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"Star Wars: The Old Republic": Bioware prüft Free-to-Play-Option

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"Star Wars: The Old Republic": Bioware prüft Free-to-Play-Option

18.06.2012, 14:55 Uhr | jr / ams

"Star Wars: The Old Republic": Bioware prüft Free-to-Play-Option. Star Wars: The Old Republic (Quelle: Bioware)

Star Wars: The Old Republic (Quelle: Bioware)

Entwickler Bioware ist dabei, über alternative Geschäftsmodelle für das SciFi-Rollenspiel "Star Wars: The Old Republic" (SWTOR) nachzudenken. Für die allgemein abnehmenden Abo-Zahlen, mit denen auch Blizzards Genre-König World of Warcraft (WoW) zu kämpfen hat, macht Biowares Chefdesigner Emmanuel Lusinchi die große Konkurrenz im MMOG-Markt verantwortlich. Im Interview mit dem britischen Spiele-Magazin "Games TM" deutete er an, dass es über kurz oder lang durchaus sinnvoll sein könnte, auch bei SWTOR auf einen Free-to-Play-Betrieb umzusteigen.

Dynamischer Markt

"Der MMO-Markt ist sehr dynamisch, und wir müssen ebenfalls dynamisch sein", sagte Lusinchi. "Bis die Leute zufrieden sind mit dem was sie haben, verlangen sie kontinuierlich Updates, Spielmodi und neuen Herausforderungen. Also sehen wir uns Free-to-Play an, aber ich kann dazu nicht ins Detail gehen." Damit mehren sich die Hinweise, dass man sich vom Abo-basierten Modell, bei dem die Kunden für das Spiel selbst und für den notwendigen Zugang zu den Online-Servern monatlich bezahlen, wegen der kontinuierlich zurückgehenden Zahlen abwendet. Beim "Free-to-Play"-Ansatz ist das Basisspiel selbst sowie der Zugang zu Online-Partien kostenlos. Stattdessen bezahlt man via Micro-Payment für eine bessere Ausstattung, mächtigere Waffen und ganz allgemein für ein schnelleres Vorankommen im Spiel. Auch spezielle Mehrspieler-Herausforderungen können kostenpflichtig sein.

Ökonomisch sinnvolle Variante

Der Vorteil: Die Spieler können hier sehr situativ entscheiden und je Zeit und Laune entscheiden, wie sehr sie sich engagieren - eine regelmäßige Zahlungsverpflichtung fällt weg. In der Summe scheint sich das Modell der Freiwilligkeit für die Publisher zu lohnen: Die meisten der bisher vom Abo- auf ein Free-to-Play-Modell umgestellten MMOG verzeichneten eine positive Geschäftsentwicklung. Die könnte auch Bioware dringend gebrauchen. Ende Mai musste der Entwickler einen Teil der an SWTOR beteiligten Mitarbeiter entlassen, und die von Publisher EA veröffentlichten Abo-Zahlen gingen von 1,7 auf weltweit 1,3 Millionen Abonnenten zurück - ein Minus von mehr als 20 Prozent. Seit diesen von Anfang Mai stammenden Zahlen hält man sich bei EA mit belastbaren Zahlen in Sachen Abo-Bilanz vornehm zurück.

SWTOR noch in zehn Jahren

Inzwischen hat sich EA-Präsident Frank Gibeau zu Wort gemeldet und gegenüber dem Magazin "Gamesindustry.biz" bestätigt, dass man zwar Free-to-Play-Modelle prüfe, der Wechsel aber eine Frage des Timings sei und gut durchdacht sein müsse. Da man aktuell gute Geschäfte mache, werde man keine abrupten Änderungen durchführen. "Unsere Strategie ist es derzeit, dass wir den Zugang zum Spiel erleichtern und somit mehr Kunden akquirieren können, die Interesse an Star Wars haben, aber nicht den vollen Preis bezahlen wollen", sagte Gibeau. Er glaube daran, dass man SWTOR auch in zehn Jahren noch spielen könne.

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