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Preview zu F1 Online Rennspiel-Simulation für PC von Codemasters

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Preview F1 Online | Rennspiel-Simulation | PC  

Der Herr der schnellen Kisten

25.05.2012, 10:49 Uhr | jr / ams, Richard Löwenstein

Preview zu F1 Online Rennspiel-Simulation für PC von Codemasters. F1 Online (Quelle: Codemasters)

F1 Online (Quelle: Codemasters)

Es gibt Dutzende Managament-Simulationsspiele. Aber keine wie diese hier. "F1 Online" macht den Spieler via Internet zum Chef und Piloten eines Formel-1-Teams. Die große Besonderheit ist der offizielle Segen des Formel-1-Veranstalters. Anders als bei "Pole Position", "Racing Team Manager" und anderen Konkurrenzprodukten stehen keine Fantasieteams mit frei erfundenen Piloten am Start, sondern die großen Namen: Vettel, Schumacher, Alonso, Button und auf der Teamseite Mercedes, Ferrari, McLaren und Co. Ist diese gehobene Lizenzausstattung bereits Grund genug, sich dieses Free-to-Play-Game auf seinen PC oder Mac zu laden?

Kostenloses Formel-1-Feeling

Ist es wirklich schon über zehn Jahre her, dass mit Electronic Arts "F1 Official Team Manager" der letzte Formel-1-Manager mit offizieller Lizenz erschienen ist? Seit dem Jahr 2001 hat sich vieles weiterentwickelt. Viele moderne Computerspiele sind Free-to-Play-Games - Download und Anspielen kostet also nichts. Erst gehobene Merkmale erkauft man sich Stück für Stück gegen bares Geld. Auf dieses Konzept setzt auch "F1 Online": Das Browsergame gibt ab Sommer auf jedem "großen" Computer Gas. Eine Version, die für iPad und Tablet-PC optimiert ist, plant Hersteller Codemasters für einen späteren Zeitpunkt.

Dynamische Kameraführung

F1 Online gliedert sich in drei wesentliche Bestandteile: "Freeplay", "Team Race Hub" und "Team HQ". Freeplay steht für ein schnelles Rennen gegen bis zu 23 andere Mitspieler. Die ungewöhnliche Draufsicht-Perspektive erinnert an "Micro Machines" und andere Videospiele aus den 80er Jahren, wirkt durch die Kameraführung inklusive einiger Zooms und Schwenks trotzdem modern und dynamisch. Die Steuerung funktioniert indirekt: Gas und Bremse liegen auf den Maustasten, der Mauszeiger gibt die Fahrrichtung vor. Das geht nach einer kurzen Eingewöhnungsphase durchaus gut von der Hand. Schade nur, dass die Augen zumindest anfangs eher auf die Streckenübersicht links unten im Bild gerichtet sind als auf die Piste selbst. So verpasst man viel von der recht hübschen Grafik.

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Chef eines F1-Teams

Team Race Hub und Team HQ bilden den gemeinsamen Ausgangspunkt für Formel-1-Fans, die mehr wollen als nur eine schnelle Runde drehen: Als Teamchef baut man ein Formel-1-Team auf und führt es bis zum Championat. Die Karriere dauert mehrere Saisons und führt durch die Fahrzeug-Klassen U, C, B, A, bis schließlich S für "Spitze" erreicht ist. Im Rahmen einer Saison werden der Afrika-Cup und einige andere Meisterschaften freigeschaltet, die nicht zum offiziellen Formel-1-Zirkus gehören. Diese Sonder-Wettbewerbe dienen der Aufwertung der Ausstattung und sind frei erfunden.

Erfolge garantieren Expansion

Siege, schnellste Runden und andere Etappen-Ziele spülen bares Geld und Aufbaupunkte in die Kasse. Für Leistungen wie zum Beispiel den fünfmaligen Erfolg gegen ein McLaren-Fahrzeug gibt´s extra Prämien. Dieses Geld dient als Grundlage für den Management-Teil. Der Teamchef muss Grund und Boden verwalten, Gebäude errichten, die Aufgaben im Team klug delegieren. Aufbaupunkte stärken Elektronik-, Design- und andere Abteilungen. Schenkt man zum Beispiel den Jungs vom "Component Development" Punkte, entstehen optimierte Flügel, Nasen und andere Teile in kürzerer Zeit. Dann dauert der Bau eines testreifen Teile-Prototyps statt 20 Minuten nur noch 15 Minuten.

Mehr Vortrieb, bitte: Kers und Co. im Einsatz

Bei der Testfahrt auf der Rundstrecke stellt sich dann raus, ob das Teil hält, was die Computerdaten versprechen. Der Teamchef muss dabei selbst fahren: Es gibt keinen Computer-Avatar, der einem die Lenkarbeit abnehmen würde. Das Fahrerische spielt sich im Team Race Hub ab. Für einen leichten Einstieg sorgt ein Erstlings-Training auf der Rennstrecke von Abu Dhabi. Hier lehrt einen das Spiel den Umgang mit der Steuerung und Feinheiten wie dem Extra-Beschleuniger Kers (ein Energie-Rückgewinnungssystem) und der Luftwiderstands-Hilfe DRS (bei der man den Heckflügel auf Durchzug stellt).

Was wir mögen

Das Spiel läuft auf jedem üblichen Browser und ist Free-to-Play: Ausprobieren kostet also nichts. Anmutung und Handhabung machen einen guten Eindruck im Vergleich zu anderen Gratis-Browsergames. Dank offizieller Lizenz kann jedermann mit beziehungsweise gegen seine Lieblings-Teams und Piloten fahren. Bares Geld bezahlt nur, wer sich zusätzliche Ausstattung erkaufen möchte, zum Beispiel die beschleunigte Entwicklung neuer Fahrzeug-Teile.

Was wir nicht mögen

Viele wichtige Ausstattungs-Merkmale werden erst im Lauf der kommenden Monate nachgereicht: Dazu zählt die Simulation kompletter Grand-Prix-Wochenenden inklusive Boxenstops und Qualifying. Aktuell besteht ein Wochenende nur aus einem Rennen. Verbessern muss Codemasters außerdem die Streckenauswahl beim "Schnellen Rennen": In der bisher spielbaren Software-Version kann man keinen Einfluss darauf nehmen, sondern wird zufallsgesteuert auf irgendeiner Strecke abgesetzt.

Fazit

Die Ausstattung ist für ein Gratis-Game okay, aber im Vergleich mit vollwertigen Management-Simulationen gehen F1 Online viele wichtige Komponenten ab: Im Management-Teil fehlen unter anderem die Sponsoren-Verhandlungen, im Pilotenteil Avatare und der Nervenkitzel von Senken und Kuppen. Allerdings soll das Spiel nach Start im Sommer ständig wachsen, beispielsweise um die Anbindung an soziale Netzwerke und Codemasters eigenes "Racenet"-Netzwerk via OpenID. Immerhin: Was da ist, hat Niveau und macht Spaß. Und da die Probefahrt nichts kostet: Rein ins Cockpit!

Infos zum Spiel

Titel: F1 Online
Genre: Rennspiel-Management-Simulation
Publisher: Codemasters
Hersteller: Codemasters Racing Studio
Release-Termin: Juli 2012
Preis: Gratis
System: PC
USK-Freigabe: Nicht geprüft (Onlinespiel)
Einschätzung: Befriedigend

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