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First Look auf das Städtebau-Simulationsspiel Sim City von Electronic Arts für PC

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First Look Sim City | Städtebau-Simulation | PC  

Noch schicker als Metropolis

15.06.2012, 14:07 Uhr | Richard Löwenstein (jr / ams), Richard Löwenstein

First Look auf das Städtebau-Simulationsspiel Sim City von Electronic Arts für PC. Sim City (Quelle: Electronic Arts)

Sim City (Quelle: Electronic Arts)

Einmal Häuser und Schulen bauen, Gleise legen, Einkaufsmöglichkeiten schaffen und als Bürgermeister die Dinge vor Ort besser anpacken als in der Realität: Diese Möglichkeit will einem Maxis' kommende Städtebau-Simulation "Sim City" an die Hand geben. Natürlich keineswegs zum ersten Mal. Die "Sim City"-Reihe zählt zu den ältesten Computerspiel-Serien überhaupt. Schon 1989 konnte man auf Heimcomputern seine Städtebau-Träume im Rahmen von acht vorgefertigten Szenarien umzusetzen. Und vor 25 Jahren durften "Sim City"-Spieler sogar auf 50 verschiedene Aktionen zurückgreifen, um die Infrastruktur ihrer Siedlungen zu optimieren. Wenn im kommenden Jahr das Sim City-Remake für PC und Mac erscheint, werden es wohl noch einige Stellschrauben mehr sein.

Aus Alt mach Neu

Die Aufgabe bleibt dieselbe: Man muss eine Metropole aus dem Boden stampfen und sie so verwalten und gestalten, dass alles wächst und gedeiht. Denn wenn die künstlichen Bürger nicht zufrieden sind mit ihrem Leben und ihrer Umwelt, wählen sie den Bürgermeister ab. Die Maus in der Hand des Spielers ersetzt das Zepter des Stadtregenten. Gottgleich steckt man Wohn- und Industriegebiete ab, baut Umgehungsstraßen und legt Parks an. Der sprichwörtliche Arm der Simulation reicht tief, bis unter den Boden: Erdschichten und das darunterliegende Gestein beeinflussen, ob sich ein Grund eher zur Saatstreu oder zum Bau eines Kraftwerks eignet. Zahlreiche Statistiken sollen Zeugnis ablegen, wie schnell und effektiv der Aufbau von Reihenhäusern, Industrieanlagen und Bürotürmen voran geht.

Godzilla mischt die Stadt auf

Diagramme informieren darüber, wie es um die Bildung der Bevölkerung bestellt ist, ob genügend Bäcker hungrige Mäuler stopfen und ob die Lebensqualität wegen des dichten Verkehrs und der vielen Kriminalität eventuell nachlässt. Auf diese Daten sollten die Entscheidungen des Spielers basieren, damit die Bürger zufrieden sind. Wer sein Amt allerdings auf die harte Tour verteidigen mag, kann auch das tun. Das neue "Sim City" kriegt einen unterhaltsamen Anstrich, mischt auch schon mal einen feuerspuckenden Godzilla als Vergnügung unter das Gameplay. Wirbelstürme von der Leine lassen oder lieber einen Vulkan auslösen? So mancher Bürgermeister wird das absichtlich tun. Denn vielleicht vergessen die betroffenen Bürger ob des Wiederaufbaus ihrer Häuser etwaige Putschgedanken.

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Die Stadt der Zukunft

Das erste Video zum neuen "Sim City"-Spiel von Electronic Arts. zum Video

Neue Simulations-Engine

Zweifelnde Gedanken werden aber auch einige altgediente Fans der "Sim City"-Reihe haben. Immerhin war der Höhepunkt mit "Sim City 3000" bereits 1993 erreicht. Danach ging es stetig bergab, und dem zuletzt erschienenen "Sim City 4" fehlt es an deutlich Substanz. Ob und inwiefern das Remake eine bessere Figur abgibt, lässt sich zu diesem frühen Zeitpunkt der Entwicklung noch nicht sagen. Dan Moskowitz vom Entwicklungs-Team beim Spielhersteller Maxis verrät immerhin ein paar Einzelheiten zur neuen "Glassbox"-Engine: dem Rückgrat des Spiels. Demnach setzt sich das neue Sim City aus tausenden autark handelnden Einheiten zusammen - Puzzleteile sozusagen, von denen jedes für sich steht. Menschen suchen sich Wege, Autos achten auf Vorfahrt, LKWs bringen Wasserflaschen zum Supermarkt und Arbeiter bauen Rohstoffe ab. Jede Einheit verfügt über eigene Intelligenz, eigene Ressourcen, eigenes Ich-Management. Im Zentralnerv der Glassbox-Engine laufen die Fäden zusammen. Erst hier, durch das gemeinsame Zusammenwirken aller Einheiten, entsteht der Eindruck einer kompletten Stadt. Hier kann der Spieler eingreifen und zum Beispiel durch Veränderungen der Landschaft oder der Fiskalpolitik die Rahmenbedingungen verändern, um dadurch das Schicksal der Stadt und das Wohl der Bürger zu beeinflussen.

Was uns gefällt

Interessant wird die Online-Komponente von Sim City: Mehrere Spieler bauen hier auf einer gemeinsamen Karte ihre eigene Stadt. Freunden schickt man im Notfall Feuerwehr-Einheiten rüber; dem Gegner eher eine graue Smog-Wolke. Das Vorgehen des Spielers wird sich auf die langfriste Entwicklung der Spielwelt auswirken, was ein Novum in der Sim City-Historie darstellt. Wesentlicher Faktor wird hier die Ökologie sein. Wie sich das Klima entwickelt, hängt zum Beispiel davon ab, ob man sich frühzeitig für das Erzeugen von "sauberem Strom" entscheidet.

Was uns nicht gefällt

Was Maxis bisher über die Glassbox-Engine verrät, lässt noch keine Rückschlüsse auf die Verlässlichkeit und Stimmigkeit der Simulation zu. "Sim City 4" aus dem Jahr 2003 soll technisch bereits ähnlich funktioniert haben, hat dann aber aufgrund fehlender Substanz und Spieltiefe enttäuscht.

Fazit

Das alte Rom wurde bekanntlich nicht an einem Tag erbaut. Der Bau kompletter Mega-Metropolen sollte dagegen binnen Stunden funktionieren - zumindest im kommenden "Sim City". Das Spiel modernisiert das bewährte Spielkonzept mit neuer Grafik und moderner Simulations-Technologie. Ob's dann noch Spaß macht, wird man sehen.

Infos zum Spiel

Titel: Sim City
Genre: Städtebau-Simulation
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Maxis
Release: 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: Windows-PC, Mac OS X
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Ersteindruck: Gut

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