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Sony: Rekordverlust und schwächelndes Konsolengeschäft

10.05.2012, 10:49 Uhr | ams / jr, dpa

Sony: Rekordverlust und schwächelndes Konsolengeschäft. Playstation PS3 Slim Sony Spielkonsole  (Quelle: Sony)

Playstation PS3 Slim (Quelle: Sony)

Der japanische Elektronikhersteller Sony muss für das am 31. März 2012 abgelaufene Geschäftsjahr einen Rekordverlust von zirka 4,3 Milliarden Euro verbuchen. Das ist der höchste Verlust in der Unternehmensgeschichte. Der Konzernumsatz ließ gegenüber dem Vorjahr um 9,6 Prozent nach und lag bei rund 63 Milliarden Euro.

Verlustreiches Consumer-Geschäft

Zirka die Hälfte des Verlusts hat die Unternehmenssparte "Consumer Products und Services" zu verantworten, zu der unter anderem das defizitäre Fernsehgeschäft und die Spiele-Sparte zählen. Die Verkaufszahlen der PS3 blieben trotz einer deutlichen Preissenkung im Sommer 2012 mit 13,9 Millionen hinter den 14,4 Millionen Exemplaren des Vorjahreszeitraums zurück. Einen deutlicheren Rückgang muss Sony bei der PS2 mit 4,1 Millionen verkauften Geräten (Vorjahr: 6,4 Millionen) verzeichnen. Auch der Handheld PSP fand weniger Abnehmer: Statt 8 Millionen Stück im Vorjahr gingen nur noch 6,8 Millionen über die Ladentheken. Die genauen Verkaufszahlen des PSP-Nachfolgers Playstation Vita hat Sony nicht genannt. Bei den Spiele-Verkäufen brach die PS2 um rund die Hälfte ein, bei der PSP beträgt der Rückgang zirka 30 Prozent. Allein im Falle der PS3-Games konnte Sony ein leichtes Plus von 156,6 Millionen verkauften Spielen gegenüber 147,9 Millionen im Vorjahr verbuchen.

Sony auf Sparkurs

Sony führte sein schlechtes Abschneiden unter anderem auf die Yen-Stärke, die Naturkatastrophen in Japan und Thailand und die schlechte Lage in etablierten Märkten zurück. Die jahrelange Verlustserie solle aber im laufenden Geschäftsjahr beendet werden. Zum Bilanzstichtag 31. März 2013 erwartet Sony unter dem Strich einen Gewinn von 30 Milliarden Yen. Der neue Chef Kazuo Hirai will Sony einem harten Sanierungskurs unterziehen und in diesem Jahr unter anderem weltweit 10 000 Stellen - sechs Prozent der Gesamtbelegschaft - abbauen. Das seit acht Jahren defizitäre TV-Geschäft soll durch drastische Kostensenkungen gesundschrumpfen. Zugleich stünden aber auch Investitionen in neue Geschäftsfelder wie der Medizintechnik an. Sony werde sich nachhaltig verändern, versprach Hirai. Digital Imaging, Spiele und Mobile sollen die drei wichtigsten Säulen des Elektronikgeschäfts werden. Ihr Anteil am Gesamtumsatz soll von 60 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr in den nächsten zwei Jahren auf 70 Prozent steigen und 85 Prozent des Betriebsgewinns erwirtschaften, wie Hirai unlängst angekündigt hatte.

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