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First Look auf das Taktikspiel Xcom Enemy Unknown von 2K Games für PC, PS3 und Xbox 360

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First Look Xcom: Enemy Unknown | Taktik | PC, PS3, Xbox 360  

Die Rückkehr der Aliens

08.05.2012, 12:32 Uhr | Michael Förtsch (jr / ams), Richard Löwenstein

First Look auf das Taktikspiel Xcom Enemy Unknown von 2K Games für PC, PS3 und Xbox 360. Xcom: Enemy Unknown (Quelle: 2K Games)

Xcom: Enemy Unknown (Quelle: 2K Games)

Wenn die Aliens wirklich kommen, dann wird's spannend. Denn dann werden uns weder die Akte-X-Helden Fox Mulder und Dana Scully noch das US-Militär und die Nato retten können. Statt dessen stellt eine geheime Sondereinheit die letzte Bastion der Menschheit dar. Eine Truppe, bestehend aus den Besten der Besten der Besten: Soldaten, Wissenschaftler und Ingenieure. Sie bekämpften die Aliens erstmals 1994 in "UFO: Enemy Unknown" auf Amiga und PC und forderten dem Spieler taktische Finesse und stahlharte Neven ab. Im Herbst 2012 dürfen sie in der Neufassung "Xcom: Enemy Unknown" auf PC, Xbox 360 und PS3 den Extraterrestrischen erneut in den Allerwertesten treten.

Was macht ein Alien an der Tankstelle?

Die Verschwörungstheoretiker hatten die ganze Zeit Recht. Die Aliens sind unter uns. Und spätestens im Jahr 2015 können das die Regierungen der Welt nicht mehr leugnen. Denn die Aktionen der Aliens werden immer aggressiver: Entführungen, Angriffe und noch viel Schlimmeres passiert. Daher kümmert sich die von den Industriestaaten der Welt finanzierte Behörde Xcom um die Eindringlinge aus dem Weltraum. Und wie schon 1994 übernimmt der Spieler auch im 2012er Remake die Kontrolle über sämtliche Handlungen der Alienjäger. Einen Trupp der gut ausgerüsteten Mannen führt es in einer Vorschau-Version in eine Kleinstadt irgendwo in den USA. Dort sind, wie ein Einführungsvideo in Spielgrafik zeigt, einige der Sectoiden - kleine graue Aliens - gerade dabei, über eine Tankstelle und einen in Ohnmacht gefallenen Autofahrer herzufallen.

Alles schön nacheinander

Die Nacht bricht herein, das Licht flackert, und schon taucht das Transportflugzeug der Xcom-Truppe in der Szene auf. Dann schwenkt die Kamera nach oben in die Quer-Draufsicht-Perspektive. Schon stehen auch die vier Xcom-Agenten zum Einsatz bereit. Und mit der Kombination aus Allzweck-Soldat, Scharfschützin, Versorgungssoldat mit Schrotflinte und schwerem Krieger lässt sich schon so einiges ausrichten. Wie im Original aus den 90ern läuft auch hier alles rundenbasiert ab: Erst ist der Spieler am Zug, dann die Aliens. Nach und nach werden so drei der Agenten strategisch an und hinter einigen Wagen und den Zapfsäulen platziert. Die Scharfschützin namens Check Mate hingegen kraxelt das Dach über der Tankstelle hoch. Da die Aktionspunkte aus dem Original wegrationalisiert wurden, kann jeder Agent immer zwei Aktionen durchführen: Laufen und Interagieren, Schießen und Deckung nehmen gehören hier zum Standard-Repertoire.

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Es hat begonnen

Doch bald erspähen die Aliens die Xcom-Mitglieder. Der schwere Krieger darf daraufhin das Feuer eröffnen. Wuchtig feuert das MG Salven in Richtung des grauen Vorzeigealiens. Eine Granate von Versorgungsagent Angel lässt einen parkenden Wagen hochgehen. Die Aliens? Flüchten erst einmal und stärken mit Psycho-Tricks gegenseitig ihre Kräfte. Einige Minuten geht der Schusswechsel hin und her, dann liegt der erste Alien flach. Der zweite folgt sogleich. Im nächsten Zug visiert die Scharfschützin einen Alien an und landet den letzten Volltreffer. Das war's! Zumindest fast - und auch nur vorübergehend. Denn die Schießerei hat einige weitere Außerirdische alarmiert, die in einem Lagerbereich der Tankstelle randalierten. Und die - Gorilla-ähnliche Viecher mit dicken Panzern - sind um einiges stärker als ihre Vorgänger. Ein schnell gestarteter Frontalangriff gegen die "Muton" genannten Bestien geht kräftig in die Hose. Da hilft nur die richtige Taktik weiter. Eine Rakete des schwere Kriegers legt den ersten der Extraterrestrischen flach. Die Explosion sorgt dafür, dass Rauch, Dreck und Ziegelsteine umher fliegen. In dem ganzen Chaos zeichnet sich der zweite Muton ab. Der ist schon durch die Explosion und ihre Folgen angeschlagen und segnet bei der nächsten Attacke das Zeitliche. Schließlich schlägt Heckenschützin Check Mate noch einmal aus sicherer Entfernung zu und schaltet den letzten Gegner aus.

Was uns gefällt

Das Remake bleibt dem Original und der selten gewordenen Rundentaktik treu. Der Grafikstil bewegt sich zwischen Comic und Realismus, das gefällt. Die eigenen Soldaten können vielfältig in Sachen Aussehen, Name und auch Herkunftsnation angepasst werden. Wichtige Geschehnisse und Treffer werden cineastisch in Szene gesetzt.

Was uns nicht gefällt

Die Grafik wirkt stellenweise etwas steril, und die Umgebungen sind ziemlich leblos. Auch bleibt abzuwarten, was das Game an Szenerien und Kulissen bieten wird. Denn hier war das Original ja leider eher sparsam. Auch könnte der Schwierigkeitsgrad für Könner eher etwas zu niedrig ausfallen.

Fazit

Vor allem für Kenner des Originals und der "Xcom"-Serie dürfte der Herbst ein Freudenmonat werden: Was bisher von "Xcom: Enemy Unknown" gezeigt wurde, überzeugt fast auf ganzer Linie. Und die moderne und zeitgemäße Wiederbelebung des Games von 1994 könnte auch jüngere Spieler für Runden-Taktik und Strategie begeistern.

Infos zum Spiel

Titel: Xcom: Enemy Unknown
Genre: Taktik
Publisher: 2K Games
Hersteller: Firaxis
Release: Herbst 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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