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The Elder Scrolls Online: Tamriel öffnet seine Online-Pforten 

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First Look The Elder Scrolls Online | Online-Rollenspiel | PC  

Tamriel öffnet seine Online-Pforten 

13.06.2012, 11:11 Uhr | Simone Schreiber (vb, jr), Medienagentur plassma

The Elder Scrolls Online: Tamriel öffnet seine Online-Pforten . The Elder Scrolls Online (Quelle: Bethesda)

The Elder Scrolls Online (Quelle: Bethesda)

Seit "Morrowind", "Oblivion" und spätestens Skyrim ist das "Elder Scrolls"-Universum nicht nur bei knallharten Fantasy-Fans bekannt. Jetzt versuchen sich die Entwickler eines der erfolgreichsten Rollenspiele der letzten Jahre an einem MMOG, das laut eigenen Angaben die nächste Stufe der Evolution dieses Genres darstellen soll. Kann das funktionieren? Wir haben The Elder Scrolls Online, den vermeintlichen neuen Stern am Online-Himmel, genauer unter die Lupe genommen.

Größer als je zuvor

Über eine riesige Fantasy-Welt mit ihrer eigenen komplexen Geschichte und einzigartigen Wesen verfügt "The Elder Scrolls" bereits. Im MMOG-Ableger der Serie sollen nun erstmals alle Gebiete und Landschaften des Kontinents Tamriel frei erkundbar sein. Damit ist die Spielwelt sogar noch viel größer, als man es in den bisherigen Spielen gewohnt war. Man wird die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Fraktionen haben, die sich aus jeweils drei verschiedenen Völkern zusammensetzen. Wer sich dem "Daggerfall Covenant" anschließt, entscheidet sich für die menschlichen Bretonen, Redguards oder Orks. Anhänger des "Aldmeri Dominion" spielen wahlweise Hochelfen, Waldelfen oder Katzenmenschen, und im "Ebonheart Pact" sind Dunkelelfen, Nords und Echsenmenschen heimisch. 

Imposante Massenschlachten

Völlig frei entwickeln kann man seine Klasse wie bei Skyrim jedoch nicht. MMO-typisch stehen vordefinierte Klassen zur Auswahl, von der jede über individuelle Fähigkeiten verfügt. Das Modell von drei Fraktionen sorgt überdies zwangsläufig dazu, dass zwei Parteien beizeiten ein fragiles Bündnis eingehen müssen, um die Vorherrschaft der dritten zu beenden. Letzteres geschieht auf imposanten Open-World-PvP-Schlachtfeldern (Player versus Player), auf denen sich bis zu 200 Spieler gleichzeitig auf dem Bildschirm tummeln sollen.

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Besser gut geklaut, als schlecht selbst gemacht

Wie zwangsläufig jedes neue Online-Rollenspiel bedient sich auch The Elder Scrolls Online an funktionierenden Mechaniken aus aktuellen Genre-Vertretern. Das offene Quest-System mit möglichst wenig statischen Auftraggebern bekamen wir beispielsweise schon in Guild Wars 2 zu Gesicht; gesprochene Dialoge und Quest-Texte führte zuletzt Star Wars: The Old Republic vor. Und bei den offenen Begegnungen mit riesigen Monstern sollen sich Spieler ähnlich wie bei den Spalten in "Rift" gegenseitig unterstützen, ohne vorher eine Gruppe bilden zu müssen. Öffentliche Dungeons sind hingegen eine Innovation, da sie keine lange Gruppensuche voraussetzen und jederzeit betreten und verlassen werden können. Auch soll die Zusammenstellung einer passenden Gruppe vereinfacht werden, indem das klassische Rollen-Dreieck "Tank, Heiler, Schadensverursacher" wegfällt.

Der große Spagat

Als weltweit bekannte Marke ist die größte Herausforderung bei The Elder Scrolls Online, Fans beider Lager zu vereinen: Anhänger der epischen Einzelspieler-Titel und typische MMOG-Spieler. Vom großen Offline-Bruder Skyrim übernimmt Entwickler Bethesda daher die relativ freie Erkundung der Welt und reduziert die stupiden Holen-und-Töten-Quests aus MMOGs auf ein Minimum. Vordefinierte Klassen, die etwas abgespeckte Grafik und die typische Hotbar, auf der Fähigkeiten abgelegt werden, stammen hingegen aus Online-Rollenspielen. Das Echtzeit-Kampfsystem wurde schlicht gestrichen und durch einfaches Anvisieren und Klicken ersetzt, wie es Spieler von World of Warcraft her gewohnt sind. Als zusätzliche Ressource kommt für alle Klassen Ausdauer hinzu, die zum Sprinten, Blocken und Unterbrechen eingesetzt wird und das Kampfsystem dynamischer gestaltet. Für besonders gute Kampfmanöver sammelt man außerdem Finesse, die wiederum bei den so genannten "ultimativen Angriffen" zum Einsatz kommt.

Was uns gefällt

The Elder Scrolls Online versucht Einzelspieler und Online-Fans zu vereinen und hat für dieses Vorhaben ein bekanntes Universum im Gepäck. Öffentliche Dungeons, flexible Rollen im Gruppenspiel, riesige, offene PvP-Schlachten und nicht-lineare Quests, das klingt alles sehr viel versprechend. Und die Welt Tamriel bietet genug Stoff, um den Spieler etliche Tage, Wochen und Monate zu unterhalten.

Was uns nicht gefällt

Ob der Spagat zwischen beiden Fan-Lagern gelingt, bleibt abzuwarten, zumal beliebte Elemente aus Skyrim gestrichen werden - etwa eigene Häuser oder die freie Wahl der Klasse. So kommt die Befürchtung auf, The Elder Scrolls Online könnte trotz aller Innovationen nur ein weiterer 08/15-MMOG-Klon werden.

Fazit

The Elder Scrolls Online dürfte sicherlich durch eine spannend erzählte Geschichte und eine lebende Spielwelt überzeugen - die entsprechenden Fähigkeiten hat das Team von Bethesda schon in den Einzelspieler-Rollenspielen bewiesen. Ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg eines MMOs ist jedoch das Endgame. Hier will der Online-Spross der bekannten Rollenspielserie mit heroischen Dungeons, Raids und PvP-Massenschlachten um die Vorherrschaft in Tamriel punkten. Ob das gelingt, kommt letztlich auf die finale Abmischung von MMOG und Rollenspiel an.

Infos zum Spiel

Titel: The Elder Scrolls Online
Genre: Online-Rollenspiel
Publisher: Bethesda Softworks
Hersteller: Zenimax Online Studios
Release: Noch nicht bekannt
Preis: Noch nicht bekannt
System: Windows-PC
USK-Freigabe:Noch nicht bekannt
Ersteindruck: Gut

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