shooter abzuliefern, möchte Danger Close "Medal of Honor: Warfighter" wesentlich mehr Tiefgang verleihen als dem Vorgänger. Dies soll dadurch gelingen, dass der Spieler die schicksalhaften Momente der "Tier 1"-Einheit (englisch für "Rang") am eigenen Leib zu spüren bekommt. Im Probelevel betrifft das die Eheprobleme von Preacher, dem aus dem Prequel bekannten Elite-Soldaten. Seine Frau Lana will sich von ihm trennen und mit dem gemeinsamen Kind die USA verlassen. Die Entwickler wollen zeigen, welche Opfer die Soldaten bringen und wie ihr privates Schicksal sie zusammenschweißt. Dazu haben sie sich für das Story-Skript als Berater zwei Elite-Soldaten an Bord geholt und planen, immer wieder Zwischenfilmchen aus dem Privatleben der Soldaten in den spielablauf einzustreuen. In dem gezeigten Demolevel schwingt dieses Thema bedrohlich mit: Während der letzten Vorbereitung eines Manövers ist im Hintergrund der Anruf von Preachers Frau zu hören.

Geiseln befreien

Die vorgestellte Mission führt das Team um Preacher, Voodoo und Mother auf die nach einem Taifun überschwemmte Philippinen-Insel Basilan. Hier gilt es, während eines Tropensturms acht Entwicklungshelfer aus der Geiselhaft von Abu-Sajaf-Terroristen zu befreien. Dumm nur, dass sich die Opfer in einem schwer beachten Hotel befinden. Die Szenerie ist so beklemmend wie realistisch: Während den Spezialkräften das Wasser bis zur Brust steht, regnet es Kugeln. Deckung zerbröselt unter Gewehrfeuer, Granaten zerfetzen die Umgebung, Wasser spritzt auf, Leuchtfackeln blitzen grell und sorgen für realistische Schattenspiele. Auch die Animationen der KI-Kameraden sind sehenswert. Alles in allem wirkt das Spiel optisch äußerst stimmig. Die aus Battlefield 3 bekannte "Frostbite 2"-Engine zaubert eindrucksvolle Zerstörungs- und Lichteffekte auf den Bildschirm.

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Die Rückkehr der "Tier 1"-Truppe

Trailer zu "Medal of Honor: Warfighter". zum Video

Atemlose Action

Weiter geht’s: Die Soldaten kämpfen sich die Treppe hoch, während kleinere Feuer und von Erschütterungen schaukelnde Kronleuchter die Szenerie in ein flackerndes Licht tauchen. Doch dem Spieler bleibt keine Zeit, die Grafikpracht zu bestaunen: Links explodiert ein Stromgenerator, rechts reißt eine Splittergranate Löcher in seine Deckung. Die Baller-Mechanik in Warfighter unterscheidet sich kaum von der des Vorgängers. Neu sind Zusatz-Zielvorrichtungen, wie sie auch von echten Spezialeinheiten genutzt werden. Manche Waffen haben etwa ein Rotpunktvisier über dem Zielfernrohr oder Kimme und Korn an der Seite der Waffe. Das erlaubt effektive Feindbekämpfung auf alle Distanzen.

Durchbrechen und Sichern

Die größte Neuerung ist jedoch die Durchbruchsmechanik an verschlossenen Türen: Mit "Breach and Clear" (Durchbrechen und Sichern) demonstrieren die Entwickler eine der neuen Spielmechaniken. Haben sich die Gegner des Spielers so gut verschanzt, dass der direkte Angriff einem Selbstmordkommando gleicht, gibt es oft eine bessere Route. Und statt den Spieler durch schlauchförmige Levels zu hetzen, bietet Warfighter für einen Shooter eine enorme Handlungsfreiheit. Bei verschlossenen Türen etwa hat man vier Aktionsmöglichkeiten, die sich auch auf den Fortgang der Geschichte auswirken können: Eintreten, sprengen, öffnen oder eine (Blend-)Granate reinwerfen, bevor man den Raum stürmt. Da es in der Demo-Mission um die Sicherheit der Geiseln geht, scheidet ein Granateneinsatz jedoch aus. Hat man die Entwicklungshelfer schließlich mit einem Überraschungsangriff aus ihrem Versteck befreit, leitet eine Zwischensequenz über zur Flucht auf Booten, auf denen der Spieler am Geschütz Platz nimmt.

Multiplayer-Freuden

Im Vorgänger nervten einige Ungereimtheiten zwischen Solo- und Mehrspielermodus: Es funktionierte zwar in der Solokampagne, in Deckung zu rutschen, sich aus der Deckung heraus zu lehnen und die Liegeposition einzunehmen, im Online-Modus war dies aber nicht möglich. Solche Diskrepanzen soll es diesmal nicht geben - die Macher versprechen ein Spiel aus einem Guss. Im neuen Multiplayer-Modus treten zwölf Spezialeinheiten aus zehn Ländern online gegeneinander an. Neben den legendären US-amerikanischen Navy Seals sollen unter anderem das deutsche Kommando Spezialkräfte (KSK), die polnische GROM und das australische SASR ins Gefecht ziehen.

Was wir mögen

Viel Handlungsfreiheit, spektakuläre Bilder auf Basis der Frostbite 2-Engine und eine beklemmende Kriegsatmosphäre - die auf der GDC gezeigte Mission steckt voller guter Momente und macht Lust auf mehr.

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Was wir nicht mögen

Die Entwickler versprechen gerade in Bezug auf die Story jede Menge. Ob diese hohen Erwartungen am Ende erfüllt werden können, bleibt abzuwarten. Im Demolevel ist bis auf den Ehestreit zu Beginn noch nicht viel davon zu spüren.

Fazit

Mehr taktische Möglichkeiten dank des "Breach and Clear"-Systems, eine emotionale Story, die die Einzelschicksale der Soldaten in den Vordergrund rückt, und eine moderne Technik: "Medal of Honor: Warfighter" ist auf einem guten Weg, um sich aus dem Schatten von Battlefield zu befreien und den guten Ruf der MoH-Reihe zu retten.

Infos zum Spiel

Titel: Medal of Honor: Warfighter
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Danger Close
Release: 25. Oktober 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: Windows-PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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