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Reportage: Die schönsten Momente der Videospielgeschichte

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Reportage: Die schönsten Momente der Videospielgeschichte  

Sekunden, die das Herz bewegen

05.06.2012, 14:36 Uhr | Michael Förtsch ( jr / ams), Richard Löwenstein

Reportage: Die schönsten Momente der Videospielgeschichte. Schönste Momente der Videospiel-Geschichte: Heavy Rain (Quelle: Sony)

Schönste Momente der Videospiel-Geschichte: Heavy Rain (Quelle: Sony)

Es ist dieser spezielle, einzigartige Moment, der einem ewig in Erinnerung bleibt. Einige wenige Sekunden, die alle Synapsen des Gehirns in Aufruhr versetzen. Eine Komposition aus Bildern und Tönen auf Leinwand und Bildschirm betört Geist und Herz - wunderschöne, bewegende Momente. Das ist etwas, das vorzugsweise den modernen Gladiatorenkämpfen in Stadien "(Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen...") oder Filmen ("E.T. nach Hause telefonieren...") zugetraut wird. Und doch haben auch Videospiele diese Emotionsgrenze erreicht und überschritten, die ihnen erlaubt, uns im tiefsten Inneren aufzurütteln. In unserer Foto-Show stellen wir die besten Beispiele dafür vor.

Eine Träne im Knopfloch

Es ist eine ewige Diskussion: Kann so etwas künstliches wie Videospiele mit ihren Bits und Bytes wahre Emotionen schüren, können sie Spieler an virtuelle Charaktere fesseln, sie mit ihnen fiebern, lachen und um sie trauern lassen? Die Frage kann nur individuell beantwortet werden. Denn zwar rücken Videospiel und Film immer näher zueinander und tauschen sich immer mehr aus - jeder, der einmal "Heavy Rain" gespielt hat, wird das bestätigen. Doch die emotionale Oberhand behält offensichtlich nach wie vor das Zelluloid: Unerreicht ist der traurig-schöne Abschied von E.T. oder die tränenbeladene Bürgerkriegs-Liebe zwischen Vivian Leigh und Clark Gable in "Vom Winde verweht". Aber auch das ein und andere Videospiel schafft es, das menschliche Herz zu berühren.

Alter? Egal.

Wer denkt, die Emotionalität eine Games hinge dabei von der Grafik ab - etwa von fotorealistischen Tränen, die übers Gesicht rollen - der täuscht sich. Viel wichtiger und bedeutsamer ist die überwältigende Intensität weniger Sekunden, eine unerwartete Reaktion oder die Bindung zu einem beliebten und liebgewonnen Videospielcharakter, die das Wundervolle eines Moments ausmachen. Oder auch das Erreichen eines Ziels, auf das stundenlang hingearbeitet wurde. Das befreiende Gefühl beispielsweise, wenn der Spieler mit seinem Koop-Partner im PSN-Game "Journey" die Spitze eines mysteriösen Berges erklimmt und sich nach einem Aufstieg voller Qual und Rückschlägen plötzlich und mit einem Schlag ein Paradies aus Licht und Musik eröffnet. Diese Streicher-Klänge, die gefühlvollen Töne und das rauschende Wasser: Wundervoll.

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Das Leben genießen

Solche Momente müssen nicht pompös inszeniert sein. Ein gutes Beispiel dafür ist der Moment, wenn im PS2-Game “Ico“ der gleichnamige gehörnte Junge das in einer Burg gefangene Mädchen Yorda das erste Mal an die Hand nimmt. Beide sprechen eine unterschiedliche Sprache, sind sich fremd, haben aber haben trotzdem Vertrauen zueinander. Oder wenn der Held im Super-Nintendo-Rollenspiel “Terranigma“ von 1995 eine zerstörte Welt wieder mit Leben erfüllt: Durch das Besiegen von Boss-Gegnern befreit er Vögel, die dann in Schwärmen in den Sonnenaufgang fliegen. Oder auch Waldtiere, die nach und nach ihr Revier neu bevölkern. Es ist einfach ein großartiges Gefühl, eine kaputte Welt sichtbar nach und nach zu heilen.

Fazit

Genau solche Momente sind es, die in Erinnerung bleiben, die sich im Gehirn festsetzten, die ein Videospiel über die bloße Schablone der Unterhaltung hinauswachsen lassen und es ihm vielleicht gestatten, Teil der eigenen Gefühlswelt zu werden. In eine Erinnerungsschatulle einsortiert zu werden, direkt neben Gedanken an reale persönliche Erlebnisse wie das erste Rendezvous und vielleicht sogar den ersten Kuss. Denn tatsächlich sind Gefühle unabhängig vom Medium, das sie auslöst. Sie sind abhängig von der Intensität des Moments, von der persönlichen Phantasie, dem Empfindungsreichtum, der Empathie.

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