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Diablo 3 von Blizzard: Die Probleme gehen weiter

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Diablo 3: Die Probleme gehen weiter

16.05.2012, 17:09 Uhr | jr / ams

Diablo 3 von Blizzard: Die Probleme gehen weiter. Diablo 3 (Quelle: Blizzard)

Diablo 3 (Quelle: Blizzard)

Auch einen Tag nach dem Launch des Action-Rollenspiels Diablo 3 schafft es Blizzard noch nicht, für eine stabile, dem Ansturm gewachsene Server-Landschaft zu sorgen. Am gestrigen Abend bekamen wieder zahlreiche Spieler die berüchtigte Meldung "Fehler 37" angezeigt, die für eine Überlastung der "Battle.net"-Infrastruktur steht. "Aufgrund einer hohen Anzahl von gleichzeitig angemeldeten Spielern sind die Login-Server derzeit ausgelastet", stand auf dem Anmeldebildschirm zu lesen. Zeitweise wurde im Forum zum Spiel empfohlen, auf amerikanische Server auszuweichen. Keine wirklich gute Idee, denn ein Rücktransfer von Figuren und Items ist nicht vorgesehen - der Spieler muss also beim Log-in in einen europäischen Spiele-Server wieder von vorne anfangen. Inzwischen hat Blizzard eine Webseite eingerichtet, die Aufschluss über den Serverstatus gibt.

Frust statt Euphorie

Der Ärger-Pegel bei den betroffenen Gamern steigt zur Zeit kräftig an: Die negativen 1- beziehungsweise 2-Stern-Wertungen bei Amazon nehmen rapide zu und liegen knapp unter der Siebzig-Prozent-Schwelle. Auf auf Metacritic fällt der durchschnittliche User-Score. Vor allem kritisierten die Spieler die fatale Kombination aus Online-Zwang und Log-in sowie Performance-Problemen. Dazu kamen dann noch Probleme beim Aufruf der Heldenliste sowie beim Anlegen neuer Charaktere. Mitunter wurden auch falsche Daten angezeigt.

Bugs im Spiel

Dazu kommen schwerwiegende Fehler im Spiel selbst. So warnt Blizzard aktuell dringend davor, dem als Begleiter der Spielfigur im ersten Akt von Diablo 3 auftretenden Templer einen Schild zu übergeben. Dadurch wird häufig der schwerwiegende "Fehler 3006" ausgelöst. Die Konsequenz: Der Spieler fliegt aus dem "Battle.net" heraus und kann sich nicht wieder einloggen - wodurch das Spiel nicht mehr zu benutzen ist. Anscheinend kommt der Fehler besonders häufig dann vor, wenn der Spieler als Dämonenjäger in den Kampf zieht. Blizzard ist sich des Problems bewusst und arbeitet mit Hochdruck an einem Bugfix. Interessant ist auch das Phänomen, dass bei vielen Diablo 3-Spielern, die das "Collector's Edition"-Upgrade einspielen, ein Fehler dazu führt, dass ihr WoW-Jahrespass gelöscht wird. Blizzard wiegelte erst mit dem Hinweise auf einen Anzeigefehler oder auf ein bereits gelöstes Problem ab, räumt aber mittlerweile ein, dass auch andere Sprachregionen davon betroffen sind. "Versucht zur Sicherheit bitte nicht, euer WoW-Abonnement zu kündigen. Eure Informationen wurden gesammelt und weitergeleitet, damit unsere Experten hoffentlich bald die Ursache für dieses Phänomen herausfinden. Danke für die Meldung!", lautet aktuell das Feedback von Blizzard. Eine Liste mit einigen weiteren bekannten Fehlern - die aber weniger dramatische Konsequenzen aufweisen - hat Blizzard im Internet veröffentlicht.

Spiel ist "nicht zu leicht"

Blizzard hat Kritik von Betatestern zurückgewiesen, dass Diablo 3 in der Grundeinstellung zu leicht sei. Julian Love, Technical Artist bei Blizzard erklärte gegenüber "Eurogamer.net", dass die Tester naturgemäß nur einen sehr kleinen Spielausschnitt sehen würden. "Es ist der Teil, der wirklich einfach und zugänglich sein muss, um unser Motto am Leben zu erhalten: Leicht zu lernen, aber schwierig zu meistern." Auch Beschwerden über das reduzierte, automatisierte Skillsystem, dass im Vorgängerspiel Diablo 2 flexibler und daher besser gewesen sei, konterte Blizzard. Den richtigen Umgang mit dem Fähigkeiten-System im Vorgängerspiel hätten nur Fachleute beherrscht. Die weniger erfahrenen Gamer hätten sich an Vorgaben von Freunden orientiert oder sich Infos im Internet besorgt, um ihren Avatar für die Endphase des Spiels fit zu machen.

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